Lübeck: Frau auf Hundespaziergang von Wolf bedrängt

+++ Sachsen: “Menschen leiden wirklich unter dem Wolf” – Ministerpräsident fordert Schutzjagd auf Wölfe und kritisiert “absurde Vorschläge” von Bundesumweltministerin Schulze +++ Thüringen: Schwarzwild-Abschussprämie für Jäger und Hundeführer verlängert +++ RLP: DNA-Nachweis für Wolfsansiedlung auf Truppenübungsplatz Daaden – Wolfsterritorium ausgewiesen +++

Gestern um 10 Uhr vormittags ist eine Frau auf einem Spaziergang mit ihrem Hund am Stadtrand von Lübeck von einem Wolf bedrängt und verfolgt worden. Der Vorfall ereignete sich auf der Wiese am Behaimring / Landgraben im Osten Lübecks. Die Polizei bestätigte gegenüber JAWINA, dass der Anruf der verängstigten Frau bei der Einsatzleitstelle protokolliert wurde. Von polizeilicher Seite in Lübeck seien jedoch keine Maßnahmen ergriffen worden.

JAWINA hat mit der Frau gesprochen: “Das ist eine große Heidewiese”, berichtet sie, “Umgeben von Wald. Ich ging mit meinem Hund – nicht mehr so fit, ein alter Hund – spazieren. Der Hund war angeleint. Plötzlich stand der Wolf vor uns, er kam aus dem Wald.” Fünf Meter vor ihr und ihrem Hund stand der Wolf, guckte sie an. “Der hat überlegt, was er macht, ich war zu Tode erschrocken.”

Sie sei dann “zügig weggegangen, nicht gerannt”. Der Wolf habe sie verfolgt, von der Verfolgung dann wieder kurz abgelassen, um bald darauf wieder aufzutauchen: “Mal war er im Wald, dann wieder auf der Wiese, das ging immer hin und her.” Gott sei Dank sei nichts passiert, sagt sie, der Schreck und die Erleichterung über den glimpflichen Ausgang sind ihrer Stimme deutlich anzumerken.

“Das war ganz sicher ein Wolf”, betont die Frau, die den Vorfall ziemlich besorgniserregend findet: “Auf der Wiese sind oft viele Kinder, das ist bestimmt nicht gut.” Überhaupt seien da normalerweise viele Menschen, aber “als es passierte, waren da nur mein Hund und ich.”

Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen, kurz darauf rief der zuständige Wolfsbeauftragte bei ihr an. “Der hat ein Protokoll aufgenommen, damit hat sich die Sache erledigt.” Ob sie wieder mit ihrem Hund auf der Wiese spazieren gehen wird? “Im Moment habe ich Angst”, erwidert sie. Der Wolfsbeauftragte habe ihr geraten, Pfefferspray oder einen Stock mitzunehmen. So richtig zu überzeugen scheint sie dieser Ratschlag aber nicht: “Ich muss das erstmal verarbeiten.” SE

Beitragsbild: Lübeck Behaimring. Quelle: Open Street Map

Die Red. dankt JAWINA-Leser KB für den Hinweis!

37 Gedanken zu „Lübeck: Frau auf Hundespaziergang von Wolf bedrängt

  1. Brigitte Follebarbe

    Ich habe viele Jahre in Nordschweden/Lappland gelebt. Dort gibt es viele Wölfe und ich habe auch hin und wieder einen gesehen. Zur Info für alle Angsthasen…der Wolf greift keine Menschen an, er mag uns ganz und gar nicht! Wenn er Menschen wittert, ergreift er die Flucht.

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    1. Margot Drinkmann

      Der Wolf greift wohl Menschen an. In Russland sind letzte Tage 2 Frauen von einem Rudel zerrissen worden.
      Unsere Wolfspopulation ist 3 x so gross , wie in Russland. Die werden die Wölfe nun auf 500 Stück runter geschossen. Dort leben in den Wolfsgebieten kaum Menschen. Hier leben die Wölfe langsam unter den Menschen. Der Wolf ist und bleibt ein Grossraubtier

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    2. kilalli

      Na , liebe Frau Follebarbe, da wissen Sie ja schon mehr als John Linnell, dem prominenten Wolfs-Aktivisten und leitenden Wissenschaftler der NINA-Studie. Der forderte erst 2015, unbedingt eine Untersuchung über die sich immer mehr abzeichnende Gefährdung von Menschen durch habituierte Wölfe in antropogen überformten Gebieten (wie Deutschland) zu starten. Hätte dieser Wildbiologe und Wolfsfachmann doch nur Sie gefragt, er wäre jetzt viel schlauer ;-).

