Geflügelpest: Jäger “irritiert” über Nabu-Vorwürfe

Der Vorsitzende der Kreisjägerschaft (KJS) Wesel, Alfred Nimphius, zeigte sich gegenüber RP online “irritiert” über die Schuldzuweisung des Nabu, nach denen Luderplätze für die Ausbreitung der Vogelgrippe am Niederrhein (wir berichteten) verantwortlich sein sollen. Den behaupteten Zusammenhang zwischen Luderplätzen und Vogelgrippe halte er für abwegig, so Nimphius. Vom Vorsitzenden des Nabu habe er mehr Sachverstand erwartet. Nimphius sagte, es sei eindeutig so, dass die als Zugvögel eingereisten Wintergänse den Erreger mitgebracht hätten. Er verwies auf die “eindeutigen” Aussagen des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) und des Amtsveterinärs zum Thema Geflügelpest. Der Jagdfunktionär betonte, dass die Unterhaltung der Luderplätze legal sei. Ein Verbot von Luderplätzen lehne er ab. SE

Beitragsbild: Gänse – die Zugvögel haben den Geflügelpest-Erreger nach Ansicht von Experten mitgebracht. Foto: SE

2 Gedanken zu „Geflügelpest: Jäger “irritiert” über Nabu-Vorwürfe

  1. H.K.

    Der NABU ist mit Vorwürfen schnell bei der Hand und schreckt auch nicht davor zurück, die Dinge so zu schildern, wie es ihm gerade gelegen kommt. Ich frage mich: Wie lange glaubt der NABU noch mit so manchem Unsinn die Bürger zu beeinflussen können? Glauben diese Leute etwa alle Bürger sind blöde?

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