“Hunde haben gewildert”

Die Augsburger Allgemeine hat mit dem Jäger gesprochen, der bei Königsbrunn zwei Hunde erschossen hat. Der Mann verteidigt seine Handlunsgweise.

In dem Artikel in der Augsburger Allgemeinen erklärt der Hundeschütze, er habe die zwei Hunde der Frau über Monate hinweg beim Wildern gesehen. Diese hätten nicht nur Wildtiere, sondern auch Spaziergänger und Reiter, die mit Hunden unterwegs gewesen seien, angegriffen. Er habe mehrfach erfolglos versucht, auf die Hundehalterin einzuwirken. Die Hunde hätten koordiniert gejagt und Beute gemacht. Zwar sind die Hunde in unmittelbarer Umgebung des Grundstücks der Hundehalterin erschossen worden, der Jäger habe die Hunde aber wiederholt kilometerweit von dem Haus entfernt im Revier angetroffen, teilweise sogar nachts. Die Hundehalterin und das Tierheim, aus dem die Hunde stammen, widersprechen der Darstellung des Jägers. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. Ob die rohe Vorgehensweise des Jägers geschickt oder gar gerechtfertigt ist, selbst wenn die Hunde regelmäßig gewildert haben, sei dahingestellt. Wenn die Hundehalterin bekannt ist und es Zeugen für das wiederholte Wildern und Angriffe auf Spaziergänger und Reiter gibt, wären Anzeigen bei Polizei und Ordnungsamt durchaus erfolgversprechend gewesen.

Von Geldbußen und Auflagen, die Hunde sicher einzuzäunen bis zu einem Tierhalteverbot sind diverse Sanktionen denkbar. Das hätte dem Jäger jede Menge Ärger und negative Aufmerksamkeit gespart – und dem Image der Jagd in der Öffentlichkeit weniger Schaden zugefügt. red.

Beitragsbild: Headline des zitierten Beitrags in der Augsburger Allgemeinen. (Screenshot)

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