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    3. Alex

      Lappland/Schweden ist aber nicht so dicht Besiedelt wie Deutschland. Hier verliert der Wolf seine Scheu durch stätige Konfrontation mit der Zivilisation…und das ist die Gefährlichkeit.

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  2. Peter Latteyer

    Meiner Meinung nach ist das alles von unseren Jägern gesteuert die Angst haben das man ihnen ihr jagtbares Wild reduzieren wird mit dem sie sehr gutes Geld verdienen!!! Ich war viele male in starkbesuchten Wolfsgebieten unterwegs und habe relativ große Rudel gesehen und diese haben sobald sie mich bemerkt haben sofort die Flucht ergreifen!!! Das sind meiner Meinung nach alles Lügen um unseren Wölfen zu schädigen!! Der Wolf behört in unsere Wälder und nicht der Mensch!!

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    1. Kr.-Itisch

      1. Was ist falsch am Geld verdienen. Den Sozialismus ala DDR haben wir ja Gott sei Dank hinter uns gebracht. Jeder Nutztierhalter/-züchter/Landwirt hat die Absicht Geld zu verdienen und sein auskommen zu haben.
      2. Geldverdienen allerdings ist bei Jägern nicht die Motivation. Wir (die Jäger) „produzieren“ bestes Fleisch in höchster Bio-Qualität und das, wenn überhaupt, gerade mal kostendeckend, meistens aber defizitär
      Auch wenn Sie es nicht glauben wollen, den Jägern geht es nicht ums Geld, sondern um die Jagd. Um das allerdings zu verstehen, müssten sie ihre emotional gefärbte Insel mal verlassen. Vielleicht gehen Sie mal mit einem Jäger mit um ihren Horizont zu erweitern.

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  3. Naturanhänger

    Vermutlich wird von den Naturschützern vor allem die schizophrene Haltung der Jäger, “Kritiker” und Wolfsgegner angeprangert: Ja, der Wolf hat hier im Verhältnis zur verfügbaren Wildfläche eine zu hohe Populationsdichte. Aber er gehört eigentlich hier her. Wir müssten eine andere Raumplanung umsetzen. In den Nachbarländern wie Polen und Tschechien geht es auch, da gibt es sogar noch wilde Bären und Wisente. Hier in Deutschland gibt es eben die nötigen Urwälder nicht (mehr). Es gibt doch fast nur Nutzwälder, in denen viel Holz geschlagen wird, was sich zu Geld machen lässt.

    Naja, jedenfalls gibt es noch viele andere Tierarten, die hier in Deutschland genauso wie der Wolf ausgemerzt gehören, weil sie sich zu stark vermehren, zu zutraulich werden und wir nicht genug Wildflächen dafür haben (z.B. (durchfliegende) Gänse, die den Landwirten die Ernte von den Feldern wegfressen). Nur den Wolf als Exempel zu nehmen, finde ich nicht gut. Entweder ganz oder gar nicht!

    Wenn Ihr schon gegen Wildtiere in Deutschland seid, dann bitte konsequent. So ist das einfach nur unfair dem Wolf gegenüber. Überlegt auch Mal: Euer bester Freund, der Hund, den habt Ihr aus dem Wolf herausgezüchtet. Das ist doch genauso schizophren. Der Hund wird geliebt, der Wildhund gehasst. Nur weil er frei und nicht gefangen ist?

    Denke Mal, wenn 30-35% der Landesfläche Deutschlands zu Urwäldern (damit meine ich zumindest keine Nutzwälder) und entsprechend ähnlichen Wildlandschaften (sowas wie Moore und Prärie) umgewandelt und der Wildtierbestand dort NOTFALLS künstlich reguliert wird, dann gäbe es nicht so einen Aufriss. Außerhalb dieser Gebiete dürften die Tiere dann sehr großzügig bejagt werden. Sie hätten ja dann genug Ausweichfläche.

