Landrat: “Entnahme” der Goldenstedter Wölfin denkbar

Der Erste Kreisrat des Landkreises Diepholz, Wolfram van Bellen, hat gegenüber der Kreiszeitung erklärt, dass er die Entnahme der Goldenstedter Wölfin für denkbar hält. Die Wölfin ist für eine Vielzahl von Nutztierrissen im Kreisgebiet verantwortlich und zeichnet sich durch die Fähigkeit aus, auch sehr gut gesicherte Schutzzäune überwinden zu können. Beim letzten Angriff am 15. Mai wurden acht Schafe getötet. Im Landkreis Diepholz gebe es mehr Übergriffe von Wölfen auf Nutztiere als in der Lüneburger Heide, erklärte Wolfsberater Dr. Marcel Holy der Kreiszeitung zufolge in einem Vortrag im Kreishaus. In der Lüneburger Heide seien jedoch fünf Rudel nachgewiesen, im Landkreis Diepholz hingegen nur die eine Wölfin.

Kreisrat van Bellen mahnte zu “Respekt vor der Natur und er Schöpfung.” Der Wolf entscheide, wo er lebe, nicht wir. Die Entscheidung, ob die Wölfin getötet werde, liege beim Land. SE

Beitragsbild: Schlagzeile des zitierten und verlinkten Beitrags in der Kreiszeitung (Bildschirmfoto, Ausschnitt),

Ein Gedanke zu „Landrat: “Entnahme” der Goldenstedter Wölfin denkbar

  1. Franz Wiedner

    Man kann nur hoffen, dass verantwortliche Erkennen, dass es ein Fehler ist zu Glauben. man kann den Wolf wieder dort ansiedeln
    wo ER vor mehr als 100 Jahres gelebt hat.
    Inzwischen hat sich das Land weiter Entwickelt wurde Industriealisiert, verbaut… der Platz ist nicht mehr der der er einst war!
    Es wäre auch zu hinterfragen ob es hier nicht, auf Grund der raschen Ausbreitung des Wolfes, aus falsch verstandenen Naturschutzdenken zu schwarz Auswilderungen kommt b.z.w gekommen ist

    Franz Wiedner

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