MV: Petition gegen Jagdzeitverlängerung

Auf der Petitionsplattform openPetition.org ist eine Petition “Für Wildtierwohl UND Klimaschutz” gestartet worden. Die Petition richtet sich gegen die Verlängerung der Jagdzeiten “auf Rehe und Hirsche vom 16. April bis 31. Januar” (JAWINA berichtete). Damit hätte Mecklenburg-Vorpommern “die längsten Jagdzeiten Europas”, wie es im Petitionstext heißt. Der Inititiator, Ulf-Peter Schwarz aus Upahl (Landkreis Nordwestmecklenburg) lehnt dies “als Tierfreund und Jäger” ab.

Zur Begründung heißt es auf OpenPetition:

“Die Jagd im Frühjahr, wenn die Muttertiere ihre Jungen bekommen, verstößt gröblichst gegen den Tierschutz. Im Winter, wenn das Wild seinen Stoffwechsel absenkt und nur wenig Nahrung benötigt, sorgt die Beunruhigung durch Jagd für erhöhten Nahrungsbedarf und damit für zusätzliche Fress-Schäden im Wald.

Die Jagd erfolgt auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse, die ein ausgewogenes Verhältnis von Jagdruhe und Jagdzeiten empfehlen. Wird dies eingehalten, ist der Wildschaden im Wald überschaubar. Die Ausweitung der Jagdzeiten und die flächendeckende Reduktion der Wildtiere entspricht nicht dem Zeitgeist von Natur- und Klimaschutz. Es muss Platz in unserer Umwelt geben, wildlebende Tiere artgerecht für unsere nachfolgenden Generationen zu erhalten. Deshalb: Keine Jagdzeitenverlängerung auf Kosten des Tierschutzes!”

Beitragsbild: Petition “Für Wildtierwohl UND Klimaschutz! Keine Jagdzeitenverlängerung auf Kosten des Tierschutzes” auf openPetition.org (Screenshot, Ausschnitt)

26 Gedanken zu „MV: Petition gegen Jagdzeitverlängerung

  1. H. Jürgen Wehnert

    Ich bin auch gegen eine Veränderung der Jagdzeiten hinsichtlich einer Vorverlegung zu den jetzt bestehenden Jagdzeiten.

    Trotzdem werde ich diese Petition nicht unterschreiben, weil :

    Auf der einen Seite will man verständlicherweise im Interesse des Tierwohles und Tierschutzes keine Jagdzeitenveränderung akzeptieren.
    Gleichzeit stört es anscheinend niemanden mit der Zulassung von technischen Hilfsmitteln, auch noch eine Jagdausdehnung in absolut dunkle Nächte verlagern zu können. Hier spielt dann das Wohl unserer Wildtierpopulationen keine Rolle mehr.
    Insofern wird das bereits illegale Benutzen (lt. Biertischgespräche) von technischen Hilfsmitteln zur Jagddurchführung einfach mit dem Entwurf der Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Bestimmung jagdbarer Tierarten und zur Änderung der Jagdzeitenverordnung in Artikel 3 Ziffer 3ba und 3bb in Mecklenburg-Vorpommern legalisiert.

    Im Entwurf der Verordnung sind zwei gravierende Aspekte,

    • die Vorverlegung der Jagdzeiten und
    • das Aufheben des Verwendens technischer Hilfsmittel während der Jagdausübung,

    ganz offensichtlich gegen Tierwohl und –schutz gerichtet.

    Eine Erklärung zum Erhalt des Verbotes über die Verwendung von technischen Hilfsmitteln wird offensichtlich bewusst in der Petition vermieden. Warum wohl? …….. !
    Die Entwicklung der Wildschadenssituation wird es zeigen, welche der beiden Aspekte eine höhere Stresssituation bei den Schalenwildbeständen hervorrufen wird.
    Eingetretene Veränderungen zur Rudelgrößen bei Rot- und Damwild (z.B. ständige Großrudelbildungen beim Rotwild ) oder das Meiden bzw. die Art und Weise des
    Überwechseln von offenen Flächen des Wildes bei jagdtauglichen Sichtverhältnissen ist bereits ein Zeichen hierfür, aus welcher Richtung das erhöhte Stressrisiko für das Wild hervorgerufen wird.
    Nach meiner Auffassung und im Interesse einer weidgerechten Jagd sowie einer besseren Profilierung bei der nichtjagenden Bevölkerung hätte ich mir in der Petition eine deutliche Haltung hinsichtlich einer Ablehnung zur Verwendung von technischen Hilfsmitteln, die eine Ausdehnung der Jagd auf dunkle Nächte ermöglicht, gewünscht.
    Auf der einen Seite wollen die Unterzeichner Anwalt des Wildes sein, auf der anderen Seite fehlt die Moral sich gegen eine Jagdausdehnung der Jagd in dunklen Nachtstunden, die einzigen Ruhestunden für das Wild, zu wehren.

