IWA-Nachlese: Bilder, Bilder, Bilder

Rekordergebnis und ein sorgenvoller Blick in die Zukunft.

Im 43. Jahr ihres Bestehens endete die diesjährige IWA ein weiteres Mal mit einem Rekordergebnis: Sechs Prozent mehr Aussteller auf einer Fläche von 95.000 qm in zehn Hallen, ein Plus von neun Prozent bei der Besucherzahl, 45.530 Fachbesucher aus aller Welt drängten sich in den Messehallen. Doch nach zwei mageren Zahlen ist die Waffenbranche wieder auf dem Umsatzniveau von 2013 angekommen, wie Klaus Gotzen, Geschäftsführer des Verbands der Hersteller von Jagd-, Sportwaffen und Munition (JSM) erklärt. Ursache sind nach seiner Ansicht die Russland-Sanktionen. Und viele Händler und Hersteller blicken eher besorgt in die Zukunft: “In wenigen Wochen entscheidet die EU über die Zukunft der Branche”, sagt der Inhaber eines Unternehmens aus der Jagdbranche, “Wenn die EU die Vorschläge zur Regulierung des Waffenmarktes umsetzt und dann noch die Trophäeneinfuhr verbietet – dann ist die Branche platt.” Und da war von den Halbautomaten-Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts keine Rede.

Wir haben an diesem regnerischen Wochenende noch einmal in der virtuellen Fotokiste gekramt und zeigen die schönsten (und skurrilsten) Aufnahmen der diesjährigen IWA.

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Einen besonderen Service bot die Firma Steyr-Mannlicher auf ihrem Messestand: Wer wollte, konnte sich vor afghanischer Gebirgskulisse mit dem .50 BMG ablichten lassen. Foto: SE

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… was sehr gut angenommen wurde. Ist ja auch eine schöne Erinnerung. Foto: Robert Saemann-Ischenko

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Heiraten ganz in Realtree – welche Frau träumt davon nicht… Foto: Robert Saemann-Ischenko

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Diese Messebesucherin aus Amerika träumt wohl eher von einem klassischen Rigby-Repetierer. Foto: SE

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Das Graveur-Handwerk… Foto: Robert Saemann-Ischenko

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… scheint überwiegend… Foto: SE

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… in weiblicher Hand zu sein. Foto: SE

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Während die Motive der virilen Fantasie einer überwiegend männlichen Kundschaft entstammen dürften. Foto: Robert Saemann-Ischenko.

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Ähnliches ließe sich in Hinblick auf bestimmte Formen der Kundenakquise vermuten. Foto: SE

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Andererseits: Wer so rumläuft, wird sich vermutlich eines Tages für eine handliche 9mm-Pistole interessieren… Foto: SE

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Diese hier vielleicht… Foto: Robert Saemann-Ischenko

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Apropos: Die Hersteller von Tränengas und Elektroschockern waren in Hochstimmung: “Wir haben dank der politischen Situation dreimal so viel verkauft wie sonst”, jubelte eine Handelsvertreterin, “Und wir hätten zehnmal soviel verkaufen können, wenn die Hersteller mit der Produktion nachgekommen wären.”

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