Mode-Special: Schöne Pullover in Berlin…

Und: Brandenburger Top-Models präsentieren die aktuelle Hutmode für die Drückjagdsaison.

In einem Berliner Drogeriemarkt (vor dem Heiltee-Regal) erspähten die Jawina-Fashion-Scouts dieses trendige Ensemble im angesagten Partnerlook. Uns Jägern sollten die Modetrends der Metropole zu denken geben: Nutzen wir das Potenzial, das die Rückkehr des Wolfs uns bietet?  Geführte Wanderungen durchs zertifizierte Wolfsrevier? Andere machen das doch auch, gerade hat ein Bekannter so eine Tour zu einem Firmenjubiläum geschenkt bekommen. “Ihr seht da doch niemals einen Wolf” unkte – typisch! – der einzige Jäger unter den Mitarbeitern, “Wenn die Kollegen schwatzend und kichernd durchs Unterholz brechen!” – Na und? Vorher ein paar Wolfstatzen mit dem Spezial-Fährtenschuh in den märkischen Sand getreten, das reicht für das “unheimlich intensive Naturerlebnis” und bei manch einem vielleicht gar für ein wohliges Gruseln – und die Kasse klingelt.

Für hartgesottene Großstädter aus Neukölln und so wäre zu erwägen, ein Stück Unfallwild mit postmortal beigebrachter klaffender Halswunde schlecht versteckt auf dem Wolfslehrpfad zu drapieren. Hinterher gibt’s zur Stärkung einen Schluck Lausitzer Wolfsbräu und nach dem Essen (Carpaccio vom Lausitzwolf ist freilich noch Zukunftsmusik) einen Lupussy Wolfsbitter. Vom Erlös jeder Flasche geht ein Promille an die Jägerstiftung für Wolfsprojekte (drei Vollzeitstellen!).

Wo der Wolf ist, sind auch Hütehunde nicht fern – was elegant zum Thema Hüte überleitet. In dieser Drückjagd-Saison angesagt: Der Trillby Erich H.” (li.) in Signalorange aus 100 % biologisch abbaubarem Polypropylen. Noch urbaner, noch ökologischer: Die selbst gehäkelte Strickmütze “Rastafari Hunter Pro”.

SAMSUNG

 

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