Niedersachsen: Neues Wolfsrudel bei Gnarrenburg nachgewiesen

+++ Brandenburg: Wolf reißt 26 Stück Damwild im Gatter +++ Bayern: Wolfsnachweis im Landkreis Rhön-Grabfeld +++ Rheinland-Pfalz: Wanderfalken im Wormser Dom vergiftet +++ Sachsen: Landrat erwägt Antrag auf Wolfsentnahme +++ Niedersachsen: Erster Wolfsnachweis im Landkreis Wittmund +++

In der Nähe von Gnarrenburg im Landkreis Rotenburg (Wümme) wurde ein neues Wolfsrudel nachgewiesen: Anfang Juli wurden hier mindestens 7 Wolfswelpen durch eine Videosequenz bestätigt. Dieser Reproduktionsnachweis reicht gemäß den nationalen Monitoringstandards aus, um dieses neue Wolfsterritorium mit dem Status „Wolfsrudel“ auszuweisen. Ein weiterer Reproduktionsnachweis stammt aus dem bereits bekannten Wolfsterritorium in Ehra-Lessien im Landkreis Gifhorn, hier konnte ein Welpe durch Fotofallenaufnahmen der Bundesforsten bestätigt werden.

„In Niedersachsen sind damit aktuell 14 Wolfsrudel nachgewiesen. Zusammen mit den 4 bekannten Wolfspaaren und einem residenten Einzelwolf, sind damit aktuell insgesamt 19 Wolfterritorien bestätigt“, so Raoul Reding, Wolfsbeauftragter der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN).

Zudem gibt es einen aktuellen C1-Nachweis eines Wolfes im LK Wittmund – es ist dies der erste offizielle Nachweis eines Wolfes im LK Wittmund.

Aktuelle und detaillierte Informationen zum Wolfsmonitoring in Niedersachsen finden Sie auf der Internetseite www.wolfsmonitoring.com.

Die Ausbreitung der Wölfe in Niedersachsen wird wissenschaftlich dokumentiert. Das Umweltministerium hat mit dem Wolfsmonitoring die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. beauftragt, die diese Aufgabe in enger Zusammenarbeit mit dem NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz) und den ehrenamtlichen Wolfsberatern wahrnimmt. Wer Spuren, Losungen oder Risse findet, die auf einen Wolf hinweisen, oder einen Wolf sieht, sollte seinen Fund dem örtlichen Wolfsberater oder der Landesjägerschaft Niedersachsen (wolf@ljn.de) melden. PM

Beitragsbild: Von Wolf gerissenes Schaf (Archivbild). Foto: SE

 

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