Hessen: Keine Änderung der Genehmigungspraxis für Schalldämpfer

Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg warten noch ab

Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu Schalldämpfern für Jäger (JAWINA berichtete) wird vorerst keine Auswirkungen für Jäger in Hessen haben: “Aus der aktuellen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ergeben sich keine Änderungen für die Verwaltungspraxis der hessischen Waffenbehörden bei der Prüfung einer Genehmigung von Schalldämpfern für Jagdlangwaffen; maßgeblich bleiben die diesbezüglichen in Hessen geltenden Erlasse”, teilte ein Sprecher des hessischen Innenministeriums auf Anfrage von JAWINA mit.

Aus Schleswig Holstein hieß es auf unsere Anfrage:

“Derzeit wird das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts im Innenministerium noch ausgewertet. Dies wird noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, da die vollständige Urteilsbegründung noch nicht vorliegt. Darüber hinaus hat das Innenministerium Schleswig-Holstein stets betont, dass es eine einheitliche bundesrechtliche Regelung zum Gebrauch von Schalldämpfern angestrebt hat und dieses Anliegen auch weiter verfolgt.”

Auch Baden-Württemberg will noch das Vorliegen der Urteilsbegründung abwarten:

“Bislang ist uns inhaltlich nur die Pressemitteilung bekannt: https://www.bverwg.de/pm/2018/84. Wir bitten daher um Verständnis, dass erst nach Veröffentlichung und Vorlage des vollständigen Urteils geprüft werden kann, ob sich Auswirkungen auf die Verwaltungspraxis ergeben.”

Die Antworten der anderen Bundesländer, die Schalldämpfer für Jäger bisher genehmigt haben, liegen noch nicht vor. Sobald dies der Fall ist, wird JAWINA berichten. red.

Beitragsbild: Schalldämpfer. Foto: SE

3 Gedanken zu „Hessen: Keine Änderung der Genehmigungspraxis für Schalldämpfer

  1. Ronbi

    Schwedisch Jäger dürfen doch mit Schalldämpfern? Warum?
    Vielleicht, weil die Hälfte der schwedischen Jäger taub sein soll?

    Antworten

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