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    1. Anko

      1)

      ” Ja, der Wolf hat hier im Verhältnis zur verfügbaren Wildfläche eine zu hohe Populationsdichte. Aber er gehört eigentlich hier her. Wir müssten eine andere Raumplanung umsetzen. In den Nachbarländern wie Polen und Tschechien geht es auch, da gibt es sogar noch wilde Bären und Wisente. ”

      Was wollen Sie jetzt: Die Bevölkerungsdichte ausdünnen, um mehr Raum fûr Wölfe und womöglich noch Bären und Wisente zu schaffen? Oder die hier lebenden Menschen in Städten konzentrieren? Bitte mal zu ende denken.

      Und wenn Sie schon Polen als Referenz anziehen, vergleichen Sie bitte die Bevölketungsdichten. Deutschland hat 232 Einwohner pro km², Polen die Hälfte.

      2)
      “Euer bester Freund, der Hund, den habt Ihr aus dem Wolf herausgezüchtet. Das ist doch genauso schizophren. Der Hund wird geliebt, der Wildhund gehasst. Nur weil er frei und nicht gefangen ist?”

      Die Unterstellung von Hass der Jäger auf Wölfe ist schizopren. Es gibt keine Grundtendenz “Hass” auf Wölfe, nur das Wissen, dass wir hier in einer der dicht besiedelsten Kulturlandschaft Europas nicht ohne Wenn und Aber Wölfe mehren und erhalten können, sondern diese nur in angepassten Beständen und bei verantwortlichem, das heißt steuerndem Umgang hier eine Zukunft haben können, siehe bereits oben 1)

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  4. Ilse Hierzer

    Der wolf, )wenn es einer war) war an dem hund interressiert,sonst hätte er angegriffen, wölfe regulieren den wilbestand, lasst diese tiere dort leben wo sie hingehören, im wald

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    1. kilalli

      Yep! Der Mensch war erwachsen und hatte eine Ablenkfütterung dabei. Das ist für den Menschen schon mal gut.

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    2. Sturm

      Ja, das sehe ich genauso. Wir Menschen werden langsam zur Bedrohung. Wir nehmen den Wildtieren, immer mehr ihren Lebensraum.

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  5. Carpe Diem.. jetzt erst recht

    Schlimm, Schlimm, was hier von Wolfsideologen so von sich gegeben wird. Frau Hierzer, Wölfe regulieren nicht, sie fressen und zwar das und dort, wo sie leicht an Beute kommen und so lange es was gibt. Wie ihr Vordenker Naturmensch feststellt, ist der Wald in Deutschland gewiß ein Lebensraum. Den teilen sich die Wildtiere aber inzwischen mit so vielen Menschen, dass sie dort als Fremdkörper betrachtet werden, oder noch nichts von Joggern, Reitern, Radfahrern, Geocachern, Pilzsuchern, Nachtwanderern, Querfeldeinoutdooraktivisten, hundegassieführenden Hausfrauen im Dutzend und sonstigen unter Bettflucht leidenden Zeitgenossen gehört?

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  6. Carpe Diem.. jetzt erst recht

    Schlimm, Schlimm, was hier von Wolfsideologen so von sich gegeben wird. Frau Hierzer, Wölfe regulieren nicht, sie fressen und zwar das und dort, wo sie leicht an Beute kommen und so lange es was gibt. Wie ihr Vordenker Naturanänger feststellt, ist der Wald in Deutschland gewiß ein Lebensraum. Den teilen sich die Wildtiere aber inzwischen mit so vielen Menschen, dass sie dort als Fremdkörper betrachtet werden, oder noch nichts von Joggern, Reitern, Radfahrern, Geocachern, Pilzsuchern, Nachtwanderern, Querfeldeinoutdooraktivisten, hundegassieführenden Hausfrauen im Dutzend und sonstigen unter Bettflucht leidenden Zeitgenossen gehört?

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  7. Ralf

    @Peter Lattemeyer,
    wollen oder können Sie die Gefahren und Probleme nicht sehen? Wir reden hier nicht von irgendwelchen harmlosen Pflanzenfressern. Wie ignorant muss man sein? Ich finde Ihre öffentlich geäußerte Denkweise naiv und verantwortungslos. Wölfe lernen sehr wohl, ob Menschen harmlos sind oder nicht. Mit allen Konsequenzen, die sich daraus ergeben. Vergräumg ist nicht in den Genen der Wölfe veranlagt, sondern ein Lernprozess. Würden Sie wirklich Ihre Hand dafür ins Feuer legen, dass Menschen in Zukunft durch Wölfe nicht zu Schaden kommen?

