Der Wolf “in der infantilen Ökogesellschaft”

Bayern: Wenn Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger einen Bock schießt +++ Bayern: Tierhasser vergiftet Kleinen Münsterländer +++ Wissenschaft: Der Dackelblick – enträtselt +++

In seinem Beitrag “Der Wolf gehört zu Deutschland” auf der Achse des Guten analysiert Thomas Rietzschel die Existenzbedingungen von canis lupus “in der infantilen Ökogesellschaft”, wo Schäfer und Landwirte sich von “studierten Kindergärtnerinnen” (gemeint ist wohl die hessische Landwirtschaftsministerin Priska Hinz von den Grünen) erklären lassen müssen, wie Herdenschutz funktioniert und wo “närrische Beamten” in klimatisierten Amtsstuben ihr schützende Hand über den Beutegreifer halten. Leseempfehlung! SE

Beitragsbild: Headline des empfohlenen Beitrags auf achgut.com (Screenshot)

Die Red. dankt JAWINA-Leser JG für den Hinweis!

12 Gedanken zu „Der Wolf “in der infantilen Ökogesellschaft”

  1. Zündelnerlaubt

    Ein weiterer der die Debatte um die Stänkerei erweitert und nichts erhellendes bringt, um in der Debatte um den Wolf, einen nötigen Kompromiss zu erlangen.
    Glückwunsch, endlich neue Polemik
    Meine Meinung richtet sich nicht gegen die durchaus auch zutreffenden Ausagen des Artikels, sondern darum, dass immer weiter polemisiert wird und daurch Lösungsansätze wie die Initiative Wolf bleibt Wolf ins Hintertreffen geraten.
    Ich befürchte allmählich, dass Deutschland nur noch ein Land des Nörgelns und Maulens, des Spottens und Beleidigens ist, und selbst die, die zu Recht aufbegehren tun dies nur um des Aufbgehrens willen. Wie der vielgescholtene Berufsdemonstrant, der an gar keiner Lösung interessiert ist, weil wenn das Problem gelöst ist, muss er sich was Neues suchen.
    Es ist einfach genug der Nörgelei, wir wissen das doch alle schon

    Antworten
    1. admin Beitragsautor

      Seltsamer Kommentar. Denn wenn die Wiederbesiedlung Deutschland durch den Wolf eines zeigt, dann doch wohl, dass kein Artikel, auch keine Serie von Artikeln, Beiträgen, Studien oder Aufsätzen, egal wie sachlich, fundiert oder polemisch einen Kompromiss ermöglicht, fördert oder verhindert. Die gegen den vorgefassten Willen von Politik und Naturschutzverbänden einzig wirksame Kraft ist die Macht des Faktischen.
      Und auch was das Nörgeln anbelangt, scheint mir der gegenteilige Eindruck richtiger: Nämlich die außerordentliche Leidensfähigkeit und Duldsamkeit der hiesigen Bevölkerung, die sich noch die dreistesten Lügen, Zumutungen und Geldschneidereien gefallen lässt – im Gegensatz zu unseren gelbbewesteten Nachbarn im Westen etwa. Jetzt sollen die also noch still und ergeben das ihnen auferlegte Misswirtschaften ertragen, ohne die Herrschenden mit störender Kritik zu behelligen, sprich zu nörgeln? Absurd! SE

      Antworten
      1. Zündelnerlaubt

        Für mich stellt sich das in der Öffentlichkeit so da, dass die Einen pro Wolf polemisieren, die Anderen contra, natürlich auf dem Rücken derer die die leidtragenden sind. Niemandem erscheint eine Lösung, ein Kompromiss erstrebenswert. Ich will das nicht auf eine Seite beschränken.
        Natürlich ist der Fakt die Macht, natürlich ist die Lobby die Gegenmacht, und natürlich ist das politische Ränkespiel nicht am Faktischen interessiert. Der Autor steht auch nicht in der Kritik.
        Aber es wird allgemein kein Kompromiss gefordert sondern nur schwarz/weiß argumentiert und gehetzt. Dafür brauch man nur die Interforen zu durchstöbern.
        Das ist nicht zielführend und bereitet keinen Boden für eine Lösung.
        Der Bürger muss seine Lobbyverbände unter Druck setzen. Die Politik muss endlich gezwungen werden zu handeln. Wozu bezahlen wir den mit unseren Beiträgen und Spenden den ganzen Popanz?
        Sie haben schon Recht wir müssen schon aufstehen, aber bitte mit konkreten sachlichen Forderungen und nicht mit utopischen Forderungen nach Totalabschuß o.ä. dafür wird es keine Mehrheit geben. Ende mit der Polemik und her mit realisitischen Kompromissen. Und dies nicht nur zum Thema Wolf.

