IWA-Nachlese: Neuer Bockdrilling von Blaser

Eines der diesjährigen IWA-Highlights dürfte – zumindest für Freunde kombinierter Waffen – der neue Bockdrilling BD 14 von Blaser darstellen: Thermostabiles Laufbündel, ein neu entwickelter und zum Patent angemeldeter Vertikalblockverschluss, Doppelschloss, trocken stehende Präzisionsabzüge mit einem Abzugsgewicht von 650 Gramm – das klingt doch schon mal vielversprechend.

Der Vertikalblockverschluss soll Blaser zufolge eine sehr kompakte, stabile Blockverriegelung in einem geschlossenen System im Laufhakenstück mit der komfortablen Bedienbarkeit klassischer Kipplaufwaffen vereinen. Das Doppelschloss ermöglicht bei Bedarf eine sehr schnelle Schussfolge, wobei der vordere Abzug der großen Kugel vorbehalten ist. Die Umschaltung erfolgt über einen “blind” ertastbaren Umschaltschieber, rechts vom Verschlusshebel. In der Stellung „oben“ betätigt der hintere Abzug den Schrotlauf. Damit fungiert der BD 14 quasi als Bockbüchsflinte. In der Position „unten“ ist die Funktion eines Bergstutzens gegeben.

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Mündungsbrille an der Blaser BD 14.
Foto: Berndt Fürstenberg

Der große Kugellauf liegt komplett frei, wird nur im Mündungsbereich geführt. Dabei sind die Kontaktflächen zwischen Lauf und Laufbrille hartverchromt und damit gegen Korrosion geschützt. Die kleine Kugel ist in einer separaten Laufbrille unter dem Vorderschaft gelagert. Hier wird auch die Höhenverstellung des kleinen Kugellaufs vorgenommen. Die seitliche Verstellung erfolgt dagegen an der Mündungsbrille. Diese Art der Laufverstellung ist Blaser zufolge besonders zuverlässig und sorgt für höchstmögliche Konstanz.

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Blaser BD 14 Standard.
Foto: Berndt Fürstenberg

Die Waffe wiegt ca. 3,3 Kilogramm  und wird ab ca. 6500 Euro kosten. PM Blaser/SE

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