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      Sie vergleichen Äpfel mit Birnen….bei der Petition geht es ausschliesslich gegen die Verlängerung der Jagdzeiten.
      Der Einsatz von technischen Gerätschaften und deren mutmaßlich unsäglichen Folgen ist nicht Gegenstand dieser Petition.
      Ihre Einstellung zu Vorsatzgeräten&Co in allen Ehren – auch ich bin entschieden dagegen – hilft unserem Wild hier jedoch kein bißchen weiter.

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        1. Waldjäger

          Mit dem Entwurf reagiert man auf sich verändernde umweltbezogene sowie gesellschaftliche Rahmenbedingungen. Im Prinzip geht das Land MV mit der Zeit um es kurz auszudrücken, was der LJV leider verpasst hat. Die Trophäe als bestimmendes Abschusskriterium ist nicht mehr zeitgemäß und genau darum geht es in der aktuellen Fassung wenn man die Aufstellung der Jagdzeit von Herrn Albrecht betrachtet. Das muss sich ändern wenn man als Jägerschaft heutzutage glaubwürdig bleiben möchte.
          Die voranschreitende Technik sehe ich auch kritisch. Vielmehr sollten wir uns als Jäger wieder mehr an die Aktivitäten des Wildes anpassen. Dazu zählt vor allem Jagdruhe. Jagdruhe durch synchronisierte Jagdzeiten! Gemeinschaftliche Ansitze um kurz und effektiv Strecke zu machen bei allem was geht ohne gegen den Mutterschutz zu verstoßen. Wer heute noch behauptet Böcke im Winter schießen sei unsinnig, der lebt leider nicht in der heutigen Zeit. Im Allgemeinen sollte es im Forst doch nicht um das “Hobby” Jagd gehen sondern um eine tierschutzgerechte, effiziente Jagd ohne private Interessen an hohen Wildbeständen, Trophäen, Zeitvertreib etc.. ich kann nur hoffen daß unsere Landesregierung ihren fortschrittlichen Kurs beibehält und uns und kommenden Generationen, ein Jagdzeiten Gesetz schafft, mit dem engagierte Jäger, zu einem stabilen vielfältigen Mischwald mit verträglichen Wildbeständen, beitragen können. Daher bitte ich diese Petition nicht zu unterzeichnen, denn unser Erbe sollten keine dicken Trophäen, sondern gesunde Wälder sein! Weidmannsheil.

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          1. Jäger aus Walhall

            Es soll also das Wiederkäuende Schalenwild dafür büßen, dass 60 Jahre lang Monokulturen und Palettenzucht den Waldbau bestimmt haben? Die Fichte als „Brotbaum“ des Erzgebirges sollte ja nun in der Zeit genug „Brot“ (Geld) in die Kassen gespült haben, dass ein Waldumbau auch mit Wild stattfinden kann. Aber der Spaß kostet ja dann mehr (Verbissschutz, etc) und fordert Manpower (z.B. beim Wollfilzen). Das geht natürlich überhaupt nicht. Viel billiger ist es, Rehwild und Rotwild auf ein Minimum zu reduzieren. Perverses Wirtschaftsdenken ist das, nichts Anderes.
            Nur, weil sich nun „plötzlich“ herausstellt, dass Monokulturen aus Fichten weder Trockenheit noch straffen Wind sonderlich gut aushalten und zusätzlich noch anfällig für Borkenkäfer sind findet der sogenannte Waldumbau statt. Das hätte man sich schon vor 60 Jahren im A…. abfingern können. Zusätzliches Problem ist, dass man für Fichten gerade kein Geld mehr bekommt-das nennt sich (noch freie) Marktwirtschaft und ist bei einem Überangebot normal. Hätte jeder Wirtschaftsanalyst vorhersagen können.

            Abschließend will ich noch bemerken: wenn man mit 5000 Hektar Wald 1,4 Mio Verlust einfährt (ein Forstbezirk im Erzgebirge) kann der Fehler nicht beim Rehwild oder Rotwild liegen.

            DAS sind die Probleme unserer Wälder: nicht das Wild, sonder die Staatsbetriebe mit ihrer Ineffizienz.

            Geschrieben von einem Insider.

      1. Gustel bierling

        Und dem Wald erst Recht nicht! Wenn die Jäger in den letzten Jahren ihre Arbeit getan hätten und die wild Bestände reguliert wären, bräuchten wir jetzt keine Änderung. Aber da sie es vorgezogen haben, die Bestände zu übehegen und die armen Viecher mit Rüben und Mais voll zustopfen, ist den Waldbesitzern endlich und zu Recht der Kragen geplatzt! In diesen Sinne wünsche ich Weidmannsheil ab 16.01.2020!

