Nabu provoziert mit Anti-Jagd-Quartett

Der Nabu setzt seinen Machtkampf um die Vorherrschaft im Wald und Flur fort. Neuster Coup ist ein Anti-Jagd-Quartett, das, wie topagrar berichtet, vom Nabu Thüringen verteilt wird. Durch das Kartenspiel würden “wissbegierige Kinder instrumentalisiert und radikalisiert” kritisiert der Landesjagdverband Thüringen (LJVT). Bereits bei Betrachtung des Kartons, in dem das Quartettspiel „Jagt mich nicht- Spielen für die Artenvielfalt“ verpackt sei, werde klar, “dass es sich hier um eine Kampagne gegen die Jagd und gegen die Rechte des Grundeigentums handle, so der Landesjagdverband Thüringen laut topagrar.

Auf den Spielkarten sind 28 Arten mit der Aufschrift “Ich muss nicht im Jagdgesetz stehen” abgebildet. Die Arten, die oftmals keine Jagdzeit haben und folglich nicht gejagt werden dürfen, unterliegen gleichwohl der Hegeverpflichtung des Jagdrechts. Jäger müssen sie also auf – eigene Kosten – schützen und in Notzeiten versorgen. Aber klar, dem Nabu wäre es vermutlich bedeutend lieber, wenn die aufgeführten Arten dem Naturschutzrecht unterliegen würden und für Spendenkampagnen, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für Nabu-Mitglieder und -Angestellte etc. zweckdienlich verwendet werden könnten oder, noch besser, gleich sämtliche Flächen, auf denen sie vorkommen, dem Nabu übereignet werden würden. Völlig zu Recht empfiehlt daher der LJVT Vertretern der Landespolitik, sie sollten sich lieber “etwas mehr mit den finanziellen Aspekten in und um diese so fleißige „Naturschutzorganisation”” befassen. SE

Beitragsbild: Nabu-Quartett? Nein, Danke! Dann schon lieber Strip-Poker.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.