Grünen-Politikerin: “Ein Kleinwagen reicht”

Die Grünen-Politikerin, die Jägern pauschal absprach, Umwelt- und Naturschützer zu sein, weil sie mit SUVs durch den Wald führen, die Vorsitzende der Kreistagsfraktion der Grünen im hessischen Lahn-Dill-Kreis, Martina Klement, hat unsere Anfrage zu ihren Äußerungen nun beantwortet: “Das von Ihnen erwähnte Zitat stammt von mir und ich stehe dazu”, schreibt Klement in einer Mail an die Red. Auch unserer Bitte, praxistaugliche Vorschläge für “Alternativen zum Geländewagen zu unterbreiten, wenn es z.B. um die Bergung erlegter Wildschweine oder Hirsche geht, die bis zu mehrere hundert Kilo wiegen können”, ist Frau Klement nachgekommen: “Für die Jagd ist kein SUV notwendig”, hat sie entschieden.

Sie beruft sich hier, schreibt sie, “auf die Erfahrungen und Aussagen ihres Ehemanns.”
Dieser sei “seit Jahrzehnten als Förster im Wald tätig, davon viele Jahre auch als Jäger.”
Einen SUV habe er bislang nicht gebraucht. “Ein Kleinwagen (ohne Allradantrieb) war und ist völlig ausreichend. Für die Bergung von Rotwild oder den Transport von Baumaterial kann ein Anhänger dazu genommen werden”, urteilt die Politikerin.

Interessante Theorie, auch wenn man mal davon absieht, dass ein Kleinwagen mit Anhänger nicht unbedingt weniger Sprit verbraucht, als ein SUV und niemand ständig mit einem klappernden Anhänger durch den Wald fahren will, dieser also für eine anstehende Bergung erst geholt werden müsste, was weitere, unnötige Fahrten verursacht usw.

Aber: Das mit dem Kleinwagen für die Jagd funktioniert nicht, Frau Klement. Und das kann ich Ihnen mit solcher Bestimmtheit sagen, weil ich es ausprobiert habe – im Gegensatz zu Ihrem Mann, vermute ich mal. Zumindest habe ich im meiner langjährigen Jägerlaufbahn noch nie einen Förster mit einem Kleinwagen durch den Wald zuckeln sehen.

Als frisch gebackener Jungjäger, als ich naturgemäß noch nicht besonders viel Ahnung vom Thema hatte, war auch ich der Ansicht, dass ein normaler PKW für die üblichen Anwendungen auf der Jagd für uns Flachlandbewohner ja wohl ausreichen dürfte. Im Gegensatz zu Ihnen, war ich schon damals immerhin in der Lage zu differenzieren, was sich in der Einschränkung “für Flachlandbewohner” ausdrückt. Denn dass zum Beispiel im Gebirge andere Maßstäbe an Revierfahrzeuge angelegt werden müssen, leuchtete mir ohne weiteres ein.

Ich setzte also mein damaliges Auto, einen Mercedes 190E mit Heckantrieb und Automatik, auf der Jagd ein. Ernüchtert musste ich alsbald feststellen, dass es mit diesem Wagen ohne weiteres möglich war, sich bereits auf einem trockenen Brandenburger Feldweg in tiefem Pulversand hoffnungslos festzufahren. Im Winter wurde es dann richtig übel. Lag auch nur ein bisschen Schnee oder waren die Feld- und Waldwege aufgrund von Tauwetter oder Dauerregen so richtig schön matschig, so blieb man auch bei größter Vor- uns Umsicht ständig irgendwo stecken. Die Räder drehten sich auf der Stelle, Schnee und Matsch flogen in die Radkästen, wodurch sich das Fahrzeug nur noch tiefer eingrub. Und da aufgrund des flächendeckenden und Jahrzehnte währenden Versagens der Politik in unseren Wäldern üblicherweise Funkloch herrscht, konnte man nicht mal Hilfe holen und sich rausziehen lassen – z.B. von einem SUV-Fahrer.