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    2. Titus von Unhold

      Es findet doch sowieso eine Bejagung bis in die dunkle Nacht hinein statt um den Beständen überhaupt noch Herr zu werden. Die Ablehnung technischer Hilfsmittel ist daher alles andere als waidgerecht, denn das einzige was man dadurch provoziert sind Nachsuchen. Wenn man das Problem des Stresses durch Jagddruck Herr werden will, muss man auf selektiven Einzelabschuss verzichten und durch kleinräumige Intervall- und Drückjagden setzen.

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  2. Ulf-Peter Schwarz

    Hallo zusammen, ich bin der Petitent,
    absichtlich habe ich hier nur einen Punkt aus der geplanten Jagdzeitenverordnung genommen, um den Text und das Thema so kurz und prägnant wie möglich zu halten.
    Ich freue mich, wenn sich Leute finden, die Petitionen gegen
    – Einsatz technischer Hilfsmittel wie Nachtzieltechnik etc in der Jagdausübung sind,
    – Das unsinnige Erlegen von Rehböcken bei Drückjagden im Winter,
    – Das Überschießen der Planzahlen in der AK 0 und 1 weiblich bei Rot- und Damwild usw. ins Leben rufen.
    Also immer gern an die Front. Wir Jäger müssen uns wehren.
    Ich habe das initiiert, weil ich Tierfreund und Jäger bin und die Verantwortung übernommen habe, meinen Enkeln, die heute 14 Tage und 1 Tag alt sind, eine Natur zu überlassen, die die Schönheit unseres Bundeslandes ausmacht. Und da gehören Wildtiere unbedingt dazu.

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    1. Outsider

      Unsinnig ist das Erlegen von Rehböcken im Winter nur dann, wenn die Trophäe das Ziel ist. Wildbiologisch ist es unbedenklich. Jagdrechtlich findet sich gar keine Regelung zu Trophäen, wohl aber zum Vorrang von gesunden und naturnahen Wäldern vor Jagdinteressen. Das scheint mir auch verständlich und sinnvoll zu sein.

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    2. Ketzer

      Was ist denn ein Petitent?
      Der Duden kennt diesen Begriff gar nicht. Dort findet man nur den Petenten. Vielleicht hätte der Pressesprecher des Landesjagdverbandes Mecklenburg-Vorpommern auch mal dort nachschlagen sollen. Nicht nur dieser Faux pas belegt eine mangelnde Sachkenntnis.

      Meines Wissens ist die Jagdzeitenverordnung derzeit noch in der Verbandsanhörung – also gar nicht öffentlich. In der Verbandsanhörung wird der Landesjagdverband wohl auch beteiligt. Darf dann ein Pressesprecher des Landesjagdverbandes diesen Entwurf schon öffentlich machen und mit falschen Behauptung dagegen Stimmung erzeugen? Vertrauensvolle Zusammenarbeit sieht wohl anders aus.

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  3. Uwe kammer

    Wir müssen unsnicht wundern wenn die Jagd im Zwielicht steht. Durch Nachtzielgeräte, Schalldämpfer, Jagdzeitenverlängerungen und Veranstalten von Treibjagden bis zur Unendlichkeit.
    Unterlassen von Nachsuchen schiessen auf utopische Entfernungen alles ist heute möglich. Kein Wunder wenn die “Jäger” dann am Pranger stehen.
    Die Ursachen liegen hier auch in der Jagdausbildung die oft einer Schnellbesohlung gleicht.
    Bei jeder Hundeprüfung geht ordentlicher nach Gesetz und Prüfungsordnung zu !
    Es gibt ein Bundesjagdgesetz aber vor dem sind nicht alle gleich es wird z.B. unterschieden zwischen Pachtjagden und Staats- bzw. Bundesforst.
    Hier ein Beispiel: während wir im Hegering beim Rotwildabschuss, bei Strafe , uns genau an den Plan halten müssen gilt dies im Staasforst nicht.
    Ebenfalls ist es nicht nachvollziehbar was in Sachsen beim Rehwildabschuss passiert da werden Böcke bis 31.12. frei gegeben.
    Es gab Zeiten wo wir uns über gute Rehwildtrophäen erfreuen konnten aber durch dieses geistlose vorgehen hervorgerufen duch den Forst ist es nun auch Geschichte.
    Leider auch zur Freude von Jäger die gerne auf alles schiessen was vor die Büchse läuft.
    Den Rest erledigt der von der Politik heilig gesprochen Wolf.

    Uwe

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  4. Christian Albrecht

    Der Entwurf der Jagd- und Schonzeitenverordnung MV beinhaltet u.a. eine Verlängerung der Jagdzeiten von einjährigen Rot- und Damwild, sowie die Jagdzeit des Rehbockes im Winter. Diese Erweiterungen der Jagdzeiten sind dringend notwendig, um insgesamt die Jagdzeiten verschiedener Wildarten zu synchronisieren.

