Linke fordert: 70 % des Wildbrets für Bedürftige

Der Kreisverband Rotenburg-Wümme der Partei “Die Linke” ist offenbar bestrebt, Die Partei des Satirikers Martin Sonneborn mit lustigen, aber eher unrealistischen Forderungen noch zu übertreffen. Der Wegfall der umstrittenen Jagdsteuer im Kreis stelle einen “geldwerten Vorteil” für die Jäger dar, argumentieren die Linken, ebenso sei es ein geldwerter Vorteil, dass sie sich das herrenlose Wild “mit einem Blattschuss kostenlos aneignen” dürften. “70 % einer Jagd” sollten daher “als Frischfleisch an die neun Lebensmittelausgabestellen der Tafeln im Landkreis Rotenburg abgegeben werden, um die große Nachfrage zu stillen”, fordern die Politiker. Die “Unterstützung bedürftiger Familien mit Frischfleisch sei “eine soziale Aufgabe die uns alle angeht und mit geringem Aufwand verwirklicht werden kann.” Wem gehört das Wild?, fragt der Kreisverband der Partei auf seiner Internetseite – über diese Frage sollten die traditionell zu unscharfen Eigentumsbegriffen neigenden Genossen noch mal ganz scharf nachdenken. SE

Die Red, dankt den JAWINA-Lesern MB und AHa für die Hinweise!

Beitragsbild: Internetseite des Linken-Kreisverbands Rotenburg-Wümme mit der neuesten humoristischen Forderung der Partei. (Bildschirmfoto, Ausschnitt)

2 Gedanken zu „Linke fordert: 70 % des Wildbrets für Bedürftige

  1. R.M.

    Die Linke möchte den Bürgern deutlich machen, wie sozial sie ist. Wenn diese Partei das denn tatsächlich ist, sollte sie doch einmal prüfen, ob noch Restgelder der SED auf Konten vorhanden sind ( die PDS dürfte die ja ggf. geerbt aben ), die sie denn ja spenden kann. Erinneren wir uns in Deutschland wirlich nicht, wenn es um die Vergangenheit geht? In der DDR hatten die Prateibonzen das Sagen -sie genossen u.a. auch alle Vorzüge- und das Wort Demokratie war für die SED ein Fremwort, Menschen wurden bespitzelt und an der Mauer erschossen. So dürften auch noch in der heutigen Zeit Mitglieder der früheren SED auch Mitglieder in der Partei die Linke sein. Jäger und deren Verbände leisten jährlich viel für gemeinnützige Zwecke. Macht das etwa auch die Linke? Oder denken evtl. schon jetzt einige Parteistrategen darüber noch, wie man bei einer evtl. Regierungsbeteiligung die Bürger bevormunden kann, wie einst auch in der DDR. Mir reichen die Grünen als eine Verbotspartei, daher betrachte ich genau, was die Linke und die Grünen wollen oder auch nicht wollen -und das sollten alle vernüftigen Bürger im Wahljahr machen.

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