Lemgo: Polizisten erlegen aggressives Wildschwein

Am Montagnachmittag verständigten besorgte Anwohner an der Rintelner Straße in Lemgo (NRW) gegen 15.30 Uhr per Notruf die Polizei: In Höhe der dortigen Friedhofsanlage gehe eine Gefahr für Menschen durch ein angriffslustiges Wildschwein aus. Das Tier sei bereits mehrfach auf Personen zugelaufen. Es sei auch zu gefährlichen Begegnungen im Bereich der angrenzenden Siechenstraße und Oesterhausstraße gekommen. Das Wildschwein wies eine blutende Verletzung am Kopf auf, was seine Aggressivität erhöhte. Die Polizei machte sich sofort mit mehreren Kräften auf den Weg zum Friedhofsgelände und suchte vorsichtig nach dem Tier. Parallel wurde eine Warnung über den Rundfunk an Verkehrsteilnehmer und Anwohner ausgestrahlt. Wer einmal eine Begegnung mit einem aggressiven Wildschwein gehabt hat, der weiß, wie gefährlich dieses Treffen sein kann, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei zu dem Einsatz:

So kam es dann auch für eine Streifenwagenbesatzung. Bei der vorsichtigen Absuche des Friedhofsgeländes kam plötzlich eine blutende und etwa 50 Kilo schwere Wildsau aus den Büschen und gab den Beamten unmissverständlich zu verstehen, dass sie dort nicht erwünscht sind. Das Tier ging in den Angriffsmodus über, was die Ordnungshüter veranlasste, die Waffen zu ziehen. Mit einigen Schüssen war das Tier erlegt. Der zuständige Förster wurde verständigt und nahm sich des toten Wildscheins an. PM

Beitragsbild: Wildschwein. Foto: SE

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