    Die aktuelle Regelung in Mecklenburg-Vorpommern sieht ja folgendermaßen aus:

    -ab 1. Mai Jagdzeit auf Rehböcke und Schmalrehe
    -ab 1. Juni Jagdzeit auf einjähriges Rotwild
    -ab 1. Juli Jagdzeit auf einjähriges Damwild
    -ab 1. August Jagdzeit auf alle Altersklassen beim Rotwild und Muffelwild
    -ab 1. September auf alle Altersklassen beim Damwild und Rehwild

    Anhand dieser Aufzählung wird schnell erkennbar, dass in Revieren mit 4 Schalenwildarten und mehr ein permanenter Jagddruck herrschen muss. Die neuen Regelungen mit der angestrebten Synchronisation mindert erheblich den Jagddruck und schafft erweiterten Spielraum die besonders störungsarme Form der Jagdausübung – Intervalljagd (am besten in Kombination mit Gruppenansitzen) – auszuüben. Intervalljagden haben den großen Vorteil, dass zwischen den Jagdeinsätzen fürs Wild mehrwöchige Ruhephasen entstehen. Weiterhin mindert sich dadurch die ausschließliche Nachtaktivität des Wildes, da dieser Zusammenhang nicht mehr aufgebaut wird.

    Eine Verletzung des Mutterschutzes durch die neue Jagd- und Schonzeitenverordnung entsteht nicht, da in den Monaten April und Mai beim Rot-, Dam- und Muffelwild ausschließlich nur einjähriges nicht tragendes Wild (Kälber und Lämmer des Vorjahres) gejagt werden können.

    Die neue Jagd- und Schonzeitenverordnung erweitert den Handlungsspielraum jedes einzelnen Jägers in MV und ermöglich eine bessere Anpassung der Jagdausübung an die jeweiligen Verhältnisse der einzelnen Jagdreviere.

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  5. Waldjäger

    Noch einen Nachtrag..und was ist eigentlich mit der Unterstellung gemeint, dass neue Gesetz würde eine Jagd zur Setzzeit auslösen? Hab ich was verpasst oder setzen neuerdings Rot, Dam und Rehwild Mitte April? Das ist eine falsche Behauptung, um an das Mitgefühl der nichtjagenden Gesellschaft zu apelieren. Die neue Regelung würde eine Jagd in der Setzzeit, die zur Zeit durchgeführt wird, in Teilen unnötig machen! Ich frage mich wo das allzu oft geprädigte Ehrgefühl dem Wild gegenüber ist, wenn man sowas behauptet..?

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  6. Wolfgang Wilhelm

    Wer solchen Wahnsinn als Jäger mitmacht dem gehört der Jagdschein entzogen auch dem der Rehböcke nach dem 30.10 noch erlegt,oder Zukaufsjährlinge erlegt.Oder Kopf raus und Feuer freie. Was ist das für eine Generation haben wir solche Wildmörder erzogen? Die Jagd sinkt immer tiefer wahrscheinlich ist heute Profit wichtiger als Ehre.
    Für die noch Erneute ein Waidmannsheil

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  7. Maik Andrasch

    Ehrlich gesagt verstehe ich die ganze Aufregung immer nicht. In anderen Bundesländern sind viele Jagdzeiten bereits seit vielen Jahren ähnlich und da kräht kein Hahn mehr nach. Außerdem besteht doch kein Zwang im Winter nen Bock zu schießen. Wer das nicht möchte lässt es halt bleiben. Obwohl ich es aus ökologischer Sicht nicht verstehe. Der Bock schmeckt im Winter nicht anders als im Sommer und beunruhigt wird er sowieso da unsere vierbeinigen Jagdhelfer keine Unterscheidung vornehmen.

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  8. Konzentratselektierer

    Ich kann diese ganze Aufregung auch nicht ansatzweise nachvollziehen. Wenn ich das geheuchelte Gerede von Tierwohl und -schutz höre und lese. Es ist nicht tragbar, dass aufgrund der Trophäe selektiert und beim Schwarzwild zur Wildschadensverhütung auch ohne nachzudenken gejagt wird. Wir haben die Verantwortung dem Wald die Möglichkeit zu geben sich ohne Zaun und anderen Schutz natürlich verjüngen und entwickeln zu können und gleichzeitig durch nachhaltige Bewirtschaftung den Bedarf am nachwachsenden Rohstoff Holz zu bedienen. Das ist nur mit einem angepassten Wildbestand zu erreichen. Daher ist die Anpassung der Jagdzeiten sehr zu begrüßen. Vor allem die Bejagung des Rehbocks wird endlich synchronisiert, was wildbiologisch absolut sinnvoll ist. Die Schonzeit ab dem 15. Oktober zielt einzig und allein auf die Trophäe ab und das ist in meinen Augen ein niederer Beweggrund ein Tier zu töten.

