“Massive Einschränkungen in der Landwirtschaft, im Tourismus und in der Lebensqualität unserer ländlichen Bevölkerung”

“Schutzstatus überprüfen und anpassen”: Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land übergibt Brandbrief zum Wolf an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks

Die Verbandsbürgermeisterin Steffi Friedebold hat einen von ihr und Wolfgang Gehrke, dem Vorsitzenden des Verbandsgemeinderates, an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks übergeben, in dem ein anderer Umgang mit dem Wolf angemahnt wird. In dem in der Volksstimme vollständig wiedergegebenen Schreiben heißt es:

“Seit geraumer Zeit breiten sich Wolfsrudel im Bundesgebiet aus. Der Artenschutz führt zu enormen Zuwachsraten im Wolfsbestand, so auch im Gebiet der Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land. Hohe Populationsdichten des Wolfes in unserer Region bewirken schon heute massive Einschränkungen in der Landwirtschaft, im Tourismus und in der Lebensqualität unserer ländlichen Bevölkerung.

Viele Prognosen von Experten zum Verhältnis Mensch – Wolf – Weidetier erweisen sich zunehmend als falsch. Ohne natürliche Feinde ist die Anwesenheit des Wolfes in der Nähe menschlicher Siedlungen und in der Nähe von Weidetieren vorprogrammiert.” SE

Beitragsbild: Der verlinkte Beitrag in der Volksstimme (Bildschirmfoto, Ausschnitt)

2 Gedanken zu „“Massive Einschränkungen in der Landwirtschaft, im Tourismus und in der Lebensqualität unserer ländlichen Bevölkerung”

  1. Hans-Dieter Pfannenstiel

    Frau Ministerin Hendricks wiederholt gebetsmühlenartig, der Wolf sei eine bedrohte Art und strengstens geschützt. Erster Teil der Aussage ist eindeutig falsch, zweiter Teil leider richtig. Aber das ist kein Naturgesetz. Den Schutzstatus hat der Mensch gemacht, und er kann jederzeit geändert werden, wenn Frau Hendricks und andere Politgrößen endlich die Scheuklappen ablegen. Insofern ist der Brief der Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land zu begrüßen, und ihm müssten täglich hunderte solche Briefe von anderen Personen, Gemeinden, Verbänden etc. folgen, damit die urbanisierten Extremlupophilen endlich begreifen, was sich an der Front im ländlichen Raum abspielt. Ich sage klar ja zum Wolf, aber . . . . . Aber heißt, auch der Bestand an Wölfen muss jagdlich (!) an die Landeskultur angepasst werden, wie jede andere größere Tierart in unserem Land!

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  2. Winand Jansen

    Frau Hendricks scheint mir in der Angelegenheit ideologisch verblendet zu sein. Andere, auch zur EU gehörende Staaten, gehen mit dem Thema “Wolf” doch ganz anders um, als wir in der Bundesrepublik. Die dort zuständigen Minister haben u. U. aber auch keinen Staatssekretär, wie unsere Ministerin, der den sog. Naturschutzverbänden sehr nahe steht.
    Würde sich das ein direktgewählter Bürgermeister z. B. leisten, wäre die Kommunalaufsicht schon tätig geworden. Aber an der Spitze eines Ministeriums kann sich offensichtlich jeder erlauben, was er will. Mit dem Wolf wird gegen die Interessen der ländlichen Bevölkerung gehandelt. Kosten spielen dabei keine >Rolle. Da braucht man sich über die Politikverdrossenheit nicht zu wundern.

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