In eigener Sache: Warum hier Schluss ist

Als ich Chance wahrnahm, eine Markhor-Jagd in Tadschikistan zu begleiten, stellte das unfreiwillige digitale Detox dort eine immense nervliche Belastung dar. Der Guide hatte uns versichert, dass es kein Problem sei, mit einer vor Ort erworbenen SIM-Karte schnelles mobiles Internet auch im Pamir zu haben. Da dies nach meiner Erfahrung in so ziemlich allen Ländern der Welt – außer in Deutschland natürlich – funktioniert, glaubte ich ihm. Aber dann – nichts. Angeblich hatte ein Schneesturm in den Bergen ein paar Funkmasten gekappt. Tagelang nicht online gehen, keine News bringen, keine Kommentare freischalten zu können nervte mich mehr, als ich gedacht hätte. Denn eigentlich gab es dafür ja keinen Grund. Der Jäger, den ich begleitete, brachte das mit an Brutalität grenzender Klarheit auf den Punkt: “Warum machst du dir denn so einen Stress wegen den Schmarotzern da draußen, die doch nur umsonst lesen wollen?”

Die Frage traf wohl einen wunden Punkt und klang und vibrierte und zitterte noch lange in meinem verunsicherten Bewusstsein nach. “Meine Leser sind doch keine Schmarotzer”, hätte ich gern im Brustton der Überzeugung geantwortet – die in der Redaktion eingehende Fanpost, der begeisterte Zuspruch, den JAWINA bei so vielen Lesern fand, ließ die Hoffnung berechtigt erscheinen, dass ein großer Teil der Leserschaft bereit wäre, die Arbeit der Red. mit einem kleinen Obolus dann und wann zu unterstützen. Andererseits wusste ich natürlich, dass auch Online-Publikationen, die sich an eine weitaus größere Leserschaft als die paar deutschsprachigen Jäger wenden, sich, wenn überhaupt, dann oft nur mit großer Mühe refinanzieren. Damals zweifelte ich noch, heute weiß ich leider, dass der Jäger Recht hatte…

Die Situation von JAWINA war zu dieser Zeit – und in der Folge noch mehr – von folgenden Faktoren bestimmt: Einerseits stiegen die Leser- und Zugriffszahlen von Monat zu Monat und Jahr zu Jahr rasant an. Parallel dazu nahm die Arbeitsbelastung der Ein-Mann-Redaktion zu:  Das Ding wuchs sich zu einem durchaus fordernden Vollzeitjob mit 6-Tage-Woche aus, bei vollem unternehmerischen Risiko – von einem solchen Job soll, ja muss man dann doch zumindest einigermaßen leben können, nicht wahr?

Das Interesse der potenziellen Werbekunden blieb trotz der gigantischen Leser- und Zugriffszahlen aus. Nicht ein einziges größeres Unternehmen aus der deutschen Jagdbranche war dazu zu bewegen, in nennenswertem Umfang auf JAWINA zu werben. Seltsam – als ich noch bei Jagdzeitschriften Frondienste leistete, erzählten uns die Anzeigenkunden ständig, “Ihr müsst mal was Neues machen, digital und online und so.” Jetzt war das Angebot da und durchaus erfolgreich – aber nicht mal ein winziges Stück vom großen Werbekuchen fiel für die tapfere kleine JAWINA ab… (Ein Dank ist an dieser Stelle abzustatten den meinen Lesern bekannten internationalen Anzeigenkunden, die aus persönlicher Überzeugung JAWINA die Stange gehalten haben!)

