Mecklenburg-Vorpommern: Vermutlich weiterer Wolfsangriff auf Fohlen

Am Mittwoch kam es im Landkreis Vorpommern-Greifswald bei Ducherow zu einem Übergriff mit Bissverletzungen auf ein Fohlen. Ein im Auftrage des Landes handelnder Rissgutachter konnte nach erfolgter erster Bewertung einen Wolf als Verursacher nicht ausschließen. Das teilt das Landwirtschafts- und Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern (LU) mit. Es kann demnach gleichfalls nicht ausgeschlossen werden, dass ein Hund für den Übergriff verantwortlich war. Die Prüfung des Vorganges wird fortgeführt. Grundsätzlich können betroffene Nutztierhalter auf Grundlage der Förderrichtlinie Wolf unter bestimmten Voraussetzungen Unterstützungen erhalten, soweit ein Wolf als Schadensverursacher nicht ausgeschlossen werden kann.

Nutztierhalter werden gebeten, ihre Schutzvorkehrungen zumindest im Sinne eines Grundschutzes überprüfen. Empfohlen werden dabei entweder mind. 90 cm hohe stromführende Zäune mit einem Bodenabstand <20 cm bzw. Maschendrahtzäune mit mind. 120 cm Höhe. Die Zäune müssen allseitig geschlossen sein.

Die Förderrichtlinie Wolf und weitere Informationen sind abrufbar unter: http://www.lung.mv-regierung.de/insite/cms/umwelt/natur/artenschutz/artenschutz_wolf.htm oder auch auf der Seite www.wolf-mv.de. PM LU MV

Beitragsbild: MV tut gut – Ausschnitt aus der Pressemitteilung zum vermutlich von einem Wolf gerissenen Fohlen. Copyright: LU MV

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