Kinder auf Wolfssuche lösen Großeinsatz aus

Zwei Mädchen, fünf und sieben Jahre alt, aus Zehdenick im Brandenburger Landkreis Oberhavel haben ihren ursprünglichen Plan, sich auf einem nahe der elterlichen Wohnungen gelegenen Spielplatz zu treffen, nachträglich abgeändert. Wölfe wollten sie suchen gehen, erklärten die Freundinnen, nachdem die Polizei in einem Großeinsatz stundenlang nach den Kindern gesucht hatte. um 12.30 waren sie von zuhause aufgebrochen, um 16.30 wurden sie als vermisst gemeldet, wie die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ) berichtet. Polizeihubschrauber und eine Rettungshundestaffel suchten vergeblich nach den Abenteurerinnen. Eine Frau, die durch die Lautsprecherdurchsagen der Polizei von der Suche nach den Mädchen erfahren hatte, entdeckte die beiden, durchnässt und fröstelnd, aber wohlauf, um Viertel nach sechs auf dem Gelände eines Baumarkts. SE

Beitragsbild: “Informationen” für Kinder zum Thema Wolf auf einer Wolfsveranstaltung in Rietschen. Foto: SE

2 Gedanken zu „Kinder auf Wolfssuche lösen Großeinsatz aus

  1. Joachim

    “Ich habe gelernt, dass der Mensch mein schlimmster Feind ist”
    Und genau das trifft auf die sich wieder ansiedelnden Wölfe nicht zu. Sie scheuen den Menschen immer häufiger nicht, weil sie keine schlechten Erfahrungen mit ihm gemacht haben.
    Wobei eine schlechte Erfahrung durchaus auf Vergrämung basieren kann und nicht zwangsläufig Abschuss bedeutet.

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