Görlitz: Wolf im Hinterhof

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Die “natürliche Scheu” der Wölfe sorgt immer wieder für Erstaunen: In einem Hinterhof der sächsischen Stadt Görlitz ist ein Wolf entdeckt worden. Das Tier hatte sich bei einem Sprung durch ein Kellerfenster verletzt, wie der MDR berichtet. Der Wolf1 wurde betäubt und nach tierärztlicher Behandlung wieder freigelassen. Das Institut Lupus bestätigte gegenüber dem MDR, dass es sich tatsächlich um einen Wolf gehandelt habe.

Die Umweltministerin von Sachsen-Anhalt, Claudia Dalbert (Grüne), hat sich derweil gegen eine Obergrenze für den Wolf ausgesprochen. Stattdessen setze man auf Herdenschutz, heißt es im MDRred.

Beitragsbild: Wolf. Foto: Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

 

7 Gedanken zu „Görlitz: Wolf im Hinterhof

  1. Carpe Diem.. jetzt erst recht

    The same procedure as every year…..nimmt das denn kein Ende? Wenn das Statement der Frau Dalbert denn richtig in der Zeitung widergegeben wurde, schüttet sie den Wolf in den Grün-Roten Topf, rührt kräftig um und am Ende kommt der Wolf als Bioretter für die Land- und Forstwirtschaft raus. Herr lass Hirn ra…… oder na dann Prost für´s neue Jahr.

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  2. Anko

    Zum fachlichen Hintergrund der werten Umweltministerin, zitiert nach Wikipedia:

    “Von 1973 bis 1979 studierte sie Psychologie an der Universität Trier. (…) Von 1979 bis 1995 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an verschiedenen Hochschulen. 1995 folgte ihre Habilitation an der Universität Tübingen. In der Zeit von 1995 bis 1998 war sie Vertretungsprofessorin an der Universität Kaiserslautern. Seit 1998 ist sie als Professorin für Pädagogische Psychologie an der Martin-Luther-Universität in Halle (Saale) tätig. Seit dem Landtagseinzug 2011 ruht die Professur.”

    Fachkräftemangel kennt längst keine Obergrenze mehr.

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    1. Saujäger

      Frau Dalbert = [Kommentar gekürzt, bitte Netiquette beachten, admin.] Wollen keine Nachtsichttechnik und haben sich mit Händen und Füßen gewehrt das in Sachsen Anhalt Schalldämpfer erlaubt sind nach dem Motto das brauchen die Jäger nicht es gibt andere Möglichkeiten. Er wird laut Dalbert mehr auf Drückjagd gesetzt und es werden 50€ Ausgelobt zur Auffindung von toter Schweine . Es sind nach meiner Meinung nur Unfähige Leute an den Positionen.wieviel Millionen wollen die da verpulvern für etwas das die Jäger besser können. Die Ureinwohner bei uns hier haben da ihre eigenen Methoden um mit dem wolf umzugehen die lassen sich da auch nicht von so einer grünen Tussi die von nix Ahnung hat aufhalten.

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      1. Ronbi

        Ureinwohner sind jetzt First Nations.
        Herdenschutz? Sollen die vielen Herdenmenschen geschützt werden?
        Vor Was?
        Vor dem Apfel der Erkenntnis?

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        1. Carpe Diem.. jetzt erst recht

          Ureinwohner ist zutreffender weil deutsch. Die first nations sind kanadische Ureinwohner, wie sie sich selbst nennen. Die deutsche Sprache zu erhalten, bei all dem amerikanischen Gesabber hierzulande und den kulturellen “Angeboten” aus dem vorderen Orient/ Afrika, dürfte eine Generationenherausforderung sein. Vielleicht bekommen wir Ureinwohner ja eines Tages den Status eines Weltkulturerbes. 🙂

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          1. Ronbi

            Die nächsten Generationen, beschäftigen sich aber gerade damit, uns zu erklären, dass wir demnächst den Weg der Entropie gehen werden.
            Damit wäre dann der Weg für die Ökodiktatur frei.

  3. Carpe Diem.. jetzt erst recht

    Tut mir Leid, Ronbi, mit “Entropie” kann ich nichts anfangen. ;-(
    Jede Generation im pupertären Alter hat aufbegehrt gegen die angeblich verstaubten Alten – meine damals auch. Was jetzt abläuft hat jedoch eine neue Dimension, die dazu mit der Diskussion um die Herabsetzung des Wahlalters auf 16 Jahre, eine Kraftrichtung bekommt, die zur Spaltung der Gesellschaft führen kann. Denn die Grünen und die Linken wollen mit ihren vor allem jungen und jung gebliebenen alten Anhängern das konservative Lager überrumpeln. Dabei wird geflissentlich ausgeblendet, dass gerade die jetzt verunglimpfte Generation Deutschland aufgebaut hat. Das ist pervers.

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