Niedersachsen: Eschede/Rheinmetall Rudel im Visier

+++ Niedersachsen: Jäger verärgert wegen Verzögerungen bei Jagdscheinen +++ 

Zahlreiche Übergriffe von Wölfen in Niedersachsen im Landkreis Uelzen gehen offenbar auf das Konto eines bestimmten Rudels, des „Eschede/Rheinmetall “ Rudels. DNA-Analysen von Rissen in der Vergangenheit deuten immer wieder auf dieses Rudel hin. Die Schäfer in dieser Region der Lüneburger Heide sind alarmiert und verzweifelt.

Allein im Monat Februar 2020 drangen bei einem von ihnen die Wölfe drei Mal in seine vorbildlich mit einem stromführenden  Wolfsabwehrzaun gesicherte Herden ein. 30 tote Tiere!
Beim letzten Übergriff am 26. Februar verlor er 13 überwiegend hochtragende Mutterschafe. Weitere seiner Tiere gingen in den Folgetagen an ihren schweren Verletzungen ein oder bleiben „verschwunden“. Bei diesem Vorfall musste sogar der Bahnverkehr zeitweise eingeschränkt werden.

Von Wolf gerissene Schafe. Fotos: Rüdiger Wnuck

 

Foto: Rüdiger Wnuck

Nur wenige Kilometer entfernt überwanden zwei Tage später Wölfe wiederum einen Wolfsabwehrzaun und töteten in der Herde eines Berufskollegen weitere 13 Tiere. Auch der hier eingesetzte Herdenschutzhund konnte das nicht verhindern.

Beitragsbild: Von Wolf gerissenes Schaf

Text und Fotos Rüdiger Wnuck

5 Gedanken zu „Niedersachsen: Eschede/Rheinmetall Rudel im Visier

  1. Hans

    Nur weiter so mit den Wölfen, immer gut schützen.
    Aber was aus den Schäfern wird das interessiert keinen Menschen. und was die Schafe aushalten müssen von dem brauchen wir erst gar nicht reden.

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    1. Christoph Ziegener

      Und was ist mit den allein in niedersachen jährlich über 54000t Falltiere? Da muss sich erstmal was ändern! Bekämpfen Sie doch bitte das größte Problem für Schäfer! D

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      1. Burckhard Schmidt

        Es wird höchste Zeit zu handeln. Der Wolf ist kein Kuscheltier, auch wenn viele das meinen. Er ist und war nie vom Aussterben bedroht. Existenzen stehen auf dem Spiel. Wo bleibt der Tierschutz? Sind Schaf, Rind, Pferd usw. nicht Schützenswürdig? Der Wolf ist nun mal da und wird und kann bleiben, aber in erträglicher Anzahl. Nachweislich gibt es im kleinen Deutschland mehr Wölfe als im z. B. 10mal so großen Schweden. Darüber sollte man mal an entscheidenden Stellen nachdenken.

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      2. Hans

        54000 t Falltiere ? Was hat das mit dem überhand nehmen den Wölfen zu tun. In Finnland darf es max. 300 Wölfe geben, Deutschland hat jetzt schon über 1000 Stück von einer Art die nie von aussterben bedroht ist.

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  2. Ronbi

    Das Munster-Rudel ist zu Berühmtheit gelangt. Allgemeine Erklärung dazu, es wurde angefüttert. Seit damals soll es sich unauffällig verhalten. Vom Rudel auf dem Rheinmetall-Gelände hieß es immer, es sei unauffällig und man bekäme es nicht zu Gesicht.
    Alles nur Schmäh? Oder bleibt Wolf eben Wolf?
    Kein Bericht über einen Sachverhalt, beruhigt natürlich auch die Gemüter.
    Es wird auf Zeit gespielt, bis sich die Betroffenen veralbert vorkommen oder nicht mehr trauen, von dem zu berichten, was so alles vorkommt, mit dem Kuschel-Krafttier Wolf.

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