Nabu für Verwertung von Fuchspelzen

“Wir haben nichts gegen eine Fuchsjagd”, erklärte der Stuttgarter Nabu-Landesgruppenchef gegenüber den Stuttgarter Nachrichten. Allerdings mache sie nur Sinn, wenn nicht 99 Prozent der erbeuteten Füchse in der Tierkörperbeseitigungsanstalt landeten.

Auch Tierschützer müssten akzeptieren, “dass einen Pelz tragen, nicht verwerflich ist”, so Baumann weiter. Eine Jagd aus “Jux und Dollerei” lehne der Verband aber weiterhin ab. Der Landesjagdverband Baden-Württemberg begrüßte die Aussagen des Nabu, wies aber daraufhin hin, dass nie aus Jux und Dollerei gejagt werde.

Seit der Ausrottung der Tollwut regulieren vor allem Staupe und Räude die Fuchsbestände, auch der für Menschen gefährliche Fuchsbandwurm breitet sich weiter aus. Bei Füchsen haben sich vermutlich auch die Brandenburger Wölfe mit Räude infiziert, die durch Milben übertragen wird. SE

Bild: Gegerbte Fuchspelze warten auf Weiterverarbeitung. Foto: SE

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