Jagdgegner-Anwalt fühlt sich gemobbt

Dominik S., der Rechtsanwalt, der die Aufhebung der sogenannten Zwangsbejagung in Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte erstritt, fühlt sich gemobbt. Und zwar “nicht von Jägern oder der IHK”, sondern von seinen ehemaligen Verbündeten, wie S. auf seiner Internetseite schreibt. Wie das sein könne, barmt S., habe man doch “riesige Erfolge zusammen gefeiert”, und er habe sich doch “über viele Jahre für ein Appel und Ei für die Jagdgegner” eingesetzt, “ohne dabei zwischen Werk- und Feiertagen zu unterscheiden.” S. beklagt, dass er ausgerechnet von Jagdgegnern “schwer gemobbt” und von “entsprechenden Mandanten strukturell gestalkt” werde, so dass er gezwungen gewesen sei, “etliche Mandate in diesem Bereich niederzulegen.” Dies habe mit einer “Glaubensgemeinschaft” zu tun, für die er im Bereich “Jagdzwang” tätig gewesen sei. S. hatte Medienberichten zufolge bei seinen Klagen eng mit einer jagdfeindlichen Sekte zusammen gearbeitet. Eines Tages habe er zufällig erfahren, “welche Motive bzw. Seilschaften tatsächlich hinter dieser „Glaubensgemeinschaft“ stecken” und die Zusammenarbeit beendet, so S.

S. kündigt an, sich aus dem “Schwerpunkt Jagdzwang” langsam zurückzuziehen. Den “Logenbrüdern”, wirft S. vor, “feige Heuchler” zu sein. Was diese verbinde, sei “grenzenloser Menschenhass.” SE

Beitragsbild: Hochsitze (Symbolbild). Foto: SE

4 Gedanken zu „Jagdgegner-Anwalt fühlt sich gemobbt

  1. AH

    “Zufällig erfahren das er in der falschen Sekte gelandet ist.” Ich glaub der Typ kandidiert demnächst für den Deutschen Bundestag. Aber vielleicht sollte er einfach seine Ernährung (Veganer!) umstellen und einfach mal herzhaft in ein weidgerecht erlegtes Stück Wildfleisch beissen, dass belebt die Sinne und erweitert i.R. den Freundeskreis.

    Antworten
  2. Paul

    da merkt er etwas spät mit wem er sich da eingelassen hat. Kann nicht behaupten, das er mir leid tut … !!! Wer verkehrt herum Auf dem Pferd sitzt, merkt eben nicht , wo die “Reise” hingeht !!

    Antworten
  3. Grimbart

    Die Geister, die ich rief…. oder auch wer sich mit dem Teufel einlässt. So ganz glaubhaft ist die Geschichte nicht, denn er hätte sich vorher ein Bild von seinen “Klienten” machen können. Mein Mitleid hält sich doch sehr arg in Grenzen.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.