Jäger starb nach Verzehr von Eichhörnchen-Hirn

Ein Jäger aus dem US-Bundesstaat New York ist im Jahr 2015 in eine Krankenhaus in Rochester eingeliefert worden, weil er eine massive Abnahme mentaler Fähigkeiten bemerkte, zunehmend den Kontakt zur Realität verlor und schließlich nicht mehr laufen konnte. Der 61jährige verstarb bald darauf. Ein MRT seines Gehirns zeigte degenerative Erscheinungen, wie sie bei der Creutzfeld-Jakob-Krankheit auftreten. Diese äußerst seltene Erkrankung wird durch infektiösen Eiweißen, den sogenannten Prionen übertragen. In den 1980er und 1990er Jahren kam es zu einer Anzahl von Creutzfeld-Jakob-Infektionen (bzw. einer Variante der Krankheit: VCJD), nachdem Menschen das Fleisch infizierter Rinder gegessen hatten. Wie LiveScience berichtet, wurde dem Jäger aus New York jedoch eine andere Ernährungsgewohnheit zum Verhängnis: Er war leidenschaftlicher Jäger und hatte das Hirn erlegter Eichhörnchen (Squirrels) verspeist. Dies teilte die Familie des verstorbenen Dr. Tara Chen mit, die den Fall auf der IDWeek, einer Fachtagung über infektiöse Erkrankungen am 4. Oktobervorstellte.  Ob er tatsächlich das Hirn oder mit Hirn kontaminiertes Fleisch verzehrt hatte, blieb unklar. red.

Beitragsbild: Headline des Originalbeitrags auf LiveScience (Screenshot).

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