DIN erarbeitet Spezifikation für Jagdbüchsengeschosse

Das Deutsche Institut für Normung (DIN) hat die Entwicklung einer Spezifikation für Jagdbüchsengeschosse angekündigt. Auf der Internetseite des Instituts wurden zwei Geschäftspläne zu diesem Themenbereich veröffentlicht. Darin heißt es: “Das Thema “Mindestanforderungen an Jagdbüchsengeschosse – Teil 1: Letale Wirksamkeit” liegt derzeit als Anfrage zur Erarbeitung einer DIN SPEC nach dem PAS-Verfahren vor.” Das PAS-Verfahren steht für Publicly Available Specification, öffentlich verfügbare Spezifikation. Auf Wikipedia heißt es dazu: “Eine PAS ist zwar eine öffentliche Anforderung, aber noch keine Norm. Die Veröffentlichung durch das Deutsche Institut für Normung e. V. (DIN) verleiht ihr aber ein besonderes Gewicht.”

Der DIN-Internetseite soll es im ersten Teil 1 dieser DIN SPEC darum gehen, Anforderungen festzulegen für ein “Verfahren zur Ermittlung des jagdlich relevanten Einsatzbereiches von Jagdbüchsengeschossen zur tierschutzgerechten Erlegung freilebender Schalenwildarten, die als Nahrungsmittel genutzt werden.

Teil 2 dieser DIN SPEC soll Anforderungen festlegen für ein Verfahren zur Ermittlung von Metallfreisetzungen aus verschiedenen Geschosstypen für die vergleichende Einwertung/Einreihung im Lebensmittel- und Umweltbereich.” red.

Beitragsbild: Jagdbüchsenmunition (Symbolbild) Foto: SE

 

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