    @Naturanhänger:
    Schizophren finde ich Folgendes bei Ihrem Kommentar:
    Der Wolf hat Ihrer Meinung nach hier im Verhältnis zur verfügbaren Wildfläche eine zu hohe Populationsdichte. Aber er gehört aus Ihrer Sicht eigentlich hier her. Dann wieder schreiben Sie:
    “…Naja, jedenfalls gibt es noch viele andere Tierarten, die hier in Deutschland genauso wie der Wolf ausgemerzt gehören, weil sie sich zu stark vermehren, zu zutraulich werden und wir nicht genug Wildflächen dafür haben…”
    Sie schrieben von “ausmerzen”. Sind Sie sich der Begifflichkeit bewusst? Niemand will Wölfe “ausmerzen”. Es geht um Reduktionsabschüsse/ Vergrämungsabschüsse.

    Aber schön, dass Sie den Wolf offensichtlich als “Wildtier”- also “Wild”- sehen. Jäger hegen übrigens ihr Wild (Wild ist herrenlos und wird trotzdem gehegt) und sind nicht “gegen das Wild”. Dennoch sollten Sie schon zwischen “Wolf” und “Hund” unterscheiden können und beide klar voneinander trennen können. Ich will jetzt nicht von Hybriden anfangen. Aber nur weil Hunde von Wölfen abstammen, muss man nicht anfangen, mit Wölfen kuscheln zu wollen.
    Und in der Kulturlandschaft Deutschlands 30-35% der Landesfläche zu Urwäldern umwandeln zu wollen, ginge wohl nur mit Enteignungen. Meinen Sie das wirklich ernst?
    Bislang kannte ich solche Denkweisen nur von Sekten wie “Universelles Leben”.

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  8. Carla Grosser

    Also, mir macht es Angst einem Wolf zu begegnen, womit ich nicht wünsche, daß dieser abgeknallt wird. Diese ganzen Theorien beruhigen mich nicht sonderlich. Das ist so typische kopfige Klugscheißerei. Ich glaube, jede/r hätte in einer solchen situation Angst. Was sollen also diese unadäquaten Verurteilungen der sogenannten Tierschützer. Egal welche Theorien, mir wäre es lieber der Wolf zieht einfach weiter. Denn in der Gegend laufen auch viele kleine Kinder umher. Das kann einem trotz aller “beruhigenden” Theorien schon sorge bereiten.

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  9. Hasi

    Es kommen doch viel mehr Menschen durch Autoraser,Eifersuchtstaten und Kriminelle ums Leben, nicht durch Wölfe!!

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    1. Ralf

      @Hasi
      …und wenn Krieg wäre, würden auch mehr Menschen sterben. Es gibt aber Risiken, wie z.B. durch Wölfe bedingte Risiken, die minimiert werden können. Und das finde ich wesentlich.
      Wäre es denn für Sie weniger schlimm, wenn ein Kleinkind durch einen Wolf oder ein Wolfrudel gerissen wird, als bei einem Autounfall umzukommen? Würden Sie am Kleinkindgrab den Angehörigen auch sagen, dass das Kind halt Pech gehabt hat und dass ja viel mehr Kinder bei Autounfällen getötet werden? Wäre das Ihre Begründung? Ich platze gleich!
      Also zusammengefasst:
      Es gibt Risiken, mit denen muss man leben und es gibt Risiken, mit denen muss man nicht leben. Das Risiko durch Wölfe kann und muss man durch Abschüsse minimieren können.

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          1. Ralf

            Bei WhatsApp zu viel “ziviler Ungehorsam” eingetippt, was? So ist das bei den Linksgrünen ;-)… .
            Sie können es drehen und wenden wie sie wollen:
            Es gibt nicht wegzudiskutierende nachgewiesene Fälle von Gefährdungen/ Schädigungen von menschlichem Leben durch Wölfe. Der Admin hat oben Quellen dargestellt, wo dies z.B. nachgelesen werden kann. Wölfe sind schlicht und ergreifend eine Gefahr und sind durch Reduzierungsabschüsse (und nicht nur durch Abschüsse von einzelnen “Problemtieren”), die einen Lernprozess für die Wölfe darstellen, auf Distanz zu halten. Nicht mehr und nicht weniger.