Aber was soll’s, dachte ich mir: Letztlich ist es doch ohnehin viel besser, wenn eine Publikation in erster Linie von den Einnahmen lebt, die von den Lesern kommen – und sich folglich in erster Linie den Lesern verantwortlich fühlt. Folglich führte ich eine (mittlerweile wieder deaktivierte) Spendenfunktion auf dieser Seite ein. Die Resonanz fiel, vorsichtig ausgedrückt, verhalten aus. So verhalten, dass ich mir dachte: “Gut, wenn das die Wertschätzung ist, dann leckt mich am, streichen Sie das, ich meine, dann eben nicht. Konsequenterweise habe ich eine berufliche Umorientierung vorgenommen, die mittlerweile weitgehend vollzogen ist. Selbst wenn ich wollte, hätte ich momentan und in absehbarer Zukunft kaum noch die Zeit, JAWINA adäquat weiterzuführen. Ich überlege noch, ob ich es für gelegentliche Veröffentlichungen, die andernorts chancenlos sind, am Laufen zu halten, aber eigentlich ist der finanzielle und administrative Aufwand dafür zu groß.

Die haarsträubenden Fehler der Verlage in der Frühzeit des Internet sind dafür verantwortlich, dass die Leute heute glauben (und damit ja auch gewissermaßen Recht haben), dass Journalismus etwas ist, dass es umsonst gibt. Leser weigern sich und sehen gar nicht ein, selbst Publikationen die sie schätzen und lieben, auch nur mit einem kleinen Obolus zu unterstützen. Sogar Leute, für deren Belange JAWINA beherzt und durchaus erfolgreich eingetreten ist, hielten es nie für notwendig, die Seite zu unterstützen. Dafür herrscht ein geradezu groteskes Anspruchsdenken: Wie viele Leser haben mich nicht aufgefordert, ich müsse dies und das unbedingt vor Ort nachrecherchieren – wenn ich dann zurückschrieb, dass ich das für eine gute Idee hielte und um Vorschläge bitte, wie sie sich an den anfallenden Recherchekosten beteiligen wollen (es muss wirklich weder ein Privatjet noch Business-Class sein, Übernahme der Fahrtkosten und ein, zwei Übernachtungen reichen völlig…) waren die konsterniert. Fassten den Vorschlag in Verkehrung der tatsächlichen Lage gar als Unverschämtheit auf. “Wenn Sie dies und das nicht tun, werden Sie auf meine Klicks künftig verzichten müssen!” – auch so ein Klassiker. Und wirklich ein Jammer, es trifft mich schwer: Wovon soll ich meine Miete zahlen, wenn nicht mit Klicks? Wovon einkaufen gehen und Benzin bezahlen, Klicks akzeptieren sie doch schließlich alle als Zahlungsmittel nicht wahr?

Nehmt es zur Kenntnis: (Qualitäts-)Journalismus kostet Geld, er ist nicht zu refinanzieren durch “Klicks”, die bringen mir tatsächlich rein gar nichts, so oft könnt ihr gar nicht auf irgendwelche Schrott-Ads klicken (die es auf JAWINA im übrigen ja auch zu keiner Zeit gab), dass sich das jemals lohnen würde – und je kleiner die Nische, desto aussichtsloser ist es, wenn Leser nicht mitziehen und ihr Teil(chen) beitragen.

Ja, einerseits bedaure ich es auch. Schon weil die Jagd ein kritisches unabhängiges Portal, eine schnelle und zuverlässige News-Seite, aber zugleich auch einen couragierten Anwalt, der sich öffentlich für ihre Belange einsetzt, nur allzu gut gebrauchen könnte. Es gäbe so viele Themen, derer man sich dringend mit der gebotenen Schärfe und investigativem Eifer annehmen müsste, sei es das sich abzeichnende Behördenversagen bei der Bekämpfung der ASP (mit Ansage übrigens), die dreisten Angriffe der Waldbesitzerlobby auf das Jagdrecht, den Umgang mit dem Wolf einerseits, mit dem Rotwild andererseits und, und, und… Nur – das zu tun, bedeutet den oben schon erwähnten Vollzeitjob. Warum sollte ich den unentgeltlich ausüben wollen? Wer von Euch arbeitet für andere umsonst in Vollzeit? Soll ich meine Zeit und mein Geld opfern, damit andere Leute umsonst lesen können? Nö, sehe ich nicht ein, habe ich lange genug gemacht, irgendwann muss man einsehen, dass es nicht läuft und den Stecker ziehen.

