Niedersachsen: Rekord-Schwarzwildstrecke im Landesforst

Die Niedersächsischen Landesforsten ziehen zum Beginn des neuen Jagdjahrs Bilanz: “Im vergangenen Jahr haben wir in den Landesforsten fast 10.000 Wildschweine erlegen können – so viele wie seit Jahren nicht”, freut sich Abteilungsleiter Peter Wollborn, bei den Landesforsten für die Jagd verantwortlich. Die Ergebnisse bei den anderen Wildarten bewegen sich weitgehend auf dem Niveau der Vorjahre.

Die hohen Erlegungszahlen des Vorjahres (rund 8.500 Wildschweine) sind damit dank großer Anstrengungen und der Unterstützung durch zahlreiche private Jägerinnen und Jäger vor allem bei den Gemeinschaftsjagden im Herbst und Winter nochmals übertroffen worden. Damit haben die Landesforsten in hohem Maße zur Regulierung der landesweit hohen Wildschweinbestände beigetragen und einen wesentlichen Beitrag zur Seuchenprävention geleistet. Weil die Wildschweine Überträger der „Afrikanischen Schweinepest” sein können, ist die Reduktion der Wildschweinpopulation ein wesentlicher Teil der Vorsorge.

Beim Rot- und Damwild sowie bei dem in Niedersachsen überall verbreiteten Rehwild liegen die Ergebnisse im Bereich der Vorjahre, wenn auch nicht ganz an das gute Niveau des letzten Jahres angeknüpft werden konnte. „Unser Ziel sind ökosystemangepasste Wildbestände. Dies gilt sowohl bei den Wildschweinen, v.a. natürlich in Zeiten drohender Pestfälle, aber im Besonderen auch bei der Regulierung der Wildtiere, die großen Einfluss auf die Verjüngung der Waldbäume haben.” Dies ist vor allem das Rehwild, aber auch das Rot- oder Damwild, das in den meisten großen zusammenhängenden Waldgebieten Niedersachsen beheimatet ist. In Summe haben die Landesforsten über 31.000 Stück Schalenwild als schmackhaftes Wildbret vermarkten können. „Regional erzeugtes Wildbret ist und bleibt ein ökologisch unbedenkliches und gesundes Lebensmittel. Dies gilt insbesondere auch für Wildschweinfleisch, denn die Afrikanische Schweinepest ist für Menschen ungefährlich”, so Wollborn weiter. PM

Beitragsbild: Wildschwein zieht durch die regennassen Wälder Niedersachsens. Quelle: Niedersächsische Landesforsten

3 Gedanken zu „Niedersachsen: Rekord-Schwarzwildstrecke im Landesforst

  1. jochen

    Dies gilt insbesondere auch für Wildschweinfleisch, denn die Afrikanische Schweinepest ist für Menschen ungefährlich“, so Wollborn weiter.

    Trotzdem wird es niemand mehr kaufen, wenn die Seuche erstmal hier ist. So realistisch, muß man schon sein.

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  2. Mikka

    Die Guten! Mit Sicherheit haben die Pächter nur Däumchen gedreht!
    Der Vergleich von Jahresstrecken (von einem Jahr zum andern) hinkt beim Schwarzwild leider, da hier doch viele andere Populationsregulatoren greifen.
    Zur Selbstdarstellung beim Kampf gegen die ASP reicht´s allemal!
    Nichts gelernt!
    Eigenlob stinkt…

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  3. Harzjäger

    Die eigene Beweiräucherung ihrer Guten Taten soll nur über die Ausrottungs Feldzüge des verbeißenden Schalenwildes hinweg täuschen. Hier gilt nur zahl vor wahl.

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