    Nun noch zu den Aussagen von Herrn Schwarz. Womit begründen sie ihre Aussage, dass es unsinnig ist, Rehböcke im Winter bei Drückjagden zu erlegen? Und zu ihrem letzten Punkt…welche wunderschöne Natur wollen sie denn ihren Enkeln hinterlassen, wenn nicht eine naturnahe mit strukturreichen und mehrschichtigen Waldbeständen? Das bleibt eine Utopie solange bei der Jägerschaft nicht langsam die Einsicht kommt, dass die Entwicklungsfähigkeit des Waldes Vorrang vor dem Freizeitvergnügen der wildreichen Hobbyjagd hat. Denn das bedeutet “Wald vor Wild” und nicht etwa wie so oft propagiert, die Auslöschung des Wildes. Denn auch ich sehe es so, dass Wild zu unserem Bundesland und zum Wald dazugehört. Allerdings sollte es in einem Maße vorhanden sein, das das Ökosystem Wald tragen kann.

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    1. mbogo

      “Naturnahe mit strukturreichen und mehrschichtigen Waldbeständen”…wo gibt es die? Ich sehe häufig nur monotonen Plantagenwald, der einzig und allein wirtschaftlichen Kriterien folgt. Und da ist Wild natürlich ein Störfaktor. Da hat dann auch die “Entwicklungsfähigkeit des Waldes Vorrang”, welche aber sehr gering ist. Mir konnte bis heute noch kein Hobby-Ökologe einen klimastabilen Wald mit den o.g. Forderungen zeigen.

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      1. Waldjäger

        Liebe/r mbogo,
        es ist die Aufgabe unserer Generation, die von Ihnen angesprochenen Holzplantagen, weiter in naturnahen Wald zu wandeln. Die Entstehung der großen Monokulturen hat vielfältige Gründe und sind nicht rein ökonomischer Natur, wie heute zu Zeiten des “Förster-Bashing”, gerne behauptet wird. Aber sie haben Recht, es gibt wenig vielfältige Mischwälder im Land, die einem Wegfall weiterer Baumarten verkraften könnten. Zugegeben kann auch niemand 100% genau sagen welche Baumarten zukunftsfähig sind, aber da kommt ja die Mischung ins Spiel. Daher ist es auch so wichtig, dass verbissgefährdete Baumarten in der Verjüngung nicht komplett heraus selektiert werden. Weiterhin bedeutet mehrschichtig, dass in mehreren Altersphasen auf ganzer Fläche produziert wird. Somit werden Zäune und Verbissschutz ungeeignet weil man ja schlecht den ganzen Wald permanent schützen kann. Der Waldumbau wird ja schon seit Jahren praktiziert aber meist im Zaun weil gefördert. Nun spielt die Zeit aber gegen die Förster und die Förderprogramme reichen nicht, um den ganzen Wald stabiler zu machen. Ich möchte hier keine Namen nennen weil in der Vergangenheit, Vorreiter oft diffamiert wurden aber es gibt Wälder im Land, die bereits jetzt strukturreich und vermutlich stabiler sind. Bei ANW Exkursionen kann sich jedermann anmelden soweit ich weiß. Diese finden idr in solchen Wäldern statt.

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  9. GH

    Wer den Entwurf der geplanten Jagdzeitenverordnung mal begutachtet und bereit ist nicht jede Veränderung pauschal als Tierschutzwidrigkeit und jagdliche Missetat zu verunglimpfen, wird feststellen müssen, das sie dort Freiheiten und Handlungsspielräume eröffnet, wo die bisherigen Regularien eines tlw. antiquierten Jagdrechtes eher als Bremse bei der Anpassung der Wildtierpopulationen an seinen durchkultivierten Lebensraum wirkten.
    1. Synchrone Vorverlegung der Schusszeit von selbstständigen Jungtieren (AK 1) relevanter Schalenwildarten in eine Jahreszeit guter Sichtbarkeit, top! 2. Möglichkeiten zur eigenverantwortlichen Einführung einer mehrwöchigen echten Jagdruhe in der Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit, top! Freigabe des “Winterbocks”, Fehlabschüsse passierten in den vergangenen Jahren nach offiziellen Angaben der OJB ausschließlich in Verwaltungsjagden, in privaten Revieren nie?! Das Ende der Jagdzeit am 15.10. eines jeden Jahres ist weder wildbiologisch noch offensichtlich ordnungspolitisch sinnvoll, wird es im privaten Rahmen doch ganz klar unterlaufen. Top!