Natürlich wäre es möglich, mit Minimalaufwand den gleichen Billig- und Schrott-Journalismus zu machen, wie so viele andere, in der Hoffnung, damit ein paar Werbeeinahmen abzugreifen:  Pressemitteilungen mit strg c, strg v übernehmen, Beiträge wie zum Beispiel “Testberichte” sponsern lassen (solche Angebote gab es wirklich zuhauf, ich habe sie alle zurückgewiesen), woanders ab- und umschreiben usw. Aber dafür habe ich JAWINA nicht gegründet. Die Idee, das Anliegen war, Online-Qualitätsjournalismus für unsere Jagdnische zu machen.

Tja, schade, was hätte aus dieser Seite werden können, wenn die Hälfte oder auch nur ein Viertel der Leserschaft bereit gewesen wäre, monatlich nur einen lumpigen Euro oder so zu überweisen! Wenn man auch mal Autoren und Fotografen hätte bezahlen können, in spannende Recherchen hätte investieren oder dank einigermaßen gefüllter Kriegskasse (z.B. für etwaige juristische Scharmützel) sich auch an heißeste Eisen hätte wagen können.

Aber so ist das: You get what you pay for. Und wer nichts bezahlt, bekommt in diesem Fall tatsächlich eben – nichts. Bzw. nichts mehr. Dein Geiz, Leser, tötete diese Webseite. SE

Beitragsbild: Treiber auf Friedhof. Foto: SE

 

17 Gedanken zu „In eigener Sache: Warum hier Schluss ist

  1. Dr. Wolfgang Lipps

    Lieber Herr Elison,

    Mit großem Bedauern nehmen meine Jagdfreunde und ich Abschied von ihrer Website. Die Gründe, die Sie für das Ende von JAWINA anführen, verstehe ich gut, aber so ganz unkritisch will ich das denn doch nicht stehen lassen. Wie Sie wissen, betreibe ich selbst seit über 10 Jahren einen Jagdrechtsblog, und das natürlich auf eigene Kosten. Ein ursprüngliches Projekt eines laufenden aktuellen Kommentars zum Bundesjagdgesetz und zu den Landesjagdgesetzen habe ich nach kurzer Kalkulation fallen gelassen, weil mir von Anfang an klar war, dass ich dafür sicherlich nicht einmal genügend Abonnenten finden würde, geschweige denn Werbeeinnahmen oder freiwillige Zuwendungen. So funktioniert das Internet nun einmal, und an dem inzwischen unverzichtbaren Wikipedia und seiner alljährlichen Spendenaktion sieht man deutlich, wie schwer es ist, ohne Werbeeinnahmen zu Geld zu kommen.

    Ihre Spendenaktion ist, wahrscheinlich durch mein Verschulden, an mir vorbeigegangen. Ich hätte selbstverständlich für eine so gut gemachte, wichtige und verdienstvolle Website wie JAWINA gespendet. Aber ich gehe mal davon aus, dass nicht allzu viele Besucher Ihrer Website sich so verhalten hätten. Insofern hat das Internet, haben Anbieter wie Wikipedia oder Google, sicherlich eine bestimmte Erwartungshaltung geweckt.

    Dass es immer wieder Menschen gibt, die mit Anforderungen kommen, aber selbstverständlich erwarten, dass man sie kostenlos bedient, ist Leuten wie mir häufig begegnet und seit langem bekannt – als ehemaliger Anwalt werde ich noch heute immer wieder um kostenlosen Rechtsrat angegangen, und die Ärzte, mit denen ich befreundet bin, erzählen mir, dass sie auf jeder Party um kostenlose medizinische Hilfe ersucht werden.

    So ist der Mensch nun mal. Nach dem alten Einbrechermotto: „ich lass ja jedem das Seine, aber mir soll auch jeder das Seine lassen!“

    Was mich etwas wundert, wenn auch nicht sehr, ist die Tatsache, dass Sie nicht genügend Werbung bekommen haben. Eine kleine Durchsicht der Jagdportale im Internet zeigt, dass diese mit Werbung einigermaßen dünn versehen sind. Aber immerhin haben Portale, die weniger gut gemacht und weniger informativ sind als JAWINA doch durchgängig mehr Werbung – [Kommentar gekürzt, admin.]. Aber ich gehe davon aus, dass Sie sich um Werbung bemüht haben, und die eben nicht in ausreichendem Maße bekommen konnten.

