Dammann-Tamke: Jägerschaft für Problemwolf “nicht zuständig”

“Solange der Wolf nicht im Jagdrecht ist, haben die Jäger überhaupt keine Zuständigkeit und wir werden uns auch nicht in diese gesellschaftliche Auseinandersetzung ohne große Not hineinbegeben”, sagte der Vorsitzende der Landesjägerschaft Niedersachsen in einem Interview mit dem NDR.

Der Nabu meldete Bedenken gegen eine “Entnahme” des Wolfs an: Zwar seien – “sollten sich die geschilderten Ereignisse tatsächlich so zugetragen haben” – aus Nabu-Sicht “die Kriterien für eine Vergrämung des Tieres erfüllt.” Doch solle das Tier lediglich “möglichst zeitnah per Gummigeschossen seine Grenzen aufgezeigt bekommen.” Der strenge Artenschutz des Wolfes dürfe nicht aus den Augen verloren werden. Der Nabu kündigte an, “die Maßnahmen, die gegen den Wolf ergriffen werden, auf artenschutzrechtliche Gültigkeit zu prüfen – um zu gewährleisten, dass alles Mögliche getan wurde, um den Wolf am Leben zu lassen.”

Einen beachtenswerten Vorschlag unterbreitete der Komentator “Rettet den Wolf” auf einer Nachrichtenseite des NDR: Alle, die den Wolf am Leben halten wollen, sollten sich “zum abendlichen Streifegehen und Händeklatschen” beim Wolfsbüro melden. “Helft dem NABU und Bund das tolle Tier zu erhalten: Wenn alle, die sich hier so oft und herzlich für den Wolf eingesetzt haben, mithelfen müssen keine Gummigeschosse und (oh Gott) Stahlprojektile fliegen, schreibt Rettet den Wolf. Der Aufwand könne mit Hilfe des Nabu vielleicht als gemeinnützige Arbeit erklärt und steuerlich abzugsfähig werden.

Man solle nicht vor den Wolfsskeptikern kapitulieren, die meinen, dieses Szenario von Anfang an vorausgesagt zu haben, fordert der Kommentator… SE

Beitragsbild: Headline des zitierten Beitrags auf der Internetseite des NDR (Bildschirmfoto).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.