Neuer ASP-Fall bei Wildschwein in Ungarn

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Aus Ungarn ist ein neuer Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein gemeldet worden. Die Neuinfektion ereignete sich in einem Gebiet, das ca. 50 Kilometer von den bisherigen Infektionsgebieten entfernt liegt. Wieder einmal hat die ASP einen Sprung über eine größere Entfernung gemacht.

Der neue Fall wird aus Tarcal im Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén an der Grenze zum Komitat
Szabolcs-Szatmár-Bereg im Nordosten Ungarns gemeldet. Tarcal liegt in der Mitte zwischen den bisher bekannten Infktionsgebieten, etwa gleich weit von beiden entfernt (siehe Karte). Das ASP-Virus wurde bei einem gesund wirkenden Wildschwein nachgewiesen, das im Rahmen der verstärkten Bejagung zur Absendung der Schwarzwildpopulation wegen der ASP geschossen wurde. Die Erlegung erfolgt am 29. September, am 2. Oktober bestätigte das Nationale Referenzlabor Ungarns die Infektion mit dem ASP-Virus. Die epidemiologischen Untersuchungen dauern an. Aufgrund der Entfernung zu den bisherigen Infektionsorten müsse davon ausgegangen werden, dass die Neuinfektion nicht mit den bisher bekannten Infektionen in Zusammenhang stehe, heißt es in der offiziellen Meldung der Erkrankung.

Bisher lägen keine Informationen über die Infektionsquelle vor, teilt der ungarische Staatssekretär für Nahrungsmittelsicherheit, Dr. Lajos Bognár, dem zuständigen EU-Direktorat für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit. Um das neue Infektionsgebiet herum wurden Kontroll- und Sicherheitszonen eingerichtet, in denen die zur Eindämmung der ASP beschlossenen Maßnahmen ab sofort angewendet werden. red.

Beitragsbild: Karte der ASP-Infektionsgebiete Ungarns. Der neue Infektionsherd liegt in der Mitte zwischen den bekannten Gebieten. Quelle: Agrarministerium Ungarn.

Die Red. dankt JAWINA-Leser XY für den Hinweis!

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