    Ich bin sicher, dass die überwiegende Mehrheit Ihrer Besucher, wenn nicht vielleicht sogar alle, über das Ende Ihrer Website traurig sein werden. Aber Sie sollten das nicht so sehr, wie Sie das tun, der „Raffgier“ Ihrer Leser anlasten. Gerade angesichts der zahlreichen Probleme, denen sich unsere Jagd zunehmend gegenübersieht, ist es ganz besonders schade, dass eine engagierte und viel gelesene Stimme jetzt ausfällt. Mit dieser Ansicht bin ich gewiß nicht allein!

    Bleiben Sie dennoch der Jagd auch publizistisch in irgendeiner Weise erhalten?

    Mit freundlichen Grüßen und Weidmannsheil
    ihr
    Dr. Wolfgang Lipps

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  2. Thomas Kammer

    Ja, so habe auch ich gedacht, das muss ich leider zugeben!
    Danke Stephan für die Jahre mit JAWINA und für Dich alles Gute für die Zukunft!
    Weidmannsheil!

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  3. E. Hahlweg

    Lieber Herr Elison,
    ich bin erst vor kurzer Zeit auf Ihre Seiten aufmerksam gemacht worden und habe diese als einen wertvollen Beitrag zur Beurteilung der Jagd in Deutschland und in der heutigen Situation schätzen gelernt. Ich schließe mich dem Kommentar von Dr. Lipps an und bedaure Ihren Entschluss, diese Plattform zu schließen. Ein Hinweis sei mir noch erlaubt: Auch die Jagd lebt im Wesentlichen vom ehrenamtlichen Engagement einiger weniger, Meckerer und Ignoranten, ohne den Mut Verantwortung zu übernehmen, haben wir bei den Jägern und Jagdscheininhabern genug. Als Leiter einer großen Hegegemeinschaft habe ich mich davon verabschiedet, auch nur ansatzweise für die vielen Stunden Arbeit und Kosten entschädigt zu werden. Auch das scheint für alle Beteiligten eine Selbstverständlichkeit zu sein, diese Arbeit kostenlos in Anspruch nehmen zu können. Trotzdem versuche ich unter den schwierigen Bedingungen weiter zu machen, denn wem überlassen wir die Jagd dann….?
    Ich selbst fühle mich der Jagd mit all ihren Aufgaben verpflichtet und möchte, dass auch meine Kinder und Enkelkinder hier noch jagen können, trotz aller politischer Dummheiten.
    Vielleicht gehen Sie noch einmal in sich….

    Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil

    E. Hahlweg

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  4. Jörg Gruhl

    Lieber Stephan,

    mit großer Wehmut lese ich diesen emotionalen Abschied. Ich bedauere das Abschalten der Seite zu sehr.

    Deine Beweggründe kann ich gut nachvollziehen. Wie Du weißt, hatte ich einen ähnlichen Schritt in meinem Leben ebenfalls gehen müssen. Daher kann ich die Frustration, die aus Deinen Zeilen durchscheint, verstehen, ich kenne sie.

    Deine Einschätzung der Einstellung eines großen Teils der Leserschaft, der Konsumenten generell alles, was über das Internet angeboten wird, also kostenlos gerne mitzunehmen, ist ein Armutszeugnis der modernen Konsumgesellschaft. „Was nüscht kost’, is’ nüscht“, sagte meine Großmutter. Leider ist die Weisheit unserer Großmütter in Vergessenheit geraten und doch hast Du bewiesen, dass es Ausnahmen von der Regel gibt. JAWINA hast Du zu einem Produkt des Qualitätsjournalismus gemacht.

    Wie schwer es ist, an die Werbeetats von Industrie und Handel zu gelangen, kann ich aus gleichfalls eigener Erfahrung bestätigen. Vielleicht ist es Dir ein kleiner Trost, wenn ich Dir versichere, dass die Geldströme der Inserenten in immer kleinere Kanalsysteme geleitet werden.

