IWA: 2018: “Jäger und Sportschützen nicht kriminalisieren”

Zur Eröffnung der 45. IWA Outdoor Classics rief der bayerische Innenminister Joachim Hermann dazu auf, Jäger und Sportschützen nicht zu kriminalisieren. Man dürfe Legalwaffenbesitz nicht verteufeln, erklärte Herrmann: “Ich sage das aus meinem täglichen Erleben als Innenminister: Schützen und Jäger gehen sehr sorgfältig mit Waffen um”, stellte Herrmann klar, es gebe keinen Anlass, dies zu problematisieren. Wenn in den USA nach einem Amoklauf an einer Schule aber vorgeschlagen werden, als Reaktion auch die Lehrer mit Waffen auszustatten, so sei dies nicht die Herangehensweise, die man für zielführend und wünschenswert erachte. Es sei schon gut, dass das Waffenrecht in Deutschland vergleichsweise streng gehandhabt werde.

Ähnlich äußerte sich der Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Nürnbergmesse ist in seinm Grußwort: Vor dem Hintergrund der Erfolge deutscher Wintersportler bei den Olympischen Spielen wies Maly darauf hin, dass man weder die Jagd, noch Biathlon “mit Wattebäuschchen ausüben” könne. SE

Beitragsbild: Der bayerische Innenminister Joachim Hermann bei der Eröffnung der IWA Outdoor Classics. Foto: SE

3 Gedanken zu „IWA: 2018: “Jäger und Sportschützen nicht kriminalisieren”

  1. RK

    Mal schauen, wie viel dieser Sonntagsreden dann bei konkreten Gesetzgebungsvorhaben (Umsetzung der fatalen EU-Waffenrichtlinie) noch hängenbleibt. In Brüssel haben die Heuchler fast komplett dafür gestimmt…

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  2. Hans-Dieter Pfannenstiel

    Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube! Was Faust im Auftrag Goethes sagt, gilt auch leider für vieles, was man so aus Politikermund hört.

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  3. jochen

    Wünschenswert wäre der Hinweis, daß die gesellschaftlichen Umstände in den USA mit denen in der BRD nicht zu vergleichen sind und sich ein selbiger deshalb sowieso verbietet. Auch das es absolute Sicherheit in einer freien Gesellschaft nicht gibt, aber man schon durch einige Maßnahmen, die hier immer weniger politisch korrekt erscheinen, die Sicherheit ohne den Verlust von Freiheit, deutlich erhöhen könnte!
    Aber das ist von jemandem, der den totalitären Grünen jeden Wunsch von den Augen abliest, wohl doch zu viel verlangt?

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