LJV Sachsen und Hegegemeinschaften im Erzgebirge verabschieden gemeinsames Positionspapier

Der Landesjagdverband Sachsen (LJVSN) und die Hegegemeinschaften im Erzgebirge haben ein gemeinsames Positionspapier verabschiedet. Darin verleihen die Unterzeichner ihrer “großen Sorge um den Erhalt eines nachhaltigen und gesunden Rotwildbestandes” Im Land Ausdruck. In dem Positionspapier werden 10 Forderungen an die politischen Entscheidungsträger formuliert. Konkret geht es u.a. um die “Gruppenabschusspläne für ganze Forstbezirke” im Staatsbetrieb Sachsenforst. Diese seien kontraproduktiv und müssten durch revierweise zu beantragende und nach Wildart sowie Geschlecht und Altersklasse aufzugliedernde Abschusspläne ersetzt werden. Die Obere Jagdbehörde müsse aus dem Staatsbetrieb Sachsenforst herausgelöst werden, die Jagdzeit für wiederkäuendes Schalenwild soll nach dem Willen der Unterzeichner am 31.12. enden. Gefordert wird desweiteren ein Ende von Hetz- und Lappjagden – in der Vergangenheit waren mehrfach Ablappungen an Straßen als angebliche Verkehrssicherungsmaßnahme angebracht worden – sowie eine Pflichtmitgliedschaft in Hegegemeinschaften

Die Stellung der Hegegemeinschaften solle gestärkt werden, über Abschusspläne müsse Einvernehmen mit den Hegegemeinschaften hergestellt werden. Die Fütterung des Wildes soll zur Wildschadensreduzierung und im Winter zulässig, in Notzeiten gesetzliche vorgeschrieben sein. red.

Beitragsbild: Gemeinsames Positionspapier von LJV Sachsen und Hegegemeinschaften im Erzgebirge (Ausschnitt, Screenshot).

Ein Gedanke zu „LJV Sachsen und Hegegemeinschaften im Erzgebirge verabschieden gemeinsames Positionspapier

  1. Reißmannn

    Es ist wirklich erbärmlich immer wieder anzusehen und zu hören, wie das Geld sinnlos mit der Jagd über das ganze Jahr verschwendet wird. Es wird immer davon gesprochen, dass wir viel zu viel Rotwild haben und der Verbiss zu hoch ist, da kann ich nur den Kopf schütteln.
    Ich bin in einer Waldreichen Gegend wo jede Art von Wild zu hause is aufgewachsen und habe es schätzen gelernt die Wildtiere zu Ehren.
    Daher habe ich den Beruf Forstwirt erlernt und bin stolz darauf.
    Da kann ich nicht verstehen warum man die Fütterungen abreißt wo man dass Wild in den kalten Wintermonaten gefüttert hat. Da ist es ja logisch das sich dass Rotwild die Nahrung wo anders sucht, würde ja mal die Leute sehen wenn bei Ihnen jemand den Kühlschrank zu schraubt wo sie dann ihre Nahrung beziehen.
    Dadurch entsteht das Gerücht dass zu viel Verbiss ist und zu viel Rotwild da ist, somit soll der Abschussplan erhöht werden. Besser wäre es das Wild zu füttern die Neupflanzungen auf einheimische Naturverjüngung zurückzugreifen und die Stückzahlen zu reduzieren (wegen der übersicht) und diese zu pflegen (Zaunbau) was bei der momentanen Massenpfkanzung untergeht und sich selbst überlassen wird. Ebenfalls sollte man Verbissholz wie Holunder Vogelbeere… um die Fütterungen pflanzen wo das Wild schälen und verbeisen kann somit ist der normalbestand geschohnt.
    Aber wenn man gesagt bekommt das diese Normale Verjüngung nicht zertifiziert ist und nicht gepflanzt werden darf und somit wieder Geld rausgeschmissen wird, für Pflanzen die aus Baumschulen kommen wo sie mit Dünger hochgezüchtet werden und zu ein Leckerbissen für dass Wild wird ist es kein Wunderdas der Verbiss teilweise so hoch ist wie zu früheren Zeiten.
    Ich hoffe das ändert sich wieder

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