    Auch wenn ich JAWINA selten aufgesucht habe, wird sie mir fehlen. Wohl wegen meiner nur sporadischen Klicks sind mir Deine Spendenaufrufe entgangen. Einen kleinen Obolus hätte ich sehr gerne beigesteuert. Heute, da ich Deine Nachricht lese, bedauere ich meine generelle Medienabstinenz.

    Ich habe Dich als einen guten, engagierten und konsequenten Journalisten kennengelernt. Als guten und leidenschaftlichen Jäger kennen Dich viele Menschen näher, als ich.

    Daher hoffe ich, dass Deine neue berufliche Aufgabe diese Eigenschaften einfordert und Du wieder beweisen kannst: Du bist ein Guter.

    Ich wünsche Dir beruflich viel Erfolg und eine allzeit glückliche Hand. Möge die neue Aufgabe Dir viel Herausforderung und Zufriedenheit bringen. Privat wünsche ich Dir Wohlergehen und gleichfalls Zufriedenheit.

    Ich hoffe, dass wir uns bei einer Jagd bald mal wieder sehen.

    Herzliche Grüße und Weidmannsheil

    Yogi

    Antworten
  5. Peter-C.Neigenfind

    Ich muss gestehen das mir Spendenaufrufe nicht bekannt sind oder so schlecht plaziert
    waren das ich diese übersehen habe. Und das geht nicht nur mir so sondern auch
    anderen Weidgenossen mit denen ich jetzt darüber gesprochen habe.
    Schade für JAWINA
    Weidmannsheil
    Peter-C.Neigenfind

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  6. Anko

    Sehr bedauerlich, aber die Entscheidung ist unter den gegeben Umständen absolut nachvollziehbar. Würde mich freuen, vielleicht doch irgendwann mal wieder den einen (dann wohl nebenberuflich verfassten) Artikel oder Beitrag lesen zu können. Viel Erfolg im neuen Aufgabengenbereich!

    Antworten
  7. Gottfried Schnurr

    Hallo Stephan,
    Auch ich bedauere, gerade in dieser wenig Trost spendenden “Corona-Zeit”, deinen Entschluß, hier aufzuhören sehr. Ich schließe mich @Peter-C.Neigenfind`s Kommentarinhalt an, daß ein ständig gesetzter Link zum Beispiel “FAQ-wer finanziert das und wer steckt dahinter?” hier auf deiner Homepage nicht “ins Auge springt” ! Ein anderer Blog, den ich aus persönlichem Interesse schon fast genauso lange sehr gerne still mitlese, weil dieser auch so gut wie dein Blog recherchiert ist, sei hier von mir als konstruktive Hilfe für dich genannt (https://augengeradeaus.net/faq/faq-wer-steckt-dahinter-und-wer-finanziert-das/).

    Bitte gib nicht auf und halte der Jagd deine journalistische Treue !! Ich bin gerne bereit, meinen regelmäßigen Beitrag zu leisten. Eine mittelmäßige, werbeüberfrachtete Durchschnitts-Jagdzeitung der bekannten Verlage kostet hierzulande zwischen 5,00 und 10,00 EUR monatlich. Statt dessen plane ich das Geld sinnvollerweise lieber zukünftig für Dich ein, solltest du dich doch nochmal anders entschließen !

    Ich hoffe auch, daß wir uns auf der Jagd, eventuell nächsten Samstag bald wieder mal sehen ?!

    Weidmannsheil und bleib gesund wünscht Dir,
    Gottfried

    Antworten
  8. Daniel Märkisch

    Sehr geehrter Herr Elison,

    sehr schade, Ihre Seite wird fehlen.

    Vielen Dank für Ihre aktuellen und auch kritischen Berichte und Ihren damit verbundenen Einsatz für die Jagd.