    Das ausdauernd und von verschiedenen jagdlich eher konservativen Akteuren in dieser Angelegenheit mantraartig wiederholt wird, jedwede Neuerung in Sachen Jagdrechtsnovellierung würde die allgemeine Preisgabe und Opferung des Tierschutzes bedeuten, bei der man als “wahrer Weidmann” nicht mitmachen dürfe, nervt langsam nur noch. Niemand inner- oder außerhalb des sog. ökologischen Lagers strebt wildlose Weiten oder die Auslöschung bestimmter Arten an. Die Liberalisierung der jagdlichen Normen wird mitnichten zum Weltuntergang und auch nicht zum ethischen oder jagdmoralischen Fanal führen. Es ist auch nicht Ausdruck dessen, das irgendjemand ernsthaft den wildlebenden Mitgeschöpfen die Verantwortung für die globale Erwärmung zuschiebt oder im rigorosen Abschuss die Lösung dieser Entwicklung versteht. Aber das alles nur hübsch zu bleiben brauche, wie es seit jeher war und dann werde schon alles gut ist eben auch nicht ernsthaft anzunehmen. Die Wildbestände wachsen, das ist belegt, die zeitliche und räumliche Verteilung freilich ist viel schwieriger zu bestimmen, jedoch ist der Waldzustand ein zuverlässiger Indikator. Und angesichts der aktuellen Witterung und ihrer katastrophalen Folgen müssen wir alles daran setzen, die Vegetationsform Wald zu erhalten. Das schließt straffe Jagd mit ein, die ja dann auch wieder gebremst werden kann, wenn sich die Situation für die Kulturlandschaft entspannt, oder aber jagdbare Tierarten ernsthaft in Gefahr geraten. Das ist aber noch sehr sehr lange nicht in Sicht.

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  10. GH

    Geehrter mbogo,

    da du von Plantagen schreibst, hast du vermutlich die strukturarmen Kiefernwälder vor Augen, die es sehr häufig im Land gibt, im äußersten Osten sowie Süden und Südwesten von Mecklenburg-Vorpommern bspw. oder auch in Brandenburg oder Sachsen-Anhalt aber auch in Teilen von Niedersachsen?! Zugegebenermaßen noch keine klimastabilen Wälder! Aber ein sehr imposantes und prominentes Beispiel für die Entwicklungspotentiale selbst solch “dröger” Forste findet sich Nahe Baruth (Mark) auf mehreren Tausend Hektaren. Hier sind Niederschlag und Nährstoffe aus Sicht der Bäume wirklich Mangelware und dennoch haben es kluge und konsequent jagende Forstleute der Hatzfeldt’-Wildenburgschen Verwaltung geschafft innerhalb der letzten 20 Jahre eine struktur- sowie baum- und strauchartenreiche Waldvegetation zu etablieren, die viele Fachleute nicht für möglich hielten. Der waldfreundlichen Jagd sowie dem Verzicht auf Kahlschläge wird hier höchste Bedeutung beigemessen, die Jagd DIENT im besonderen Maße der Landeskultur, in diesem Fall dem großflächig vorhandenen Wald. Und dennoch sind dort, Reh- und Rotwild, Schwarz- und Damwild zu Hause, allerdings in solchen Besätzen, daß die Jagd wieder ein herausforderndes Handwerk ist, welches kreativ und in der Gemeinschaft am effektivsten gemeistert werden kann. Eine Offenbarung für “Hobby-Ökologen”, nicht aber für Hobby- oder Sonntagsjäger (Zwinkersmiley).

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  11. Grit Schönebeck

    Ich verstehe viele Argumente hier nicht, eine Petition sollte sich tatsächlich NUR auf EINEN Punkt konzentrieren, eine Abstimmung wäre sonst deutlich schwieriger.
    Wenn jemand gegen Nachtzieltechnik vorgehen möchte, nur zu, die Plattform ist ja für Jeden offen. Aber natürlich kann man dem Petenten, wegen der allgemein üblichen Verwendung des Wortes Petitent, auch pauschal mangelde Sachkenntnis in allen anderen Dingen vorwerfen, das ist der Sache ungemein dienlich.
    Nur dieses EINE Thema ist schon schwierig genug. Einerseits ist es natürlich korrekt, dass die Jäger selbstbestimmt entscheiden sollten WIE und WANN sie das Wild in ihren Revieren hegen. Andererseits gibt es Berufsjäger, die ihren Dienst nicht einfach aus ethischen Gründen verweigern dürfen, aus gesetzlichen Gründen aber schon. Diese sind in der Regel Angestellte beim Landes- bzw. Bundesforst und mithin dem Wald verpflichtet und erst danach dem Wild. Ich bin auch ein großer Gegner von Drückjagden, gerade zu einer Zeit, wo eine klare Differenzierung zwischen den Altersklassen zwingend erforderlich ist. Wer kann schon sicher von sich behaupten bei einem von Hunden gehetzten Rehwild zwischen den Bäumen zu erkennen, ob es sich um ein Schmalreh oder eine junge führende Ricke handelt? Was sind das für Jäger, die zu Hunderten regelmäßig zu den Drückjagden von den Forstbetrieben eingeladen werden um schnell große Strecke zu machen? Solche, die in ihren eigenen Revieren Erfahrung im Ansprechen von Wild sammeln? Das ist wohl eher die Ausnahme!
    Ich galube auch, dass die wachsende Heimlichkeit unseres Wildes nur wenig der Tatsache geschuldet ist, dass Revierjäger sich in der Dämmerung heimlich gegen den Wind ihren Ansitzen nähern. Wohl eher deshalb, weil tagsüber unter anderem jede Menge Autofahrer ihre Hunde unangeleint durch den Wald spazieren fahren, weil selbsternannte Naturschützer Hochsitze abfackeln, weil der Wolf einen höheren Schutzstatus genießt als das Wild und weil Skipisten und Kletterwälder wichtiger sind als Rückzugsräume.

