EU-Wolfsexperte: Ahnungslos, aber ideologisch gefestigt

Die Lausitzer Rundschau (LR) berichtet über ein Treffen des Landwirtschaftsausschusses des Potsdamer Landtags mit einem Vertreter der Brüsseler Bürokratur am gestrigen Mittwoch: “Wie ein Besuch von einem anderen Stern” habe der Auftritt von Alexander Just von der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission gewirkt: Der “Experte” wiederholte die Mär von der “natürlichen Scheu” des Wolfs, aufgrund derer “die Möglichkeiten einer direkten Begegnung zwischen Wolf und Mensch sind sehr gering” seien. Zumal es in Deutschland ja nur 40 Wölfe gebe… Die mangelnde Faktenkenntnis des EU-Bürokraten habe für Kopfschütteln gesorgt, berichtet die LR. Just soll seine Aussage aus Zahlen aus dem Jahr 2013 gestützt haben. Der Anfrage von Abgeordneten, ob es möglich sei, den Wolf von Anhang 4 in Anhang 5 der Fauna-Flora-Habitat Richtlinie (FFH) umzugruppieren, was einen etwas geringeren Schutzstatus zur Folge hätte, erteilte der EU-Bürokrat eine klare Absage. SE

Beitragsbild: Headline des zitierten und verlinkten Beitrags in der Lausitzer Rundschau. (Bildschirmfoto, Ausschnitt)

2 Gedanken zu „EU-Wolfsexperte: Ahnungslos, aber ideologisch gefestigt

  1. Frank Martini

    Wenn jeder Nationalstaat Brüssel halt als personelle Altlastent- und versorgungsstelle begreift und handhabt, ist das tolle Projekt eines geeinten Europa bald auch mit Volldampf vor die Wand gefahren…traurige Geschichte!

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