Niedersachsen: Jogger bei Treibjagd angeschossen

Am Samstag Nachmittag ist ein Jogger auf einem öffentlichen Weg bei Schneverdingen (Landkreis Heidekreis), zwischen Lünzen und Schülern, während einer dort stattfindenden Treibjagd durch einen Schrotschuss am Bein verletzt worden. Das teilt die Polizei mit. Der 51-jährige Jogger lief auf einem öffentlichen Weg, auf dem durch Warnschilder auf die Jagd hingewiesen wurde. Der Mann wurde in einem Krankenhaus in Buchholz behandelt. Ein Ermittlungsverfahren gegen den Schützen ist eingeleitet worden. PM

Beitragsbild: Schrotpatronen (Symbolbild). Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser HW für den Hinweis!

6 Gedanken zu „Niedersachsen: Jogger bei Treibjagd angeschossen

  1. Carpe Diem.. jetzt erst recht

    Die arrogante Rücksichtslosigkeit von Teilen der Bevölkerung gegenüber Jägern und der Jagd findet ihren Niederschlag in der Nichtbeachtung von Warnhinweisen, selbst Sperrungen der Waldwege werden ignoriert. Da ist es ein Wunder, dass so wenig passiert. Aber das trifft genauso für den Holzeinschlag zu, wo die Menschen abseits durch den Wald laufen, wenn die Wege gesperrt sind.

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    1. 9x19

      Dieselben vermutlich, die nicht mehr nach rechts oder links schauen, wenn sie über die Straßen laufen. Sieht man immer öfter. Wie dumm eine Gesellschaft werden kann, die auf Autobahnen zahllose Hobbytotschläger auf die Menschheit loslässt, Steuerhinterzieher, Kindsmissbraucher, Lügner und Heuchler aller Art, verrichtungsspezialisierte Möchtegerne mit Gesellenbrief oder Diplom, sieht man zwischenzeitlich überall am hellichten Tag.

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  2. Zündelnerlaubt

    Bisher weiß niemand was genau passiert ist. Problematisch ist jedoch, dass definitv der Schütze derjenige ist, der die Verantwortung trägt, Warnung hin oder her

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