Notgedrungen entwickelte ich seinerzeit ein Verfahren, um mich selbst aus dem gröbsten Ungemach zu befreien, ein Verfahren, das ich ausdrücklich NICHT zur Nachahmung empfehle. Hatte sich die Kiste wieder einmal festgefahren, so brach ich mir einen Stock auf die passende Länge zurecht, um mit diesem das Gaspedal derart zu verkeilen, dass der Motor mit ungefähr 3000 Umdrehungen lief. Ich schaltete die Automatik auf D, stieg aus und öffnete die Kofferraumklappe. Dann setzte ich mich auf den Rand des Kofferraums und begann zu wippen. Meistens gelang es so, das das Fahrzeug freizuschaukeln. Das fuhr dann allerdings los und man musste sich beeilen, um den Wagen herumzurennen und auf den Fahrersitz zu hechten, da der Wagen sonst, beschleunigend und dank Automatik die Gänge durchschaltend, alsbald am Horizont verschwunden wäre, um sich führerlos um einen Baum zu wickeln oder schlimmeres.

Es war klar: So geht es nicht. Auch die sich langsam im Fahrzeug festsetzende Melange von Düften und Jagdrückständen, zusammengesetzt aus Hunde- und Tierhaaren, dem Hautgout sich zersetzender Körperflüssigkeiten erbeuteten Wildes, Buchenholzteer und Gummistiefeln trug zu meiner Entscheidung bei, den Benz für abends in die Oper zu lassen und ein Fahrzeug mit besserer Traktion für die Jagd zu beschaffen. Ein Kleinwagen mit Frontantrieb sollte es tun, dachte ich mir geiziger- und irrigerweise.

Es ging nicht gut aus – für den Kleinwagen.

Reden wir nicht über Petitessen wie regelmäßig ausgeschlagene Querlenker und Spurstangenköpfe, zerbeulte und abgerissene Ölwannen, vorzeitig verschlissene Stoßdämpfer und erschlaffende Fahrwerksfedern, alles Folgen des nicht bestimmungsgemäßen Einsatzes eines Fahrzeugs abseits befestigter Straßen, das dafür nicht gedacht ist. Dass diese Reparaturen auch bei einem Kleinwagen ins Geld gehen, sollte klar sein. Geld, dass man für eine merklich suboptimale Lösung aufzuwenden gezwungen ist, denn oft wird man mit dem Kleinwagen im Revier nicht dahin gelangen, wo man hinwollte. Man bleibt auf die Hilfe besser motorisierter Zeitgenossen angewiesen – oder versucht, den Einsatzbereich des armen misshandelten Wägelchens immer weiter und immer unzulässiger auszudehnen – bis die unbarmherzige Physik diesem Missbrauch ein jähes Ende setzt.

In meinem Fall war es eine ordinäre Pfütze. Es hatte tagelang geregnet und die Erntefahrzeuge hatten tiefe Kuhlen in die Feldwege gefahren. Ich hatte einen ca. 90 Kilogramm schweren Überläufer geschossen, den ich bergen wollte. Die ersten zwei großen Pfützen konnte ich, sorgfältig jede Erhöhung am Rand des Feldwegs nutzend, noch relativ problemlos passieren. Vor der nächsten blieb ich zögernd stehen. Eine Überschreitung der maximal zulässigen Wattiefe des Citroen AX erschien nur allzu wahrscheinlich. Doch auch dieses Schlammloch durchfurtete der wackere Franzose noch unbeeinträchtigt, genau wie das nächste und das übernächste. “Wenn die letzten zwei gingen, dann geht die auch noch”, dachte ich übermütig, als ich die finale Pfütze von den Ausmaßen eines mittleren Badesees in Angriff nahm. An der tiefsten Stelle erstarb schlagartig der Motor, sämtliche Kontrolleuchten erloschen. Nichts ging mehr, ein zögerlicher Startversuch brachte lediglich ein würgendes Geräusch und ein seltsames Blubbern zustande.

