IWA 2016: Diana-Luftgewehre gegen Wilderei in Afrika

10.000 Euro für Hilfsprojekt des CIC in Tansania

Zum 125jährigen Firmenjubiläum hat Diana ihr bislang exklusivstes Luftgewehr hergestellt und versteigert. Das aufwendig gravierte Modell „Eins von Eins“ bzw. “One and Only” fand für 10.000 Euro einen Liebhaber. Der Betrag fließt an die Wildhüter in Afrikas größtem Naturpark, dem Selous Wildreservat in Tansania. Dieser Park ist von der Wilderei ganz besonders betroffen. Der Bestand an Elefanten ist dort in den letzten Jahren von 70.000 auf 15.000 gefallen.

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The “One and Only” – ein aufwändig graviertes Luftgewehr der Marke Diana – Eichenlaub umrankt die grazile Figur der gleichnamigen Jagdgöttin. Mehr Bilder der ausgefallenen Waffe gibt es auf der Internetseite des Herstellers zu sehen: www.diana-airguns.de Foto: Hersteller

Auf der IWA in Nürnberg überreichten Wiebke Utsch, Blaser Jagdwaffen, und Diana-Geschäftsführer, Michael Swoboda,  einen Scheck an Dr. Rolf D. Baldus vom „Internationalen Rat für die Erhaltung des Wildes und der Jagd“ (CIC). Baldus hat selbst für die deutsche Bundesregierung 13 Jahre lang im Selous gearbeitet. Für den CIC setzt er zusammen mit anderen Naturschutzorganisationen und den einheimischen Wildhütern jetzt ein Sofortprogramm im Selous um. Der starke Rückgang der Elefanten konnte zwischenzeitlich gestoppt werden. Die 10.000 Euro werden dazu benutzt, Wildhüter als Fahrer und als Automechaniker auszubilden. PM

Beitragsbild: Symbolische Scheckberreichung (von rechts: Wiebke Utsch (Blaser), Michael Swoboda (Diana), Dr. Rolf D. Baldus (CIC)). Foto: Blaser

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