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Heute über 120 Mahnfeuer gegen den Wolf in Europa gemeldet

Wo und wann Mahnfeuer gegen den Wolf stattfanden

In der Berichterstattung von damals war zeitweise von „über 120 gemeldeten Mahnfeuern“ gegen den Wolf in Europa die Rede. Entscheidend ist dabei der Zusatz gemeldet. Diese Zahl beschreibt einen Zwischenstand registrierter Standorte – nicht zwingend die tatsächliche Gesamtzahl der Feuer, die am Abend eines Aktionstags brannten.

Tatsächlich lag die reale Zahl der entzündeten Mahnfeuer höher, da sich weitere Initiativen kurzfristig anschlossen oder Standorte nicht mehr rechtzeitig in Übersichten aufgenommen wurden.

Dieser Artikel ordnet ein, wann Mahnfeuer stattfanden, wo sie dokumentiert sind und warum aus über 120 gemeldeten Standorten am Ende deutlich mehr wurden.

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Kurzüberblick

  • 26. September 2025: Europaweiter Aktionstag mit zeitgleich entzündeten Mahnfeuern in mehreren europäischen Ländern
  • Zwischenstände sprachen von über 120 gemeldeten Standorten
  • Die tatsächliche Zahl der entzündeten Feuer lag nach Angaben aus dem Umfeld der Organisatoren höher
  • 23. Januar 2026: Regionales Mahnfeuer in Rehe im Westerwald (Deutschland)

26.09.2025 – Europaweiter Aktionstag

Am 26. September 2025 wurde europaweit zu Mahnfeuern gegen die aktuelle Wolfspolitik aufgerufen. Die Aktion sollte zeitgleich in mehreren Ländern stattfinden. Als Uhrzeit wurde häufig der frühe Abend genannt.

Wo fanden die Mahnfeuer statt?

Die Mahnfeuer wurden unter anderem entzündet:

  • auf Höfen
  • auf Weiden
  • auf Dorfplätzen
  • in ländlichen Regionen mehrerer EU-Staaten

In Medienberichten wurde von einem europaweiten Protest von Weidetierhaltern gesprochen. Eine zentrale Erfassung der Standorte war vorgesehen, sodass Feuer registriert und auf Karten sichtbar gemacht werden konnten.

Warum waren es zunächst „über 120 gemeldete“?

Die Zahl bezog sich auf:

  • registrierte Standorte
  • angemeldete Mahnfeuer
  • gemeldete Teilnahmeorte bis zu einem bestimmten Zeitpunkt

Da Anmeldungen auch kurzfristig möglich waren und zusätzlich spontane Feuer stattfanden, lag die tatsächliche Zahl der entzündeten Mahnfeuer am Abend höher als der Zwischenstand der gemeldeten Orte.

Wichtig ist daher die Unterscheidung zwischen:

  • gemeldeten Standorten
  • tatsächlich entzündeten Feuern

Ein Zwischenstand ist keine endgültige Gesamtsumme.

23.01.2026 – Mahnfeuer im Westerwald

Am 23. Januar 2026 fand ein Mahnfeuer in Rehe im Westerwaldkreis in Deutschland statt.

Die Veranstaltung wurde öffentlich angekündigt. Weidetierhalter forderten ein aus ihrer Sicht wirksames Wolfsmanagement. Die Aktion stand im Zusammenhang mit der anhaltenden Debatte um:

  • Herdenschutz
  • Entschädigungen
  • Regulierung einzelner Problemwölfe
  • Anpassung des Schutzstatus

Dieses Beispiel zeigt, dass Mahnfeuer nicht nur europaweit koordiniert stattfinden, sondern auch regional organisiert werden.

Historischer Kontext

Mahn- und Solidarfeuer im Zusammenhang mit der Wolfspolitik werden in Deutschland bereits seit mehreren Jahren organisiert. In einschlägigen Darstellungen wird auf Aktionen seit etwa 2017 verwiesen.

Die europaweite Aktion vom September 2025 war jedoch eine der bislang am breitesten kommunizierten und medial begleiteten Protestformen.

Warum steigen die Zahlen am Aktionstag?

Dass aus „über 120 gemeldeten“ Mahnfeuern letztlich mehr werden, ist organisatorisch nachvollziehbar:

  1. Registrierung ist freiwillig
  2. Meldungen erfolgen bis kurz vor Beginn
  3. Nicht alle Feuer werden zentral erfasst
  4. Spontane lokale Aktionen entstehen zusätzlich

Deshalb sind gemeldete Zahlen Momentaufnahmen.

Einordnung

Die Mahnfeuer sind eine symbolische Protestform. Sie stehen für:

  • Forderungen nach Anpassung des Wolfsmanagements
  • Kritik an bürokratischen Verfahren
  • Sorgen von Weidetierhaltern in Wolfsgebieten

Unabhängig von der Bewertung der Forderungen zeigt die Entwicklung der Zahlen, dass die Mobilisierung überregional funktioniert hat.

Die Tatsache, dass es zunächst über 120 gemeldete Standorte waren und am Abend mehr Feuer brannten, verdeutlicht die Dynamik solcher Protestaktionen.

FAQ

Wann fand der europaweite Mahnfeuer-Aktionstag statt?

Am 26. September 2025.

Wo fanden diese Mahnfeuer statt?

In mehreren europäischen Ländern, vor allem in ländlichen Regionen, auf Höfen, Weiden und Dorfplätzen.

Warum waren es zunächst 120 und später mehr?

Die 120 bezogen sich auf gemeldete Standorte zu einem bestimmten Zeitpunkt. Weitere Anmeldungen und spontane Aktionen führten zu einer höheren tatsächlichen Zahl.

Gab es 2026 ebenfalls Mahnfeuer?

Ja. Am 23. Januar 2026 wurde ein Mahnfeuer in Rehe im Westerwald durchgeführt.

Fazit

Die Zahl „über 120 gemeldete Mahnfeuer“ beschreibt einen Zwischenstand der Registrierung. Tatsächlich brannten am Aktionstag mehr Feuer, da zusätzliche Standorte hinzukamen.

Belegt sind insbesondere:

  • der europaweite Aktionstag am 26.09.2025
  • das regionale Mahnfeuer am 23.01.2026 im Westerwald

Die Entwicklung zeigt, dass die Protestform europaweit koordiniert wurde und über die gemeldeten Zahlen hinaus Beteiligung fand.