Da, wie ich fürchtete, auch die maximale Wattiefe meiner Gummistiefel in diesem Leviathan von einer Pfütze an Grenzen stieß, war an Aussteigen nicht zu denken. Aus meinem toten Kleinwagen und meiner leise glucksenden Pfütze heraus rief ich den ADAC an. “Viel zu tun gerade, Wartezeit mindestens drei Stunden”, sagte der Mann in der Hotline. “Bis dahin bin ich hier versunken”, schrie ich ins Telefon”, “Oder habe eine Grube ausgehoben und die Scheißkarre verbuddelt.” Es half nichts. Es würde keiner kommen, jedenfalls nicht in angemessener oder erträglicher Zeit. Der Pannenhilfsverein, der jedes Jahr einen erklecklichen Betrag von meinem Konto abbuchte, ließ mich im Stich. Langsam senkte sich Dunkelheit auf Äcker, Feldwege und meine Pfütze herab. Es wurde kalt und klamm, Fledermäuse schwirrten um den gestrandeten Kleinwagen.

Mir war jetzt völlig egal, was mit meinem Jagdkleinwagen passierte. Ich wollte raus aus dieser Pfütze und mich, meinen Hund, mein Gewehr und mein Schwein nach Hause bringen. Ich drehte den Zündschlüssel herum und ließ den Anlasser orgeln. Und orgeln. Ich orgelte und orgelte. Im Begriff, im Hinblick auf die 34-Ampèrestunden-Batterie des Kleinwagens zu verzweifeln, ließ mich eine mächtig patschende Fehlzündung Hoffnung schöpfen. Dann noch eine. Schließlich erwachte der 1,1-Liter Motor röchelnd und spotzend zu etwas, das man keinesfalls Leben nennen kann. Aber egal! Er fuhr! Die Zitrone lebte! Röchelnd und sich schüttelnd schleppte der AX sich aus der Pfütze. Die ohnehin kümmerliche Motorleistung war seltsamerweise auf etwa ein Drittel reduziert. Egal. Ich würde nach Hause fahren können und morgen sollte sich der Schrotthändler um die sterblichen Überreste des tapferen kleinen Franzosen kümmern.

Auf der Heimfahrt im Dunkeln mit einer Höchstgeschwindigkeit von ca. 60 km/h stellte ich fest, dass nachfolgende Fahrzeuge einen ungewöhnlich hohen Sicherheitsabstand zu meinem Jagd-Kleinwagen einhielten. Argwöhnisch blickte ich in den Seitenspiegel und stellte fest, dass ein wunderschön anzusehender Regen güldener Funken dem Auspuff des leidenden Gefährts entquoll. Es sah aus, als hätte jemand ein ganzes Bündel dieser XXL-Wunderkerzen am Fahrzeugheck entzündet. Später ergab sich, dass ich bei meiner Pfützendurchquerung wohl den Kat abgeschreckt hatte, dessen erhitztes Innenleben in tausend Teile zersprang – die nun verglühend dem Abgastrakt entwichen.

Falls Sie nun einwenden sollten, Frau Klement, dass sei sicherlich ein bedauerlicher Einzelfall, der aber nichts über die grundsätzliche Eignung von Kleinwagen im Jagdeinsatz aussage – das fand ich auch! Deshalb probierte ich es im Anschluss an den verblichenen Franzosen mit einem kleinen Italiener, mit dem es, es schmerzt mich, es einräumen zu müssen, ein genau so trauriges Ende nahm. Nachdem ich alle vier Stoßdämpfer getauscht hatte, verkaufte ich den Lancia Y für kleines Geld einer Freundin, die ihn entgegen der von mir geäußerten Bedenken und Warnungen unbedingt haben wollte. Wenige Wochen später riss ohne Vorankündigung während der Fahrt die gesamte Hinterachse heraus, die bei meinen Geländeritten wohl doch übermäßig strapaziert worden war. Ich kaufte mir dann, nein, kein SUV, sondern einen richtigen Geländewagen, mit dem ich seit mittlerweile über zehn Jahren ohne Probleme und größere Reparaturen im teilweise härtesten Jagdeinsatz unterwegs bin, ohne mich je wieder festzufahren (nun ja, fast nie). Eine deutlich zufriedenstellendere und auch nachhaltigere Lösung, finde ich.

Grüne Vielflieger wollen Jägern SUVs verbieten?

