Dank Deutschland: Wieder ist die Welt ein Stückchen sicherer geworden

Wie es einem ergehen kann, wenn man aus einem vergleichsweise freien Land in einen Obrigkeitsstaat mit ausgeprägter Legalwaffenhysterie einreist, ohne sich um geltende Vorschriften zu scheren, durfte am Donnerstag Nachmittag ein US-Amerikaner am Flughafen München erfahren, wie die Abendzeitung berichtet. Der Mann war aus Kentucky nach Österreich gereist, nachdem er im Internet eine siebentägige Jagdreise auf Rot- und Damwild gebucht hatte. In der Annahme, die Fluglinie und/oder der Reiseveranstalter würden sich schon um die Formalien kümmern, brachte er einfach so seine Winchester samt Munition mit. Bei der Einreise fiel das interessanterweise keinem weiter auf, Merkels offene Grenzen scheinen zu halten, was sie versprechen… Doch als der 47-jährige Altenpfleger zum Rückflug nach Chicago einchecken wollte, bemerkten aufmerksame Bundespolizisten die unangemeldete Waffe. Der Jäger kassierte eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das deutsche Waffenrecht, seine Waffe wurde eingezogen, und obendrein musste er noch eine Sicherheitsleistung in Höhe von 435 Euro für das ausstehende Strafverfahren hinterlegen, bevor er ausreisen durfte. Tja. Gibt es in der jüngeren Geschichte deutscher Teilstaaten ja durchaus Beispiele dafür, dass die Ausreise sich mitunter bedeutend schwieriger gestaltet als die Einreise. SE

Beitragsbild: Tipp: Jagdreisegepäck – so besser nicht. Foto: SE

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.