Niedersachsen: CDU fordert “Entnahme” von Problemwolf

Landtagsabgeordneter: “Präventionsmaßnahmen aus der „Richtlinie Wolf“ reichen offenbar nicht aus”

Der CDU-Landtagsabgeordnete Ernst-Ingolf Angermann hat in der heutigen Sitzung des Umweltausschusses umgehend konsequente Maßnahmen im Umgang mit dem „Goldenstedter Problemwolf” im Landkreis Vechta gefordert. Das teilt die niedersächsische CDU-Fraktion in einer Presseerklärung mit. Darin wird der Landtagsabgeordnete folgendermaßen zitiert: „Ein Wolf, der sich auch durch Elektrozäune nicht abschrecken lässt und ein regelrechtes Blutbad auf der dahinterliegenden Weide anrichtet, muss umgehend aus der Population entnommen werden – bevor sich dieses Verhalten auf andere Tiere seines Rudels überträgt.” Das Tier hatte am vergangenen Freitag auf einer Wiese trotz zahlreicher Sicherheitsmaßnahmen neun Schafe gerissen und zahlreiche weitere Tiere verletzt. Die ortsansässigen Schäfer sowie der zuständige Wolfsberater gehen davon aus, dass es sich um dieselbe Wölfin handelt, die wahrscheinlich auch zahlreiche weitere Schafe in der Region gerissen hat.

„Der Zaun um die Wiese, auf der die Schafe weideten, wurde aus Landesmitteln finanziert – Staatssekretärin Kottwitz hat ihn höchstpersönlich in Augenschein genommen und für gut befunden. Geschützt hat er die Tiere letztlich nicht”, so Angermann. „Offenbar reichen die von der Landesregierung vorgegebenen Präventionsmaßnahmen nicht mehr aus. Rot-Grün muss sich fragen lassen, ob ihre ‚Richtlinie Wolf’ weiterhin tragbar ist.”

Der von der jüngsten Wolfsattacke betroffene Schäfer Tino Barth hat auf einer Internetseite des NDR den zuständigen grünen Umweltminister Stefan Wenzel scharf angegriffen: “Wir fragen uns hier alle, ob Wenzel noch zurechnungsfähig ist”, heißt es dort, “Der redet nur und macht nichts. Dabei hat dieser Wolf hier in Niedersachsen in acht Monaten mehr Schaden angerichtet als alle Wölfe in Sachsen in den vergangenen Jahren zusammen.” PM/SE

Beitragsbild: Die zitierte Pressemitteilung auf der Internetseite der niedersächsischen CDU-Fraktion.

Ein Gedanke zu „Niedersachsen: CDU fordert “Entnahme” von Problemwolf

  1. Schäferlein

    Immer die Grünen. Sind meistens Städer und haben mit der Natur so viel zu tun wie Sonne und Mond. Wenn es ihre Tiere wären dann würden sie am meisten Heulen wie ihre Freunde. Aber das Schaf kann ja Leiden. Früher durften wir Schäfer unsere Herden Schützen und heute werden sie von Wolf und Grünen an gegriffen

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