Nachdem ich nun auf der Ebene sachlicher Argumente Ihre Behauptung bzgl. der Jagdeignung von Kleinwagen vollumfänglich widerlegt habe, Frau Klement, möchte ich nun noch darauf eingehen, was mir an Ihren Äußerungen persönlich missfällt. Es mag durchaus Ecken in Deutschland geben, in denen noch der letzte Waldweg asphaltiert ist, und da mag es für anspruchslose Jäger auch ein Kleinwagen tun. Für viele andere ist das aber keine adäquate Lösung. Ich habe es selbst im topfbodenebenen Brandenburg erlebt, dass im Winter auf Truppenübungsplätzen oder nach der Holzernte nicht mal mehr SUVs in die Reviere gekommen sind, sondern nur noch richtige Geländewagen. Und das soll doch bitteschön jeder selber entscheiden, was für seine Bedingungen und seine Ansprüche passt.  Sie sprechen pauschal allen Jägern ab, Umwelt- und Naturschützer zu sein, weil sie ja angeblich alle mit dem SUV durch den Wald führen. Das wäre in etwa so, wenn ich allen Grünen ausnahmslos und kategorisch absprechen würde, Natur- und Umweltschützer zu sein, bloß weil die Grünen die größten Vielflieger unter den Politikern sind – fänden Sie das fair?

Und noch etwas: Ich lebe in dem Teil Deutschlands, in dem Politiker lange genug dem Volk, der Kanaille, dem großen Lümmel, vorschreiben wollten, dass Trabbis und Wartburgs für Normalbürger ja wohl mehr als angemessen sind, während sie sich selbst in deutlich luxuriöseren Stretchlimos von Volvo chauffieren ließen. Den Jagdwagen von Genosse Honecker, einen aufwändig modifizierten Mercedes G Geländewagen, konnte man übrigens noch lange im Berliner Meilenwerk besichtigen.

Schwere Audi-Limousinen der Fahrbereitschaft vor dem Berliner Bundestag. Foto: SE

Wasser predigen, Wein saufen: Offenbar ist es schon wieder so weit. Unter den von heutigen Politikern gern genutzten Fahrzeugen habe ich jedenfalls keinen Kleinwagen entdecken können. Aber ich finde es gut, dass sie diese Art von Bevormundung offensiv vertreten, Frau Klement. Da wissen die Leute wenigstens, für welche Politik Sie und Ihre Partei stehen… SE

Beitragsbild: Citroen AX im Jagdeinsatz. Foto: SE

 

 

 

15 Gedanken zu „Grünen-Politikerin: “Ein Kleinwagen reicht”

  1. Kr.-Itisch

    Ich lade Frau Klement ein, mit ihrem Kleinwagen, bzw. Nicht-SUV, im Herbst/Winter bei uns durchs Revier zu fahren. Wir haben dann vorwiegend schmierig-glatte, nach einer Seite im Hang abfallende Wege mit Steigungen bis zu 20%. Allerdings werde ich keinen SUV zur Bergung bereitstellen, den sie dann sicher braucht.
    Das SUV-Bashing wird mittlerweile zur Posse, aber leider ist das nur ein Vehikel. Das eigentliche Ziel dieser gesellschaftlichen Gruppe unter der Führung der grünen Öko-Diktatoren ist doch im Namen und unter dem Deckmantel des Naturschutzes eine Systemveränderung in Richtung Sozialismus herbeizuführen. Offensichtlich sind 30 Jahre ausreichend, um Vergessen zu machen, was Sozialismus bedeutet.

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  2. Torsten Schröder

    Ach kommt Leute, es hätte schlimmer kommen können, zumindest gesteht Frau Klement Jägern noch einen Kleinwagen mit Verbrennungsmotor zu. Gott sei Dank hat ihr Ehemann, als er noch Jäger war, das früher auch so gemacht. Da sie ganz offensichtlich völlig realitätsfremd ist, hätte mich ansonsten die Forderung nach Pferd und Wagen nicht verwundert. Das Kaltblut und den Leiterwagen holt man dann bei Bedarf an zentraler Stelle ab, wo auch die Waffen aufbewahrt werden.

