Niedersachsen: Mindestens zwei Welpen im Raum Gartow – erneut Wolf im Heidekreis überfahren

Ein ausgewachsener männlicher Wolf wurde am Montag im Landkreis Heidekreis auf der Bundesstraße B71 überfahren – in der Nähe der Autobahn-Abfahrt Soltau-Ost. Dies teilten die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN) und das Wolfsbüro des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mit. Das Tier befindet sich bereits im Leibnitz-Institut für Zoo und Wildtierforschung (IZW) in Berlin zur weiteren Untersuchung.

Nachwuchs bei sechs von sieben Wolfsrudeln in Niedersachsen

Bei dem Wolfsrudel im Raum Gartow konnte nun über Fotofallenbilder der Nachweis von mindestens zwei Wolfswelpen erbracht werden. Damit ist aktuell bei sechs der sieben Wolfsrudel in Niedersachsen eine diesjährige Reproduktion nachgewiesen.

Die Ausbreitung der Wölfe in Niedersachsen wird wissenschaftlich dokumentiert. Das Umweltministerium hat mit dem Wolfsmonitoring die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. beauftragt, die diese Aufgabe in enger Zusammenarbeit mit dem NLWKN und den rund 100 Wolfsberatern wahrnimmt. Wer Spuren, Losungen oder Risse findet, die auf einen Wolf hinweisen, oder einen Wolf sieht, sollte seinen Fund dem örtlichen Wolfsberater oder der Wolfsbeauftragten der Landesjägerschaft Dr. Britta Habbe (wolf@ljn.de) melden. PM LJN

Beitragsbild: Wolfswelpen in Gartow. Foto: LJN/Abbas

Ein Gedanke zu „Niedersachsen: Mindestens zwei Welpen im Raum Gartow – erneut Wolf im Heidekreis überfahren

  1. Paul

    Nachwuchs bei sechs Wolfsrudeln / von sieben …..was macht das schon …. es gibt doch schließlich mehr “Wolfsberater ” als Wölfe ( rund 100 / Zitat ), da kann doch jeder e i n e n Welpen betreuen ( Potential noch nicht mal ausgeschöpft….. / wenn’s nicht so ernst wäre, könnte man trefflich ‘drüber lachen ….. !?! )
    und wenn die sich weiterhin vermehren : …. ernennen wir eben n o c h ein paar Wolfsberater mehr….>>> lachen kann ich darüber
    >>> n i c h t w i r k l i c h ….. !! wir werden sehen, wohin das (leider) führt, wenn wir keinerlei REGULIERUNGSBERECHTIGUNG
    besitzen und im “Notfall” einsetzen / eingreifen d ü r f e n ….

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