    Mit freundlichen Grüßen und Weidmannsheil auf allen Wegen wünscht Ihnen

    Daniel Märkisch

    Antworten
  9. Hans-Dieter Pfannenstiel

    Hallo lieber Stephan,
    wegen Deines Rückzuges hatte wir uns ja schon am Telefon unterhalten. Jammerschade, wenn JAWINA wirklich aufhört. Dass es auf Deiner Seite einen Spendenbutton gab, ist an mir vorübergegangen. Was kann ich tun, um JAWINA zu retten?
    Ich bin bereit monatlich 20 €uro zu überweisen und wöchentlich drei Stunden Arbeit zu investieren. Würde das helfen? Wer macht mit, liebe JAWINA-Nutzer?
    Herzlichen Gruß und Weidmannsheil
    Hans-Dieter

    Antworten
    1. admin Beitragsautor

      Lieber Hans-Dieter,
      DU hast mehr für JAWINA getan als die allermeisten anderen, NIE würde ich Geld von Dir nehmen, aber das mir den drei Stunden ist wahrlich ein Angebot.
      Trotzdem, ich fürchte, es ist zu spät.
      Viele Grüße und WMH
      SE

      Antworten
  10. Horst Klein

    Sehr geehrter Herr Elison,
    auch mich hat Ihre Entscheidung überrascht. War ich doch gewöhnt, nach dem Studium der aktuellen Tagespolitik, jawina anzuklicken. So behielt ich auch in Österreich, meinem Alterswohnsitz den Finger am Puls der Entwicklung der Jagd in D. Mir war nicht klar wie jawina finanziert wird.
    Gerne hätte ich einen monatlichen Obulus entrichtet. Das wär mir lieber gewesen als eine freiw. Spende.
    Mein Vorschlag, fragen Sie doch Ihre Leser wer denn bereit wäre, einen monatlichen Betrag zu zahlen. Dann ist es für Sie nur eine mathematische Division, um festzustellen, was Sie uns anbieten können.
    Mit freundlichen Grüßen
    Horst Klein, Seeboden / Kärnten

    Antworten
  11. KS

    Schlimme Nachricht in diesen trüben Zeiten. Jawina war gut, kenntnisreich und talentiert gemacht. Die erste Jagdseite, die ich fast täglich angeklickt habe, in letzter Zeit leider vergeblich, bis ich eben im W+H-Forum etwas von einer Einstellung gelesen habe
    Wie einige Leser hier schon schrieben, sollten Sie vielleicht doch (noch mal?) eine Unterstützungs-Aktion versuchen. Ich würde mich beteiligen. Meinetwegen 5 – 10 Euro monatlich – auch für 12 Monate im voraus. – Das letzte Hemd hat keine Taschen.
    Beste Grüße
    KS

    Antworten
  12. Ronbi

    Schreibe es nochmals, auch wenn es offensichtlich nicht gern gelesen wird.
    Es gibt sites, etwa Tactical-Dad, die sind stolz, weder Werbung an zu nehmen, noch zu Spenden auf zu rufen.
    Da gibt es auch das “Zeitungs-Modell” allgemeiner Zugang und wer mehr will das +-Abo (kostenpflichtig).
    Ich freue mich auf jeden Fall, dass nicht der Tod oder Krankheit die Seite geschlossen hat (man erfährt dann meist überhaupt nichts).
    Und wünsche nochmals, viel Erfolg, bei neuen Projekten.
    Vielen Dank

    Antworten
  13. Georg

    Hallo Stephan,

    vielleicht liegt es daran, dass ich erst seit ca. 2,5 Jahren deine Webseite kenne – auch ich habe nie ein Spendenaufruf gesehen. Aufgrund unserer persönlichen Kontakte und deines qualitativ hochwertigen Journalismus habe ich mich vor 1,5 Jahren von meinem Abonnement einer größeren Jagdzeitung getrennt. Wenn ich gewusst hätte, dass die Finanzierung deines Blogs nicht gesichert ist, hätte ich gerne das eingesparte Geld hier investiert.

    Ich kann mich dem Aufruf von Herrn Klein und Herrn Pfannenstiel nur anschließen: Starte ein Aufruf, wer bereit ist, monatlich ein festen Betrag zu entrichten und vielleicht fällt deine Entscheidung dann anders aus.

    Beste Grüße
    Georg

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