Ethischer Umgang mit großen Wildtieren

Das 7. Rotwildsymposium der Deutschen Wildtier Stiftung findet vom 25. bis 27. September in Rostock-Warnemünde statt.

 Das 7. Rotwildsymposium der Deutschen Wildtier Stiftung findet in diesem Jahr vom 25. bis 27. September in der Yachthafenresidenz Hohe Düne in Rostock-Warnemünde statt. Unter dem Titel „Ethischer Umgang mit unseren großen Wildtieren“ greift die Stiftung ein heißen Eisen auf und stellt die umstrittene Frage nach der „Gleichheit“ im Umgang mit Wildtieren. „Während die Ausbreitung von Wolf und Biber begrüßt wird, ist die des Rotwildes vor allem im Süden Deutschlands umstritten,“ sagt Dr. Andreas Kinser von der Deutschen Wildtier Stiftung. „Damit ist Georg Orwells Farm der Tiere, auf der alle Tiere gleich, aber manche gleicher sind, in unserem Land allgegenwärtig!“

Auf dem 7. Rotwildsymposium der Deutschen Wildtier Stiftung werden die verschieden Facetten eines ethischen und moralischen Umgangs mit großen Wildtieren in Deutschland beleuchtet und jagdpraktische Aspekte des Tier- und Artenschutzes diskutiert. Den Abschluss des Symposiums bildet eine Exkursion zur Rotwildbrunft in den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft.

Das 7. Rotwildsymposium wird unterstützt durch die Stiftung Wald und Wild in Mecklenburg-Vorpommern und durch das Land Mecklenburg-Vorpommern. Schirmherr der Tagung ist Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz. Zu den Referenten gehören Kapazitäten wie Prof. Dr. Dr. Sven Herzog, Prof. Dr. Konrad Ott, Prof. Dr. Friedrich Reimoser, Dr. Helmuth Wölfel oder Dr. Florian Asche.

Bild: Hirschbrunft auf dem Darß  Quelle: ArcoImages/D. Mahlke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.