FACE kritisiert EU-Richtlinie zum Legalwaffenbesitz

FACE, die Dachorganisation der sieben Millionen europäischen Jäger kritisiert eine EU-Richtlinie zum legalen Waffenbesitz. Zwar sei FACE “insgesamt zufrieden mit dem Text und der Funktionsweise der Richtlinie”, besorgt sei man jedoch “über eine Reihe von jüngeren Entwicklungen, die andeuten, dass (…) es eine starke Verbindung zwischen legalen Schusswaffen und illegalem Handel mit Schusswaffen gibt.”

FACE hat ein Positionspapier veröffentlicht, indem zu den manipulativen Aussagen in dem EU-Dokument Stellung bezogen wird. Der EU-Behauptung “Feuerwaffen werden ihren legalen Besitzern aufgrund des Mangels von gemeinsamen Regeln zur Lagerung zu Hause gestohlen”, hält FACE entgegen, dass man “keine Kenntnis von der Existenz eines großes Problem in diesem Bereich habe.” Wenn die Kommission der Auffassung sei, dass dies in der Tat der Fall ist, solle sie Daten bereitstellen – die wahrscheinlich in  vielen Mitgliedstaaten verfügbar sind – die eine solche Behauptung stützen.

FACE ist der Überzeugung, dass genaue Forschung ergeben würde, dass die meisten von Kriminellen  beschlagnahmten Schusswaffen aus Post-Konflikt-Gebieten und illegalen Quellen stammen. Und schließlich haben viele Mitgliedstaaten bereits wirksame Regeln für die Lagerung von Schusswaffen zu Hause, und die Richtlinie verhindert in keiner Weise, dass die Staaten diese Vorschriften in irgendeiner Weise annehmen.” SE

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