Leopardenfell im nachgesandten Reisegepäck

Der Zoll am Flughafen Hamburg hat in der letzten Woche ein Leopardenfell sichergestellt. Das Fell kam bei der Kontrolle eines aus Südafrika kommenden Reisekoffers zum Vorschein, den eine Airline als sogenanntes “nachgesandtes Reisegepäck” beim Zoll vorführte. Laut Inhaltsangaben enthielt der Koffer keinerlei Gegenstände aus Nicht-EU-Staaten. Die notwendigen Ausfuhrpapiere aus dem Herkunftsland und Einfuhrpapiere des Bundesamtes für Naturschutz waren ebenfalls nicht vorhanden. Leoparden gehören zu den vom Washingtoner Artenschutzabkommen am stärksten geschützten Arten. Der Schmuggel des Leopardenfells ist nach der Abgabenordnung und nach dem Bundesnaturschutzgesetz eine Straftat, die mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet werden kann. Die weiteren Ermittlungen werden vom Zollfahndungsamt Hamburg geführt. PM

Beitragsbild: Das beschlagnahmte Leopardenfell. Foto: Zoll

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