Drückjagd auf der Autobahn

Halali (Jägersprache für: “Halt, lass mich durch!”) hieß es Sonntag Nacht auf der A93 zwischen Wernberg-Köblitz und Weiden Süd: Polizei und Feuerwehr sperrten mit großem Halalü-lala die Fahrbahn in beide Richtungen, nachdem ein Autofahrer um 21.45 Uhr ein Reh auf dem Begleitgrün an der Anschlussstelle Luhe-Wildenau gemeldet hatte. Als die Polizei eintraf, waren es schon zwei Rehe, die sich dem Zugriff der Beamten jedoch durch Flucht in ein Gebüsch entzogen. Es schlug die Stunde der Jäger, von denen die Verkehrspolizei gleich fünf als Verstärkung anforderte, und einen Hund brachten die auch noch mit. Ein Jäger drückte mit letzterem das Gestrüpp durch, woraufhin die Rehe flüchtig abgingen: Das schlauere bzw. glücklichere von beiden in eine Richtung, in die sich jede Schussabgabe verbot, das andere wurde zur Strecke gebracht. Wir wünschen Weidmannsheil. SE

Beitragsbild: Erlegtes Reh (Symbolbild), Copyright: SE

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