Nach tödlichem Jagdunfall: Italien will Jagd an Sonntagen verbieten

+++ Brandenburg: 2018 bereits 10 Schafe, 21 Ziegen, 52, Kälber, 57 Stück Gatterwild und ein Pferd vom Wolf gerissen +++ Baden-Württemberg: Wolf GW852m riss Schafe in Gernsbach-Reichenbach +++

Nach dem Tod eines 19jährigen, der von einem Jäger bei einer Wildschweinjagd in Ligurien erschossen wurde (JAWINA berichtete), will die italienische Regierung die Jagd an Sonntagen verbieten. Der Jagdunfall hat in Italien Empörung hervorgerufen, wie stol.it berichtet. Umweltminister Sergio Costa fordert von den für die Festlegung der Jagdzeiten zuständigen Regionen die Aussetzung der Sonntagsjagd bereits ab dem nächsten Wochenende. Ein entsprechender Gesetzesentwurf liegt dem Parlament bereits vor. Der Zeitung zufolge wurden in diesem Jahr in Italien bereits 22 Menschen bei Jagdunfällen getötet und 77 verletzt. In den vergangenen zehn Jahren seien 218 Menschen getötet und 807 verletzt worden. Dabei sei die Zahl der Jäger seit 2000 von 801.000 auf 570.000 gesunken, was vor allem an den immer teureren Jagdlizenzen liege. SE

Beitragsbild: Hochsitze (Symbolbild). Foto: SE

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