    Danke Ulf-Peter Schwarz, dass Sie hier (nicht als Pressesprecher des LJV M-V, sondern als Privatperson) ihren Kopf hinhalten um dem Willen der regionalen Jagdverbände Nachdruck zu verleihen. Ich habe unterschrieben!

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  12. Waldjäger

    Um nochmal auf einige Meinungen zu reagieren.. Ich verstehe den Unmut vieler Jäger darüber, dass Wildbestände im Forst reduziert werden sollen. Aber wenn man unbedingt einen “Schuldigen” brauch, dann kann ich dazu nur sagen, dass die Forst seit Jahren versucht ihre Wälder umzustrukturieren. Leider konnte für die dafür notwendige Anpassung der Wildbestände, mit den Hegegemeinschaften in MV oft kein Einvernehmen hergestellt werden. Weiterhin weiß ja sicher jeder interessierter Naturfreund hier, dass Wälder langlebige Ökosysteme sind, die man eben nicht in ein paar Jahren “umbaut”. Das ist ein ständiger Prozess der durch Mischungsregulierung, Lichtsteuerung und eben Jagd gesteuert wird. Ich schweife ab..worauf ich hinaus wollte ist, dass die großen Monokulturen, die heute ca 50-70 Jahre alt sind, aus der Not heraus entstanden sind. Jeder kennt sicher die Frau Gerda Johanna Werner, die auf dem 50 Pfennig Stück abgebildet ist und einen Baum pflanzt..Sie symbolisiert die große Wiederaufforstung nach dem 2. Weltkrieg, nachdem die Siegermächte den deutschen Wald größtenteils als Reperatur forderten. Nun kann sich ja jeder denken, dass die Menschen damals keinen vielfältigen Mischwald brauchten, sondern schnell Bauholz und weiterhin waren Fichte und Kiefer genügend verfügbar. Die ehemalige DDR hatte es leider auch nicht so besonders mit der Naturnähe. Beste Beispiele sind 100ha große Ackerflächen, Pappelhybride auf wertvollen Feuchtstandorten, keine einzige Birke in Kiefernkulturen, Torfabbau, etc. Aber das war damals halt so und wer zu oft widersprochen hat, naja das wissen die älteren Semester sicher besser.. Aber wir leben im Jetzt und wir können noch weiter rumjammern wer Schuld hat oder wir gehen es an! Es ist einfach vollkommen unpraktikabel den gesamten Wald vor Verbiss zu schützen. In MV ca 550.000 ha soweit ich weiß. Aber genau das ist notwendig wenn wir ganzflächig mehrschichtige Wälder haben möchten. Kurz gesagt, das Verjüngungspotential des Waldes muss jederzeit auf ganzer Fläche ermöglicht werden. Das wollen anscheinend einige nicht ganz wahr haben. Hiebsreife Bestände zu ernten und anschließend mit Schutz zu verjüngen, würde wieder nur zu ungewollten einschichtigen Wäldern führen. Den einzigen Fehler der Forst sehe ich darin, nicht schon früher mit mehr Nachdruck die Anpassung der Wildbestände gefordert zu haben. Und die Kollegen im Erzgebirge haben jahrelang sehr aufwendig versucht mit Zäunen ihren Waldumbau zu realisieren. Mussten aber feststellen, das sich Rotwild auch mit 1.80 hohen Forstzaun nicht auszäunen lässt. Wenn dann so eine 15 jährige Dickung in wenigen Tagen geschält und zerkloppt wird, könnte man heulen als Forstmann. Zu dem Thema Freizeitaktivitäten im Wald und den Einfluss auf das Wild, würde ich gerne mal auf die Monate März, April hinweisen in denen das Wild mit mal sichtbar wird. Jagddruck/ Nachstellen von Wild ist und bleibt die größte Unruhe. Wann immer jemand ansitzt geht der Wind irgendwo hin und dort ist Wild beunruhigt und zieht sich zurück. Das möchte ich natürlich nicht pauschalisieren. Es gibt sicher viele versierte Freizeit-Jäger die es schaffen mit minimaler Störung Beute zu machen. Ebenfalls empfinde ich freilaufende Hunde und Motorcrosser im Wald auch als Störung. Ich wiederhole mich aber ich sage nochmal, dass das persönliche Interesse an einer erfolgreichen Jagd für einige Jäger nicht das Gelingen des unbedingt erforderlichen Waldumbau gefährden darf! Und jetzt kommt nicht wieder damit, dass ja alle Jäger nur im Interesse des Wildes handeln. Das kauft euch keiner mehr ab, der regelmäßig draußen unterwegs ist.

