Niedersachsen: CDU-Politiker will Wölfe “konsequent töten”

Die massive Wolfspopulation erfordere eine Regulation der Tiere, meint der niedersächsische CDU-Landtagsabgeordnete Martin Bäumer. In Deutschland lebten zurzeit 1000 Wölfe, 2022 werden es über 4000 und 2030 über 40 000 Wölfe sein”, sagte Bäumer nach einem Treffen mit Weidetierhaltern am Donnerstag in Uelzen. Der jährliche Zuwachs von rund 30 Prozent werde es notwendig machen, auch in Niedersachsen Wölfe konsequent zu töten. Die Ablehnung gegen den Wolf nehme in Teilen des Landes deutlich zu, erkannte Bäumer. Bei seiner Bereisung im Landkreis Uelzen habe er feststellen müssen, dass der Wolf inzwischen die Lebensgewohnheiten der Menschen diktiere”, so Bäumer. Der Spaziergang im Wald, die Fahrradtour mit den Kindern oder die sonst übliche Nordic-Walking-Tour unterblieben aus Furcht vor Wolfsbegegnungen. red.

Beitragsbild: Facebook-Seite von Martin Bäumer (Screenshot)

Ein Gedanke zu „Niedersachsen: CDU-Politiker will Wölfe “konsequent töten”

  1. Hans-Dieter Pfannenstiel

    Wildbestände müssen unseren Jagdgesetzen entsprechend an die Landeskultur angepasst werden. Welche Irrsinnsverrenkungen dazu angesichts der herannahenden ASP gerade beim Schwarzwild gemacht werden, nimmt man staunend zur Kenntnis. Beim Wolf ist es genau umgekehrt. Die Landeskultur und die Lebensweise der Menschen muss angeblich an den Wolf angepasst werden. Verkehrte Welt in unserer Kulturlandschaft. Es ist ja gut und längst überfällig, dass auch Politik und Ministerialbürokratie erkennen, in welche Falle wir da tappen. Nun müssen sie auch noch erkennen, wer die Falle fängisch gestellt hat!

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