Halbautomaten: Aktuelle Beschlussvorlage des Bundestages sorgt für Klarheit

Eine aktuelle Beschlussvorlage des Deutschen Bundestages soll für Klarheit sorgen nach der folgenreichen Fehlinterpretation der bisherigen Regelung zu Halbautomaten in § 19 des Bundesjagdgesetzes durch das Bundesverwaltungsgericht. In der Bundestags-Drucksache 18/9093 vom 06.07.2015 spricht der Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft (10. Ausschuss)  folgende Beschlussempfehlung zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Bundesjagdgesetzes  (Drucksache 18/4624) aus: Die entsprechende Vorschrift im § 19 BJagdG soll künftig lauten, dass es verboten ist:

„c) mit halbautomatischen Langwaffen, die mit insgesamt mehr als drei Patronen geladen sind, sowie mit automatischen Waffen auf Wild zu schießen;”.

Die bisherige Formulierung lautete, dass es verboten ist, “auf Wild mit halbautomatischen oder automatischen Waffen, die mehr als zwei Patronen in das Magazin aufnehmen können, zu schießen;”.  Diese hatte das Bundesverwaltungsgericht entgegen jahrzehntelang geübter Rechts- und Verwaltungspraxis in einem kürzlich ergangenen Urteil als ein Verbot interpretiert, auf der Jagd Halbautomaten einzusetzen, die in der Lage sind, mehr als zweischüssige Magazine aufzunehmen. SE

Die Redaktion dankt JAWINA-Leser Anko für den Hinweis!

Beitragsbild: Halbautomat. Copyright: SE

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