        1. kilalli

          Liebstes Häschen,
          wer heute immer noch auf das “Rotkäppchen lügt” – Märchen des NaBu hereinfällt, macht sich langsam lächerlich. Es finden sich nun wirklich genug seriöse Quellen im Internet, in denen die potentielle Gefahr und die lange Liste amtlich nachgewiesener Angriffe nachzulesen ist. Oder wissen Sie es eigentlich besser, wollen anderen aber die Hucke voll lügen?

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  10. Kr.-Itisch

    Naturanhänger, woher haben sie den ihre Weißheiten? Ca.35% der Landesfläche Deutschlands sind Kulturwälder, wenn sie 30-35% der Landesfläche D. in Urwälder ummodeln wollen, wie soll das gehen. Wollen Sie die Eigentümer dieser Wälder alle enteignen? Holzbau ist das gleiche, wie Feldanbau, sprich Landwirtschaft, dauert nur länger.
    Außerdem ist es durchaus legitim, seine Besitzstände, egal ob Landwirt, Jäger oder Holzwirtschaftler verteidigen. Ihre Reaktion möchte ich sehen, wenn bspw. ihr Haus beschlagnamt wird um Flüchtlinge unterzubringen.
    In Polen und Tchechien herschen gänzlich andere Zustände als in Dt. Unbewirtschaftete Flächen, sowohl in Wald und Feld, gibt es da noch, hier kaum.
    Der Vergleich vom Hund und Wolf hinkt ebenfalls gewaltig. Wolf und Hundelinien haben sich schon vor ca. 50.000 Jahre getrennt.
    Und warum gehört der Wolf hierher? Ich jedefalls sehe keinen vernüftigen Grund. Wie sie ja selbst festgestellt haben, ist die Populationsdichte zu hoch. Wie wollen sie das regulieren und auf einen in den typischen Wolfsgebieten, wie Tundra oder Taige, entsprechenden Stand bringen.
    Also bitte: nicht so ein unreflektiertes Gedankenkonstrukt, nur weil es heutezutage in ist, was gegen Jäger oder für den Wolf zu sagen.

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  11. Ronbi

    “Harmlose Pflanzenfresser” etwa Wisente oder Elche? Die sind, wenn es darauf ankommt mindestens so gefährlich, wie Wölfe.
    “Die Wohltaten durch Wölfe” In Idaho/USA nehmen Hirsche und Elche rapide ab. Deswegen wurden die Abschußquoten für Wölfe rapide angehoben.
    Selbst der Wolfspapst David Mech ist nicht davon überzeugt, dass das Zusammentreffen von Mensch und Wolf gut ist, für beide Seiten.
    Allerdings, solang das Bundesumweltministerium und das Bundesamt für Naturschutz personell derart besetzt sind, wird sich nichts Gutes für Menschen und Wölfe ergeben.

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    1. Ralf

      Das können doch keine Wölfe sein, weil man die ja nie sieht, oder? Wenn man mal einen sieht, dann soll es doch wie ein 6er im Lotto sein, nicht wahr!? Wieder eine Marktlücke gefunden. Gibt es eigentlich ein Gewinnspiel von BUND oder NABU, bei dem man soviel Geld wie beim 6er im Lotto bekommt, wenn man einen Wolf gesehen hat? Ich würde es begrüßen und mitspielen wollen 🙂
      Das ließe sich noch erweitern um den Passus “in die Hände klatschen”. Wenn man das filmt und der Wolf lässt sich davon beeindrucken, dann müsste das doch mindestens eine Million Euro wert sein, oder nicht?

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  12. Simon k.

    Ich hoffe mal das der erste biss eines Wolfes in den Allerwertesten eines unserer wolfsbefuehrworter geht und nicht ein kind oder Spaziergänger das Opfer ist. Diese bundesweite pro und contradebatte geht mir langsam auf den Zeiger. Haben wir keine anderen Sorgen. 200 Jahre ausgerottet.vielleicht mal einpaar urzeitviecher. Blöde Debatten. Die buechse der Pandora ist auf mal sehen wer den Deckel wieder drauf macht.

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  13. Bernd Keller

    Ein kleiner erzogener 20 kg-Hund soll im Wald an die Leine – koennte ja Wild reissen oder Jogger zwicken, der wilde Gegenpart mit 50 Kg nicht…
    Der macht sowas nicht…
    Ich wuensche alle naiven Stadtblagen Ratten im Keller, Marder in der Zwischendecke und Waschbaeren auf dem Dachboden, gerne Sauen im 4 qm Garten und den Wolf direkt hinter den Gartenzaun.

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