Italien: Jäger erschiesst seinen Vater bei Wildschweinjagd

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Ein 34-jähriger hat am Sonntag bei einer Wildschweinjagd in der Nähe von Sicignano degli Alburni (Provinz Kampanien) bei Salerno versehentlich seinen 55 Jahre alten Vater erschossen. Italienischen Medienberichten zufolge waren die beiden in aller Frühe aufgebrochen, um gemeinsam mit ihren Hunden Sauen zu jagen. Sie befanden sich in unzugänglichem und gebirgigen Gebiet auf einer Lichtung mit dichtem Unterbewuchs. Die Stöberhunde gaben Laut und zeigten so die Anwesenheit von Wild an. Die Männer bezogen ihre Positionen. Als der Sohn das Geräusch brechender Äste in seiner Nähe hörte, zielte er auf eine sich bewegende Silhouette. Der Sohn rannte sofort zum Anschuss, wo er seinen Vater leblos auf dem Boden liegen sah. Der Mann hatte einen Bauchschuss abbekommen und war sofort tot. Passanten, die den Schussknall und das Geschrei gehört hatten, verständigten sofort Rettungskräfte und die Polizei.

Die EInsatzkräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der Sohn wird sich wegen Totschlags vor Gericht verantworten müssen. Da die Jagd auf Wildschweine in dem Gebiet, wo sich das Unglück ereignete, verboten ist, wird der Sohn auch wegen Vergehen gegen die Jagdgesetze angeklagt. Die Waffen des Sohnes und des ​verstorbenen Vaters wurden beschlagnahmt.

Beitragsbild: Wildschwein (Symbolbild) Foto: SE

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