        Antworten
        1. Anko

          Kaum jemand fordert Totalabschuss. Die Forderungen bewegen sich zwischen Wünschen nach (eingrenzbaren) wolfsfreien Gebieten und wohl ganz überwiegend einfach nur einer Anpassung der Bestände auf regional tragbare Wolfsdichten und unbürokratische Handlungsmöglichkeiten inkl. Freigabe bei probelmatischen Risshäufungen an Nutz-/ Weidetieren.

          Wieviel konkreter (und konstruktiver) hätten Sie es denn gern noch?

          Alles ist seit Jahren vorgebracht, allein Verwaltung und Regierung mauern auf Landes- und Bundesebene und verweisen – wenn der Druck mal gerade wieder wächst – auf leider angeblich so zwingende Vorgaben aus Brüssel.

          Dieses endlose Trauerspiel ist nur noch durch regelmäßige humorige Auflockerung zu ertragen. Insofern ein dankenswerter Artikel
          auf AchGut.com

          Antworten
          1. Zündelnerlaubt

            Ich nehme das in den sog. sozialen Netzwerken anders wahr. (von beiden Seiten)
            Wenn es dennoch so wäre, wäre es sicherlich gut so.
            Die Effektivität unserer Verwaltungen ist ja bekannt.

          2. jochen

            Welche Aussagekraft haben virtuelle Shitstorms und asoziale Netzwerke? Es gibt genügend sachliche Beiträge und Artikel zum Thema, man muß sie nur suchen, wer nur bei peta und im WuH Forum liest, findet die natürlich nicht.
            Abgesehen davon, ist auch gutgemachte Polemik, ab und an, nicht schlecht um einen Sachverhalt zu verdeutlichen. In diesem Kontext sehe ich den hier zugrunde liegenden Artikel.

    1. Pirschjäger

      …das ist so ein typischer Kommentar, der wirklich nichts bringt! Hoffentlich verbirgt sich hinter dem Nick kein Jäger!

      Antworten
  2. Carpe Diem.. jetzt erst recht

    Eine perverse Diskussion. Es ist schon auffällig, wie bestimmte politische Vereine in grotesker Weise (popolistisch) die Meinung vorgeben und unzulässig (antidemokratisch) Menschen diffamieren, die ihre gesellschaftspolitische Meinung nicht teilen. Offensichtlich wiederholt sich Geschichte gebetsmühlenartig.
    Und wenn sie noch so hartnäckig und rücksichtslos behaubten, wir brauchen den Wolf weil er zu Deutschland gehört, sage ich NEIN, als Fels in der Brandung.

    Antworten
  3. Ronbi

    Wie hält man ein Gebiet “wolfsfrei”?
    Bei uns wandern Luchse hin und her und niemand weiss etwas davon, wenn nicht grad einer von ihnen besendert ist.
    Mit den Wölfen wird es nicht anders sein.

    Antworten
  4. MH

    Was den “Kompromiß” anbetrifft, läuft es doch stets so ab, daß die, die ihre Forderungen publikumswirksam stellen (egal wie absurd) mit 100 % die Debatte eröffnen. Wenn dann am Ende 50 % herauskommen, nennt man das zwar Kompromiß, aber die eine Seite hat 50 % verloren, das wollen wir doch mal nicht vergessen.

    [Link entfernt, admin.]

    Antworten
  5. Grimbart

    Kompromissbereitschaft kann ich bei den Befürwortern der Wölfe wirklich kaum erkennen. Vollschutz und sonst nichts. Da wird um jeden Wolf gekämpft.
    Wolfsfreie Zonen? Natürlich kann man Gebiete nicht 100% frei halten, aber die Etablierung eines Rudels lässt sich schon verhindern. Wenn ich 100 Km ins Binnenland hinnein keine Wölfe dulde, ist die Wahrscheinlichkeit von Angriffen auf Schafe an den Deichen doch wohl sehr gering. Wölfen auf TrpÜPltz und Nationalparks eine Vollschonung gewähren und in den übrigen Regionen bejagen. Das wären ein paar Kompromissvorschläge von mir. Kann im Detail noch erweitert werden.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.