Hessen: Jäger zu Rotwildabschuss verurteilt

Das Verwaltungsgericht Kassel hat die Pächter von fünf Pachtbezirken im Stadtwald Zierenberg verurteilt, mindestens drei Stück Rotwild pro Pachtbezirk zu schießen. Grund sind massive Wildschäden in sechsstelliger Höhe durch Rotwildschäle an Eschen im Stadtwald. Aufgrund der Wildschäden droht der Verlust der PEFC-Zertifizierung. Bereits 2011 waren Änderungen angemahnt worden. Daraufhin wurden Ruhezonen und Äsungsflächen geschaffen, was aber nicht den erwünschten Erfolg brachte.

Wenn die Pächter bis 31. August nicht mindestens ein Stück Rotwild pro Pachtbezirk erlegen, soll nach dem Gerichtsbeschluss die hessische Landesforst, Hessenforst, die Abschüsse auf Kosten der Pächter durchführen. Gegen die Anordnung der UJB hatten sich drei der Pächter vor Gericht zur Wehr gesetzt, Sie hatten argumentiert, dass die Schäden an den Eschen nicht durch Rotwild verursacht würden. Das Gericht wies diese Darstellung zurück. (AZ 4 L 841/13.KS) SE

 

 

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