Mecklenburg-Vorpommern: VW-Bus bricht in Biberbau ein

+++ Non olet: Grüne freuen sich über Großspende  von Metallverband, in dem zahlreiche Unternehmen der Rüstungsindustrie organisiert sind +++

Stefan Aust: Wolf wurde schon bei den Nazis mystifiziert

In Völschow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) ist ein Fahrzeug der Gemeinde in einen Biberbau eingebrochen. Die Gemeindemitarbeiter hatten das Fahrzeug am Fahrbahnrand an einem Teich geparkt, um dort einige Bäume zu fällen. Plötzlich sackte das rechte Vorderrad weg, die Karosserie setzte auf dem Boden auf und das linke Hinterrad hing in der Luft. Ein Traktor musste zur Bergung des Busses herbeigeholt werden. Das zurückgelassene Loch entpuppte sich als Gang eines Biberbaus, der im Teichufer angelegt worden war. Spitz angenagte Zweige ließen keinen Zweifel am Bauherrn aufkommen, wie der Nordkurier berichtet. Auf mehr als vier Meter Breite soll der Biber den Fahrbahnrand unterhöhlt haben. Die Gemeinde sieht jetzt Gefahr in Verzug, denn wenn der Straßenbelag unterminiert werde oder ein breites, schweres Agrarfahrzeug auf den Randstreifen ausweichen müsse, drohten massive Folgeschäden.

“Wolf schon unter den Nazis mystifiziert”

Der bekannte Journalist Stefan Aust “findet es zynisch, Schafe für die eigene Faszination dem Wolf zu opfern.” Auch sei es “kein Zeichen für Deutschlands Renaturierung”, wenn der “keineswegs vom Aussterben bedrohte” Wolf durch hiesige Maisfelder streife, sagt Aust in einem lesenswerten kurzen Interview in der Welt.

Holger Stahlknecht: “Vermisst hat den Wolf eigentlich keiner”

Der Innenminister Sachsen-Anhalts, Holger Stahlknecht CDU), zählt sich nicht zu den Woflsfreunden. Der Wolf verursache Schäden bei Weidetierhaltern, aber eben auch bei der Jagd: Es gebe “kaum noch Muffelwild und auch das Rehwild werde immer heimlicher.” Ein Wolf oder gar ein Rudel vernichte aus Sicht der Jagdpächter im teuer gepachteten Hochwild-Revier auch Vermögen, wenn er den wertvollen Wildbestand spürbar reduziere, erklärte Stahlknecht auf az-online. Er habe “kein Verständnis dafür, dass solche Dinge immer ideologisch verordnet werden.” Die CDU setze sich daher dafür ein, dass der Wolf ins Jagdrecht komme und dann auch bejagbar sei. red.

Beitragsbild: Provisorisch reparierter Biberschaden am Oderdeich (Archivbild). Foto: SE

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.