Neues vom Wolf

Etliche Politiker, sogenannte Wolfsexperten und linientreue Medienschaffende verbreiten ja immer noch (z.B. hier) die Mär von der natürlichen Scheu des Wolfs, aufgrund derer man ihn praktisch nie zu Gesicht bekommen würde, aber nicht alle Wölfe halten sich auch dran: In Rusbend, einem Ortsteil der Stadt Bückeburg im niedersächsischen Landkreis Schaumburg hat ein Traktorfahrer am Montag einen Wolf gefilmt, der am Vormittag gemächlich die Ortslage durchstreifte, wie die Schaumburger Nachrichten berichten. Knapp 200 Kilometer entfernt, auf der B 493 im niedersächsischen Landkreis Uelzen hat sich ein Jungwolf auf acht Meter einem Auto genähert. Auch hier erstellte die Fahrerin ein Handyvideo, das auf az-online zu sehen ist. Wer den ganzen Tag durch die Gegend rennt, muss natürlich auch mal was essen, so geschehen in der Nacht zu Mittwoch in der Nähe von Lostau (Sachsen-Anhalt, Landkreis Jerichower Land). Dort beklagt ein Schäfer den Verlust eines Schafs, das nur 100 Meter von der Ortslage entfernt höchstwahrscheinlich von einem Wolf gerissen wurde, nachzulesen in der Volksstimme. Allein dieser Schäfer hat in den letzten zwei Jahren bei acht Wolfsangriffen 40 Tiere verloren. SE

Beitragsbild: Gerissene Ziege (Symbolbild). Foto: SE

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