Dank Deutsch-Drahthaar: Einbrecher büßt zwei Fingerkuppen ein

Das dürfte er sich anders vorgestellt haben: Ein Einbrecher hat am Dienstag ein Fenster einer Jagdhütte am Diemelsee (Hessen, Landkreis Waldeck-Frankenberg) aufgehebelt und die Scheibe eingeschlagen, wie die HNA berichtet. Der 54 Jahre alte Besitzer der Jagdhütte hatte sein Domizil gegen 21 Uhr verlassen, um bei Mond auf Sauen anzusitzen. Gegen Viertel nach zehn hörte er “lautes Geschrei” aus Richtung der etwa 200 Meter weit entfernten Jagdhütte. Dort hatte er seinen Deutsch Drahthaar-Rüden zurückgelassen…

Der Jäger entlud seine Waffe und rannte zur Jagdhütte. Freudig lief ihm der Hund entgegen. Dem Tier fehlte nichts. Wohl aber dem Einbrecher: Auf dem Boden der Hütte entdeckte der Mann Blutspritzer – und zwei Fingerkuppen, die der Einbrecher dank dem beherzten Eingreifen des Drahthaar-Rüden eingebüßt und am Tatort zurückgelassen hatte. Am Morgen darauf ließ sich die Blutspur von der Hütte bis zur Landesstraße verfolgen. An der Hütte entstand Sachschaden in Höhe von zirka 100 Euro. Ob die sichergestellten Fingerkuppen gut genug erhalten waren, um eine erkennungsdienstliche Behandlung (Fingerabdrücke) zu erlauben, geht aus dem Bericht nicht hervor. SE

Beitragsbild: Unangenehmer Gegner: Deutsch Drahthaar. Foto: SE

3 Gedanken zu „Dank Deutsch-Drahthaar: Einbrecher büßt zwei Fingerkuppen ein

  1. Hans-Dieter Pfannenstiel

    “Rettet dem Dativ” oder “Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod!” Ein bisschen Gemeinheit muss schon sein.

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