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    1. mbogo

      Lieber Waldjäger, Sie benennen vollkommen korrekt die Zielrichtung: Unsere Aufgabe jetzt und die Aufgabe der nächsten Generation ist es, bei all dem, was wir im Moment wissen, naturnahe Mischwäler unterschiedlicher Altersstrukturen aufzubauen. Welche Baumarten dann auch klimastabil sind, welche massiv unsere Fauna/Flora verfälschen werden und welche langfristig dennoch wirtschaftlich für den Waldbesitzer sind, darüber besteht noch vollkommene Unklarheit in der Forschung. Die Versäumnisse sehe ich sowohl beim Forst als auch beim Privatwaldbesitzer, doch das nützt uns heute nichts.
      Was mich oder den einen oder anderen Jäger sicher ärgert ist die Rigorosität (#lieber HG), wenn Einzelne glauben zu wissen, was nun exakt zu tun ist und das ein Gelingen des Waldumbaus nur mit dem Einsatz massiven Bleis zu erreichen ist. Der Hinweis auf die Privatforsten nähe Baruth glorfiziert hier, der Waldumbau ist dort erst in den Anfängen, Tierschutz spielt kaum eine Rolle. Aber bei allen Pflegemaßnahmen im Wald wird stark selektiert, eine Maßnahme, die man dem Wild nicht zukommen lassen will (ich kenne diese Wälder gut, meine eigenen liegen nicht weit entfernt davon). Was also sind “angepasste Wildbestände”?
      Wir brauchen nicht darüber zu diskutieren, das es stellenweise zu hohe Wildbestände gibt und diese abgesenkt werden müssen. Das WIE ist die Frage. Und hier herrscht sowohl beim (Landes-) Forst als auch bei vielen Privatjägern offenkundig hohe UNkenntnis.
      Ob Rot- oder Rehwild, beide haben das Recht darauf in ihrem Territorium artgerecht, das heiß auch im stabilem Sozialverband, zu leben. Dies muss gewährleistet sein. Ein Zusammenschießen über Mindestabschusspläne verbietet sich hier. Nur wer sich die Mühe macht, und da darf ich die meisten schon ausschließen, die ökologische Lebensraumbewertung regelmäßig durchzuführen weiß, wieviel Wild das Territorium verträgt. Billige Forderungen, aus dem Bauch heraus, nur zu schießen, sind genauso wie getürkte Verbissgutachten kein Mittel der Wahl. In diesem Bereich (Jagd/Forst) ist die Forschung schon recht weit, ich empfehle die Lektüre von: Der Rothirsch in der Überzahl”, Deutsche Wildtierstiftung.
      Also schalten wir mal alle einen Gang runter, die Panikmache vom Waldsterben der letzten Jahrzehnte ist doch schon längst Lügen gestraft.

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  13. Waldjäger

    Angepasste Wildbestände bedeutet, dass sich die Hauptbaumarten verjüngen können. Wie viele Rehe etc das sein können pro 100ha steht nirgends in Stein gemeißelt. Mit einer Jagdstrategie auf wildbiologischer Grundlage könnten es wahrscheinlich auch mehr sein. Denn wenn das Wild sich regelmäßig auf die Wildäcker und Waldwiesen traut, die selbstverständlich nicht bejagt werden dürfen, fressen sie weniger Knospen. Logisch. Durch Intervalljagd und Drückjagden bei denen man gemeinsam jagt, hat das Wild die nötige Ruhe um heraus zu treten.
    Aber wenn der Begehungsschein Inhaber jeden Tag seine Kirrungen abrennt, jeden Abend an seiner Lieblings Suhle sitzt oder nachts am Besten noch die Wildwiesen abglast, brauch man sich nicht wundern das wir von 2 Stk Wild/ 100ha reden.. Jagd im Staatsforst sollte man daher den Förstern überlassen.

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