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  3. Zündelnerlaubt

    Was hat beim Bürger CO2 Abgaben kassieren und Klientel-Politik für Besserverdienende mit Sozialismus zu tun? Die Grünen sind die häßliche Fratze der neoliberalen Politik der letzten 20 Jahre, also alles andere sozialistisch. Ebenso hat grüne Politik nichts mit Umweltschutz zu tun, sondern eher mit Politik für Katzen-Omis und Streichholzzüchter und Kindergarten-Ökos.
    Es geht doch ingesamt in der Politik nicht mehr um eine politische Haltung sondern um Machterhalt (Marketing), denn eine sich anbahnende schwarz-grüne Regierung lässt sich anders nicht erklären.

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  4. Jäger aus Walhall

    Danke für den Artikel! Ich kann jedes Wort zu 100% unterschreiben. Ich nutzte anfänglich einen VW Caddy für die Jagd. Eigentlich ging nur so lange alles gut, wie kein Regen fiel, keine Rückearbeiten stattfanden, kein Schnee lag und man auf keinen Fall auf die Idee kam, den Hauptweg zu verlassen. Unterm Strich schränkte das Fahrzeug die Jagd auf Schönwetterperioden und auf Gegenden nahe gut befahrbarer Wege ein, was die Sache natürlich langwierig und ineffektiv machte.
    Schlussendlich machte der TÜV dem Spaß ein Ende und das war auch gut so.

    Ich möchte der ganzen SUV Diskussion noch einen Gedanken mitgeben: Wer finanziert denn mit seinen (KFZ) Steuern usw die wunderschönen Asphaltierten Wege (leider zunehmend auch in Wäldern und auf Feldern) für die Fahhradfahrer? Dieses Argument vermisse ich schon lange in der CO2 anti PKW/SUV Diskussion. Die Infrastruktur, für die Autofahrer Jahrzehntelang geblecht haben, wird von der Radlern und Elektro Radlern (welche meiner Ansicht nach ein Motorisiertes Fahrzeug darstellen und daher auf Wald-und Feldwegen nix zu suchen haben) gern genutzt.

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  5. Ronbi

    Zwei Förster, der eine fährt einen “Riesen” Pajero. Der andere fährt einen klapprigen Golf und holt den Unimog, wenn’s eng wird.

    IVECO Daily 4×4 plus Sonderanbauten. Garantiert kein SUV oder Geländewagen.
    Aber geländetauglich, wie ein UNIMOG.

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  6. Ralf

    Wie soll der Alte Fritz einst gesagt haben: „Jeder soll nach seiner Façon selig werden“. Die Grünen sehen das anders. Schade! Man sollte das nur den Wählern in aller aus meiner Sicht notwendigen Deutlichkeit sagen!
    Glück auf!

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  7. Joachim

    Das eigentliche Problem besteht nicht darin, ob man ein SUV braucht oder ob der Kleinwagen ausreichend ist.
    Das eigentliche Problem ist, daß es niemanden etwas angeht, ob ich mit dem Smart oder dem Unimog zur Jagd fahre.
    Die “wozu braucht der das” Mentalität in Verbindung mit “ich sage was der braucht” ist das Ende einer freiheitlichen Gesellschaft oder anders ausgedrückt, der Einstieg in totalitäre Strukturen.
    Was wird denn dann als nächstes festgelegt? Wie viele Zimmer man zum Wohnen braucht? Wie viele Schnitzel man essen darf? Wie viele Paar Socken reichen?

    Ich fahre ein SUV nicht, weil ich mich rechtfertigen kann sondern weil es legal ist und ich eines haben möchte. Ende der Diskussion.

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        1. Grimbart

          Dazu passt doch die systematische Verfolgung von Legalwaffenbesitzern. Das wussten auch schon die Nazis, dass ein entwaffnetes Volk sich besser kontrollieren lässt.

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    1. Anko

      Schlechte Nachrichten. Diese bis absolut legitime Einstellung wird spätestens unter einem grünen Innenminister wenn nicht schon unter einer grünen Koalition wohl leider ein Fall für den Verfassungsschutz:

      “Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
      Art 20a
      Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.”

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