Niedersachsen: Kalb gerissen

Nach dem Riss eines gerade geborenen Kalbs bei Diepholz sind mehrere Wolfssichtungen in dem Gebiet gemeldet worden. Am Montag wurde ein Wolf “zwischen Mühlenkampschule und Sport- und Saunaparadies” gesichtet, wie die Kreiszeitung meldet. Zudem gab es mehrere Wolfssichtungen durch Bürger, denen es teilweise gelang “das wenig scheue Tier” zu fotografieren. Die Diepholzer Polizei beobachtete einen Wolf bei Drebber im Landkreis Diepholz. Der Landwirt, auf dessen Hof das Kalb gerissen wurde, hat derweil Konsequenzen aus dem Rissvorfall gezogen: Die neu geborenen Kälber dürfen nicht mehr auf die Weide, sondern werden eingestallt. Die von Wolfskritikern vorhergesagten Rückschritte bei der artgerechten Tierhaltung treffen also ein. Die von dem Wolfsriss betroffene Familie befürchtet nun, dass der Wolf auch in unmittelbarer Nähe ihres Hofes zuschlagen könnte, da dort weitere Rinder stehen. red.

Beitragsbild: Von Wolf gerissenes Kalb. (Archivbild, Quelle: privat)

Die Red. dankt JAWINA-Leser EF für den Hinweis!

4 Gedanken zu „Niedersachsen: Kalb gerissen

  1. HF

    Ach, das war sicher nur der Flüchtling GW924M…….das arme Tier ist doch auf der Flucht……und weil es sich als Verfolgter nicht bei den zuständigen Behörden melden kann, muss es sich eben aus der Natur verpflegen…….

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  2. Dorothee Höhne

    Warum sollte der Wolf so dumm sein
    zu jagen, wenn die Beute reichlich vor
    seiner Nase ist? Der 1. Menschenriss
    ist vorhersehbar und dann ist das
    Geschrei nach geänderten Jagdgesetzen groß! Der Wolf gehört in
    weite Gegenden, nicht in das enge
    Deutscbland!

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    1. Carpe Diem.. jetzt erst recht

      Siehe Gerichtsurteil in Hessen zum Rothirschabschuss: Rothirsch muss weg weil zu wenig Lebensraum.
      Die Rechtsverdreher drehen die Argumente so lange bis sie passen und dann wird “Recht” gesprochen.

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